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	<title>In Japan &#187; Tradition</title>
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	<description>Von Akita bis Yokohama&#160;&#160;&#160;               </description>
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		<title>Japanische Namen – Herkunft und Bedeutung</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 09:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kazujoshi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
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		<description><![CDATA[Japanische Namen unterscheiden sich wesentlich von unseren westlichen Namen und haben ihre eigene Bedeutung und Herkunft. Wir sind den beliebtesten und schönsten Namen auf den Grund gegangen. Die Namen in Japan werden von den Eltern ganz bewusst nach Klang und Aussprache ausgesucht. Doch die Bedeutung spielt genau wie in unserem Kulturkreis eine große Rolle. Zusätzlich ist in Japan noch das Aussehen des Schriftbildes der Namen wichtig, da Japaner die Vornamen meist in der bildhaften Kanji-Schrift schreiben. Kanji-Schrift oder Hiragana Die Kanji-Schrift stammt ursprünglich aus China und ihre Entstehungsgeschichte reicht bis zum 5. Jahrhundert zurück. Jedes einzelne Schriftzeichen hat für sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Japanische Namen unterscheiden sich wesentlich von unseren westlichen Namen und haben ihre eigene Bedeutung und Herkunft. Wir sind den beliebtesten und schönsten Namen auf den Grund gegangen. </strong></p>
<p><a title="Japanische Namen @ flickr Marco  Zak" href="/wp-content/uploads/2011/01/Japanische-Namen-@-flickr-Marco-Zak.jpg" rel="lightbox[294]"><img class="alignnone size-full wp-image-295" src="/wp-content/uploads/2011/01/Japanische-Namen-@-flickr-Marco-Zak.jpg" alt="Japanische Namen @ flickr Marco  Zak" width="500" height="281" /></a></p>
<p>Die Namen in <strong>Japan </strong>werden von den Eltern ganz bewusst nach<strong> Klang und Aussprache</strong> ausgesucht. Doch die Bedeutung spielt genau wie in unserem Kulturkreis eine große Rolle. Zusätzlich ist in Japan noch das Aussehen des <strong>Schriftbildes </strong>der Namen wichtig, da <strong>Japaner </strong>die Vornamen meist in <strong>der bildhaften Kanji-Schrift </strong>schreiben.</p>
<h3><span id="more-294"></span>Kanji-Schrift oder Hiragana</h3>
<p>Die Kanji-Schrift stammt ursprünglich aus China und ihre Entstehungsgeschichte reicht bis zum 5. Jahrhundert zurück. Jedes einzelne <strong><a href="japanische-schriftzeichen-lernen" target="_blank">Schriftzeichen</a> </strong>hat für sich schon eine Bedeutung. Die Namen setzen sich dann aus zwei oder drei Bildern zusammen. Schriftbild und Aussprache sind nicht einheitlich und können sich von Fall zu Fall unterscheiden. Zur Auflösung dient <strong>die Silbenschrift Hiragana</strong>. Sie verdeutlicht die Aussprache und wurde im 16. Jahrhundert entwickelt.</p>
<h3>Männer sind edel, Frauen sind schön</h3>
<p>Betrachtet man die japanischen Vornamen, so fällt die Ähnlichkeit zu den Bedeutungen westlicher Namen auf. Die männlichen Vornamen weisen häufiger edle und <strong>heroische Attribute</strong> auf. Den weiblichen Vornamen fallen hingegen die <strong>schönen und gefühlvollen Eigenschaften</strong> zu. Dies ist in Japan genau wie im Westen der Fall, wo beispielsweise Karl der &#8220;Freie und Tüchtige&#8221; ist und Klara die &#8220;Helle und Leuchtende&#8221;.</p>
<p>Die beliebtesten Namen in Japan sind bei <strong>Mädchen Hina, Yui </strong>und <strong>Miyu </strong>und bei <strong>Jungs Yuuki, Haruto und Souta</strong>. Auch in Deutschland werden <strong>japanische Namen</strong> immer beliebter, auch für Kinder, die keine Wurzeln in dem asiatischen Staat haben. Wir haben eine Liste mit den schönsten japanischen Namen und deren Bedeutungen zusammengestellt.</p>
<h3>Weibliche japanische Namen und ihre Bedeutung:</h3>
<p>Aiko &#8211; Kind der Liebe<br />
Akiko- Herbstkind<br />
Akina &#8211; Frühlingsblume<br />
Amaya &#8211; Nacht-Regen<br />
Haruka &#8211; in weiter Ferne<br />
