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	<title>In Japan &#187; Samurai</title>
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	<description>Von Akita bis Yokohama&#160;&#160;&#160;               </description>
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		<title>Fugu &#8211; Der japanische Kugelfisch</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 06:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mayumi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essen & Trinken]]></category>
		<category><![CDATA[Essen Japan]]></category>
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		<category><![CDATA[Samurai]]></category>
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		<description><![CDATA[Der japanische Kugelfisch Fugu kann sowohl eine Delikatesse als auch eine tödliche Gefahr sein. Ein einziger Fisch kann mit seinem Gift eine Vielzahl an Menschen töten. Haut, Innereien und Blut tragen das Gift in sich und müssen sauber vom Fleisch getrennt werden. Dieses gilt unter einheimischen Gourmets als teure Delikatesse. Die Zubereitung eines Kugelfisches erfolgt nach strengen Regeln, da bereits ein Milligramm des Giftes pro Kilogramm Körpermasse tödlich ist. Das Opfer erstickt qualvoll durch Versagen der Atemmuskulatur. Nur speziell ausgebildete japanische Köche dürfen die Delikatesse zubereiten. Falsch zubereiteter Fugu ist tödliche Gefahr Der Kugelfisch Fugu hat seit Anfang der Aufzeichnungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Der japanische Kugelfisch Fugu kann sowohl eine Delikatesse als auch eine tödliche Gefahr sein. Ein einziger Fisch kann mit seinem Gift eine Vielzahl an Menschen töten. Haut, Innereien und Blut tragen das Gift in sich und müssen sauber vom Fleisch getrennt werden. Dieses gilt unter einheimischen Gourmets als teure Delikatesse.</strong></p>
<p><strong><a href="/wp-content/uploads/2011/06/simonhn.jpg" rel="lightbox[616]"><img class="alignnone size-full wp-image-619" title="Zubereitung des japanischen Kugelfischs Fugu © flickr /simonhn" src="/wp-content/uploads/2011/06/simonhn.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><br />
</strong></p>
<p>Die Zubereitung eines Kugelfisches erfolgt nach strengen Regeln, da bereits <strong>ein Milligramm</strong> des Giftes pro Kilogramm Körpermasse tödlich ist. Das Opfer <strong>erstickt </strong>qualvoll durch Versagen der Atemmuskulatur. Nur speziell<strong> ausgebildete japanische Köche</strong> dürfen die Delikatesse zubereiten.</p>
<p><span id="more-616"></span></p>
<h3><a href="/wp-content/uploads/2011/06/furibond.jpg" rel="lightbox[616]"><img class="alignleft size-medium wp-image-623" title="Japanischer Kugelfisch Fugu ©flickr/ furibond" src="/wp-content/uploads/2011/06/furibond-300x225.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Falsch zubereiteter Fugu ist tödliche Gefahr</h3>
<p>Der Kugelfisch Fugu hat seit Anfang der Aufzeichnungen im Jahr 1900 über <strong>6000 Opfer </strong>gefordert. Das sind im Durchschnitt mehr als 70 pro Jahr. 1958 versuchten sich ungelernte Köche an der Zubereitung von Fugu und lösten eine <strong>Katastrophe </strong>aus. 289 Menschen erlitten eine Vergiftung, bei 176 endete sie tödlich. Seit dem gelten<strong> strenge Regeln</strong> bei der Zubereitung und es dürfen nur noch bestimmte <strong>Fugu-Arten </strong>gegessen werden. Nichtsdestotrotz ist der Kugelfisch fester Bestandteil der japanischen <a href="/tag/tradition" target="_self">Tradition</a>.</p>
<h3>Welche Teile des Fugu-Fisches sind giftig?</h3>
<p>Lediglich das <strong>Fleisch </strong>des Kugelfisches ist genießbar. Das hochschädliche <strong>Tetrodotoxin </strong>steckt in Haut, Innereien und Blut und ist gefährlicher als <strong>Zyankali</strong>. Man weiß nicht, ob der Fisch das Gift selbst produziert oder über die Nahrung aufnimmt. Unter Gourmets der japanischen <a href="/tag/esskultur" target="_blank">Esskultur </a>gilt die giftige <strong>Fugu-Leber</strong> als  Delikatesse. Diese wird für gewöhnlich in <strong>4 Gramm</strong> großen Würfeln serviert, da sie erst ab 20 Gramm giftig ist. Ihr Giftanteil kann jedoch je nach Fisch schwanken und so bleibt der Genuss risikoreich.</p>
<h3><a href="/wp-content/uploads/2011/06/Peter-Kaminski.jpg" rel="lightbox[616]"><img class="size-medium wp-image-620 alignright" title="Sashimi des japanischen Kugelfischs Fugu © flickr /Peter Kaminski" src="/wp-content/uploads/2011/06/Peter-Kaminski-300x225.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Wer darf den Kugelfisch zubereiten?</h3>
<p>Für die Zubereitung von Kugelfisch benötigt man eine <strong>Lizenz </strong>von einer speziellen <strong>Fugu-Kochschule</strong>. Die Ausbildung ist für das <a href="/tag/essen-japan" target="_blank">Essen in Japan</a> <strong>sehr streng </strong>und dauert <strong>zwei Jahre</strong>. Für die Allgemeinheit und im Ausland (etwa in Deutschland) ist die Zubereitung von Kugelfisch <strong>verboten</strong>, in früheren Zeiten war auch den <a href="/tag/samurai" target="_blank">Samurai </a>das Konsumieren von Fugu untersagt. In der Fugu-Schule müssen die angehenden Fugu-Köche in der Lage sein, den Fisch innerhalb von 20 Minuten zuzubereiten und in <strong>24 dünnen </strong>Scheiben Fugu<strong> Sashimi</strong> anzuordnen. Das Fugu Sashimi wird in Regel in Form einer Blume angerichtet und ist hauchdünn geschnitten.</p>