Ima &#8211; Gegenwart<br />
Mai &#8211; Tanz<br />
Midori &#8211; grün<br />
Mira &#8211; Wahre Tugend<br />
Naomi &#8211; unschuldige Schönheit<br />
Sakura &#8211; Kirschblüte<br />
Sora &#8211; Himmel/Sonne<br />
Yukina – hoffnungsvoll</p>
<h3>Männliche japanische Namen und ihre Bedeutung:</h3>
<p>Daichi &#8211; Erde<br />
Hiroki &#8211; großer Baum<br />
Kaito &#8211; Das Meer<br />
Katsumi &#8211; Selbstbeherrschung<br />
Kazuya &#8211; Friede<br />
Masaru &#8211; Gewinner<br />
Naoki &#8211; gerader Baum<br />
Shin &#8211; Wahrheit<br />
Taiki -  großes Leuchten<br />
Takeo &#8211; Held<br />
Yutaka &#8211; üppig</p>
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		<title>Japanische Sprichwörter und Weisheiten</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 09:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mayumi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Tradition]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Das Wasser nimmt die Form des eckigen oder runden Gefäßes an, der Mensch den Charakter guter oder schlechter Freunde.&#8221; &#8211; Japanisches Sprichwort Japanische Sprichwörter und Weisheiten sind auf der Welt einmalig. Mit einer witzigen, ironischen, kritischen und bildhaften Sprache wollen Sie die Leser belehren und zum Nachdenken anregen. Natürlich kann man bei verschiedenen japanischen Sprichwörtern auch Parallelen zu manchen deutschen Weisheiten ziehen. Die japanische Kultur, wie beispielsweise der Kampfsport, wurde durch chinesische Traditionen und Denkansätze geprägt. So kann man in den japanischen Sprichwörtern und Weisheiten viele Vergleiche zum Philosophen Konfuzius ziehen. Da die Japaner in ihrer Lebensweise sehr naturverbunden und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Das Wasser nimmt die Form des eckigen oder runden Gefäßes an, der Mensch den Charakter guter oder schlechter Freunde.&#8221; &#8211; Japanisches Sprichwort</strong></p>
<p><a title="altes Buch ©Flickr adria.richards" href="/wp-content/uploads/2011/01/altes-Buch.jpg" rel="lightbox[280]"><img class="alignnone size-full wp-image-281" src="/wp-content/uploads/2011/01/altes-Buch.jpg" alt="altes Buch ©Flickr adria.richards" width="500" height="375" /></a></p>
<p><strong>Japanische Sprichwörter</strong> und Weisheiten sind auf der Welt einmalig. Mit einer witzigen, ironischen, kritischen und bildhaften Sprache wollen Sie die Leser belehren und zum Nachdenken anregen. Natürlich kann man bei verschiedenen japanischen Sprichwörtern auch <strong>Parallelen zu manchen deutschen Weisheiten </strong>ziehen.</p>
<p><span id="more-280"></span>Die <strong>japanische Kultur</strong>, wie beispielsweise der <a href="/japanische-kampfsportarten-und-kampfkunste" target="_blank">Kampfsport</a>, wurde <strong>durch chinesische Traditionen und Denkansätze geprägt</strong>. So kann man in den japanischen Sprichwörtern und Weisheiten viele Vergleiche zum Philosophen Konfuzius ziehen.</p>
<p>Da die Japaner in ihrer Lebensweise sehr naturverbunden und traditionsbewusst sind, beziehen sich viele Weisheiten Sprichwörter aus Japan auf die <strong>Tier- und Pflanzenwelt</strong> und auf <strong>Bräuche oder Religion</strong>:</p>
<ul>
<li>„Wenn Du es eilig hast, mach einen Umweg“ (deutsche Entsprechung: „Eile mit Weile“)<br />
Original: 急がばまわれ &#8211; „Isogaba maware“</li>
</ul>
<ul>
<li>„Wenn Du Gift isst, dann bis zum Teller“ (deutsche Entsprechung: „Wenn schon, denn schon“)<br />
Original: 毒くわば皿まで  &#8211; „Doku kuwaba, sara made“</li>
</ul>
<ul>
<li>„Auch ein Affe fällt mal vom Baum“ (Deutsche Entsprechung: „Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.”)<br />
Original: 猿も木から落ちる &#8211; „Saru mo ki kara ochiru.”</li>
</ul>
<ul>
<li>„Auch das Kind eines Frosches ist ein Frosch.“ (deutsche Entsprechung: „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“)<br />
Original: 蛙の子は蛙。- „kaeru no ko wa kaeru.“</li>
</ul>
<ul>
<li>„Nichts sagen ist eine Blume.“ (deutsche Entsprechung: „Schweigen ist Gold“)<br />
Original: 言わぬが花 &#8211; „Iwanuga hana.“</li>
</ul>
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		<title>Der Fuji &#8211; höchster Berg Japans</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Jan 2011 08:46:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mayumi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte Japans]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Geographie]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Sehenswürdigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Tradition]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Fuji ist der höchste und heiligste Berg in Japan. Mit seiner symmetrischen Form wurde der Gipfel zu einem wahren Symbol des Inselstaates. Der Berg Fuji oder auch Fujisan, wie ihn die Japaner ehrfürchtig nennen, liegt auf der Hauptinsel Honshū zwischen Yamanashi und Shizuoka. An guten und schönen Tagen kann man den 3.776  Meter hohen Gipfel von Yokohama oder Tokio aus sehen. Der Fuji ist eigentlich ein Vulkan, der jedoch das letzte Mal im Jahr 1707 ausgebrochen ist und deshalb als schlafender Vulkan eingestuft wird. Der Fuji – Der Mythos Eine Legende besagt, dass der Berg im 8. Jahrhundert verflucht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Fuji ist der höchste und heiligste Berg in Japan. Mit seiner symmetrischen Form wurde der Gipfel zu einem wahren Symbol des Inselstaates. </strong></p>
<p><a title="Mount Fuji ©Flickr SF Brit" href="/wp-content/uploads/2011/01/Mount-Fuji.jpg" rel="lightbox[270]"><img class="alignnone size-full wp-image-271" src="/wp-content/uploads/2011/01/Mount-Fuji.jpg" alt="Mount Fuji ©Flickr SF Brit" width="500" height="247" /></a></p>
<p>Der Berg Fuji oder auch Fujisan, wie ihn die Japaner ehrfürchtig nennen, liegt auf der Hauptinsel <a href="/die-japanischen-inseln-–-honshu-hokkaido-kyushu-und-shikoku" target="_blank">Honshū</a> zwischen Yamanashi und Shizuoka. An guten und schönen Tagen kann man den<strong> 3.776  Meter</strong> hohen Gipfel von Yokohama oder <a href="tokio-japans-hauptstadt" target="_blank">Tokio</a> aus sehen.</p>
<p><span id="more-270"></span>Der Fuji ist eigentlich ein Vulkan, der jedoch das letzte Mal im Jahr 1707 ausgebrochen ist und deshalb als schlafender Vulkan eingestuft wird.</p>
<h3>Der Fuji – Der Mythos</h3>
<p>Eine Legende besagt, dass der Berg im 8. Jahrhundert verflucht wurde und der Fuji darum das ganze Jahr mit Schnee bedeckt ist. Verschiedene Gottheiten und Heilige (z.B. Fujiwara Kakugyo oder Jikigyo Miroku) in Schreinen (z.B. dem Murayama-Sengen-Schrein) sollten den Vulkan bei einem bevorstehenden Ausbruch milde stimmen und beruhigen.</p>
<p>Der Berg gilt bis heute als <strong>heiliger Berg</strong>. In der alten <a href="/glauben-und-religion-in-japan-–-shinto-und-buddhismus" target="_blank">Shinto Religion</a> war es Pflicht, den Fuji ein  Mal im Leben in weißen Kleidern zu besteigen. Da es Frauen bis ins 19. Jahrhundert hinein nicht gestattet war, den Gipfel des Fujis zu erklimmen, bauten die Japaner eine Mini-Ausführung des Berges.</p>
<h3>Aufstieg auf den Fuji</h3>
<p>Heutzutage pilgern in den Sommermonaten bis zu 3.000 Besucher auf den Gipfel. Durch seine besondere Form ist der Berg Fuji einfach zu erreichen. Jedoch ist der Aufstieg in den Wintermonaten nicht gestattet, weil sich dann &#8211; so der Glaube -  die Berggottheiten auf dem &#8220;Dach Japans&#8221; aufhalten. Erst im Frühjahr wird der Gipfel wieder freigegeben.</p>
<p>Seine symmetrische Form macht den Fuji einzigartig. Der Berg ist ein beliebtes Motiv in der japanischen Kunst und wird auch in der Literatur immer wieder als Thema verwendet.</p>
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		<title>Japanische Kampfsportarten und Kampfkünste</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Jan 2011 09:30:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mayumi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Samurai]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Tradition]]></category>

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		<description><![CDATA[Japanische Kampfsportarten und Kampfkünste haben auf der asiatischen Insel eine lange Tradition und gehören seit jeher zum kulturellen Leben der Menschen. Wer schon einmal in Japan gewesen ist, hat sicherlich festgestellt, dass die Bewohner des Inselstaates sehr traditionsbewusst und diszipliniert sind. Diese beiden Tugenden spiegeln sich auch in den jahrhundertalten japanischen Kampfsportarten und Kampfkünsten wider. Japanische Kampfsport und Kampfkunst – Die Geschichte Die ersten Sportarten gab es schon in der Jōmon-Zeit (10.000 – 300 v.Chr.). Das Jagen und Bogenschießen diente in dieser Zeit aber in erster Linie zum Nahrungserwerb. Erst in der Asuka-Zeit (538 – 710 n.Chr.) bildete sich eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Japanische Kampfsportarten und Kampfkünste haben auf der asiatischen Insel eine lange Tradition und gehören seit jeher zum kulturellen Leben der Menschen. </strong></p>
<p><a title="Kendo ©Flickr Universidad de Navarra " href="/wp-content/uploads/2011/01/Kendo.jpg" rel="lightbox[259]"><img class="alignnone size-full wp-image-260" src="/wp-content/uploads/2011/01/Kendo.jpg" alt="Kendo ©Flickr Universidad de Navarra " width="500" height="333" /></a></p>
<p>Wer schon einmal in Japan gewesen ist, hat sicherlich festgestellt, dass die Bewohner des Inselstaates sehr traditionsbewusst und diszipliniert sind. Diese beiden Tugenden spiegeln sich auch in den jahrhundertalten<strong> japanischen Kampfsportarten und Kampfkünsten</strong> wider.</p>
<h3><span id="more-259"></span>Japanische Kampfsport und Kampfkunst – Die Geschichte</h3>
<p>Die ersten Sportarten gab es schon in der Jōmon-Zeit (10.000 – 300 v.Chr.). Das Jagen und Bogenschießen diente in dieser Zeit aber in erster Linie zum Nahrungserwerb. Erst in der Asuka-Zeit (538 – 710 n.Chr.) bildete sich eine Elite heraus, die Sport zum Zeitvertreib nutzte. So wurden zum Beispiel erste Sumō-Kämpfe ausgetragen.</p>
<p>Die populärsten Sportarten waren bis zum Ende des 19. Jahrhunderts vor allem<strong> Bogenschießen (Kyudo)</strong>, <strong>Reiten (Bajutsu) </strong> und <strong>Schwertkampf (Kenjutsu)</strong>. Die Bushi, der Kriegerstand, verwendeten diese Sportarten zur Vorbereitung auf den Krieg.</p>
<p>Erst im 20. Jahrundert wurden die klassischen Bujutsu-Künste zu den bekannten Kampfsportarten und Kampfkünsten, wie <strong>Judo</strong>, <strong>Aikido</strong> oder <strong>Kendo</strong>, entwickelt. Das Karate, dessen eigentliche Wurzeln in China liegen, erreichte durch die Verschmelzung chinesischer und japanischer Einflüsse im Okinawa des 19 Jahrhunderts seine heutige Form und verbreitete sich nach dem Zweiten Weltkrieg von dort aus über die ganze Welt.</p>
<h3>Kampfsport vs. Kampfkunst</h3>
<p>In Expertenkreisen wird sehr genau zwischen Kampfsport und Kampfkunst unterschieden. Bei <strong>Kampfsportarten (z.B. Sumo oder Karate)</strong> steht der Wettkampf im Vordergrund. Zwei Sportler kämpfen hier gegeneinander und müssen sich dabei an bestimmte Regeln halten. Ziel ist es, dass am Ende jedes Wettbewerbs ein Sieger hervorgeht.</p>
<p><strong>Kampfkunst</strong> hingegen befasst sich mit der reinen Selbstverteidigung, um etwa in Gefahrensituationen angemessen reagieren zu können (z.B. Aikido). Ziel ist es, den Gegner oder Feind zu besiegen. Bei der Kampfkunst stehen nicht die Regeln im Vordergrund, sondern die erfolgreiche Anwendung der Prinzipien. Aber nicht nur die Kampftechniken bilden eine wichtige Säule der Kampfkunst, auch die philosophischen und religiösen Aspekte sind ein wichtiges Merkmal. Die Sportler müssen sich an einen bestimmten <strong>Verhaltens- oder Ehrenkodex </strong>(z.B. Bushidō oder Hagakure) halten.</p>
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		<title>Origami &#8211; kunstvolles Papierfalten</title>
		<link>https://jpinn.com/origami-%e2%80%93-kunstvolles-papierfalten</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Dec 2010 08:31:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mayumi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Origami ist eine Papierfalttechnik, die schon vor der Erfindung des Papiers, 100 v. Chr. in China, mit Materialien wie beispielsweise Stoffen angewendet wurde. Die Ursprünge der wundervollen asiatischen Falttechnik reichen also schon weit zurück und beschränkt sich nicht nur auf Papier. Im 16. Jahrhundert breitete sich Origami in weitere Gebiete, unter anderem über Meopotamien und Ägypten bis nach Westeuropa aus. Zunächst waren nur die traditionellen Modelle wie die Pajarita oder der Kranich bekannt. Doch der Japaner Akira Yoshizawa durchbrach die konventionellen Vorlagen und schuf neue Modelle und Techniken. Zusammen mit Samuel Randlett entwickelte er ein einfaches System, um die Faltanleitungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Origami ist eine Papierfalttechnik, die schon vor der Erfindung des Papiers, 100 v. Chr. in China, mit Materialien wie beispielsweise Stoffen angewendet wurde. </strong></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2010/12/Modular-Origami.jpg" rel="lightbox[181]"><img class="alignnone size-full wp-image-182" src="/wp-content/uploads/2010/12/Modular-Origami.jpg" alt="Modular Origami ©Flickr Nanimo" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Die Ursprünge der wundervollen <strong>asiatischen Falttechnik</strong> reichen also schon weit zurück und beschränkt sich nicht nur auf Papier. Im 16. Jahrhundert breitete sich <strong>Origami</strong> in weitere Gebiete, unter anderem über Meopotamien und Ägypten bis nach Westeuropa aus.</p>
<p><span id="more-181"></span>Zunächst waren nur die traditionellen Modelle wie die Pajarita oder der Kranich bekannt. Doch der Japaner <strong>Akira Yoshizawa</strong> durchbrach die konventionellen Vorlagen und schuf neue Modelle und Techniken. Zusammen mit<strong> Samuel Randlett</strong> entwickelte er ein einfaches System, um die Faltanleitungen zu erstellen, das jeder verstehen kann. Innerhalb kürzester Zeit entwickelte sich Origami zu einer hochkomplexen Falttechnik.</p>
<h3>Origami – Was Sie dafür benötigen</h3>
<p>Fortgschrittene Origami-Liebhaber benötigen für das Falten einer Figur nur <strong>Origami-Papier</strong>. Dieses spezielle und quadratische Papier ist auf der einen Seite weiß und auf der anderen Seite farbig. Für einige Origami-Objekte benötigt man jedoch das festere und stabile Aquarell- oder Elefantenhautpapier.</p>
<h3>Origami – International verständlich</h3>
<p>Die Anleitungen enthalten immer die gleichen Symbole, die beim Falten eingehalten werden müssen und international verständlich sind:</p>
<ul>
<li><strong>Talfalte:</strong> In der Mitte des Papiers befindet sich eine gestrichelte Linie und mit dem Pfeil wird angezeigt , in welche Richtung gefaltet werden muss.</li>
<li><strong>Bergfalte:</strong> Die Punkt-Strich-Linie befindet sich im oberen Viertel des Papiers. Auch hier zeigt der Pfeil wieder an, in welche Richtung man falten muss.</li>
<li><strong>Entfalten:</strong> Wenn Sie das Papier entfalten sollen, dann wird das durch einen Doppelpfeil angezeigt. Die entstandene Falz wird durch eine gerade Linie angezeigt.</li>
</ul>
<h3>Origami – Die verschiedenen Bereiche</h3>
<p>Wer ein <strong>2- oder 3-dimensionales Origami-Objekt</strong> erschaffen möchte, der hat viele unterschiedliche Möglichkeiten:</p>
<ul>
<li><strong>Wetfolding:</strong> Aus feuchtem Papier wird eine naturgetreue Figur erstellt, weil sich das Papier besser bearbeiten lässt.</li>
<li><strong>Modulares Origami:</strong> Hier werden mehrere Einzelteile zu einem Objekt zusammengesetzt.</li>
<li><strong>Kirigami:</strong> Hier wird das Papier an einigen Stellen eingeschnitten, um es besser Falten zu können.</li>
<li><strong>Multipiece Origami:</strong> Mit Kleber wird eine Puppe oder ähnliches aus verschiedenen Teilen zusammengesetzt.</li>
<li><strong>Klassisches Origami:</strong> Das klassische Origami wird ohne Schere und Kleber und nur mit einem quadratischen Stück Papier durchgeführt.</li>
</ul>
<p>Wenn Sie Ihren Lieben eine Freude machen möchten oder einfach nur Ihr Zuhause gestalten möchten, können Sie das mit den Origami-Figuren. Anleitungen und Anregungen erhalten Sie in Fachbüchern und im Internet.</p>
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