<h3>Was passiert bei einer Vergiftung?</h3>
<p>Eine <strong>Fugu-Vergiftung </strong>durchläuft <strong>4 Phasen</strong>. In der ersten macht sich ein <strong>taubes Gefühl</strong> im <strong>Mundbereich </strong>und <strong>Gaumen </strong>breit. In der zweiten verspürt man ein taubes Gefühl in den <strong>Händen</strong>, dann wird der <strong>Körper steif </strong>und die <strong>Muskeln gelähmt</strong>. Langsam setzt dann schließlich die <strong>Atmung aus</strong>, das Herz schlägt aber weiter und das Gehirn wird nicht angegriffen. Das Opfer <strong>erstickt</strong>, gefangen im eigenen Körper, bei <strong>vollem Bewusstsein</strong>. Ein <strong>Gegengift </strong>gibt es nicht. Ein Opfer wird mit medizinischer Kohle behandelt und in <strong>künstlich beatmet</strong>, die Überlebenschance liegt bei <strong>40 Prozent</strong>.</p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/AVb7mUcIrqA&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/AVb7mUcIrqA&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
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		<title>Samurai &#8211; Der Weg des Krieges</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 08:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mayumi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte Japans]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Samurai]]></category>
		<category><![CDATA[Tradition]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Samurai waren treue Ritter und Krieger, die das Land Japan über 700 Jahre beherrschten und mit allen Mitteln auch verteidigten. Der Mythos um den Kriegerstand und ihre berühmten Samurai Schwerter lebt bis heute und wird immer wieder thematisiert. Samuari waren Soldaten im Dienst des Kaisers und der Adelsstämme, die als gut ausgebildete Krieger die richtige Kampfkunst beherrschten und weiterentwickeln sollten. Vor allem als 792 n. Chr. die Wehrpflicht in Japan abgeschafft wurde und das neue Heer nicht mehr in der Lage war, das Land zu verteidigen, stiegen die Samurai zu einer besonderen und einflussreichen Schicht auf. Samurai – Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Samurai waren treue Ritter und Krieger, die das Land Japan über 700 Jahre beherrschten und mit allen Mitteln auch verteidigten. Der Mythos um den Kriegerstand und ihre berühmten Samurai Schwerter lebt bis heute und wird immer wieder thematisiert.</strong></p>
<p><a title="Samurai Rüstung ©Flickr bram_souffreau" href="/wp-content/uploads/2011/02/Samurai-Rüstung.jpg" rel="lightbox[325]"><img class="size-full wp-image-326 alignleft" src="/wp-content/uploads/2011/02/Samurai-Rüstung.jpg" alt="Samurai Rüstung ©Flickr bram_souffreau" width="250" height="331" /></a>Samuari waren <strong>Soldaten im Dienst des Kaisers und der Adelsstämme</strong>, die als gut ausgebildete Krieger die richtige <strong>Kampfkunst </strong>beherrschten und weiterentwickeln sollten. Vor allem als 792 n. Chr. die Wehrpflicht in Japan abgeschafft wurde und das neue Heer nicht mehr in der Lage war, das Land zu verteidigen, stiegen die Samurai zu einer besonderen und einflussreichen Schicht auf.</p>
<h3>Samurai – Die Ausbildung</h3>
<p>Die Ausbildung eines Samurai begann damals schon im frühen <strong>Alter von drei Jahren</strong>. Ziel dieser Lehrzeit war es, den eigenen <strong>Körper besser zu beherrschen und Schmerzen zu unterdrücken</strong>. So mussten die Jungen beispielsweise im Winter barfuß gehen oder eine Nacht auf dem Richtplatz oder dem Friedhof verbringen.</p>
<p><span id="more-325"></span>Im Alter zwischen fünf und sieben Jahren begann dann die <strong>Ausbildung mit den Waffen</strong>. Bogenschießen, Speer- und Schwertkampf standen auf dem Lehrplan. Außerdem wurden die angehenden Samurai im Reiten, Schwimmen und in der Kampfkunst Jiu-Jitsu unterrichtet.</p>
<h3>Samurai &#8211; Die Ausrüstung: Katana, Wakzashi, Yoroi und Yumi</h3>
<p>Die Ausbildung eines jungen Samurai übernahm immer ein älterer und erfahrener Krieger, der für den Lehrling Tag und Nacht verantwortlich war. Die Lehrzeit endete im Alter von 15 Jahren mit einer feierlichen Zeremonie, in der der junge Samurai seinen Kindernamen ablegte und ein Schwerterpaar (Daisho), nämllich <strong>Kurz- (Wakizashi) und Langschwert (Katana), sowie eine Rüstung (Yoroi)</strong> erhielt.</p>
<p>Weiter waren die Samurai oft mir einem Dolch (Tanto), Lanzen (Naginata bzw. Yari) und ein Langbogen (Da-kyu).</p>
<p>Das Schwert der Samurai war jedoch die Seele eines jeden Krieges. Mit seiner eleganten und stabilen Form und seiner absoluten scharfen und robusten Klinge, bildete die Waffe mit dem Krieger eine Art Symbiose. Die leicht gebogene, meist reichlich verzierte Waffe mit verschieden gehärteter Vorder- bzw. Rückseite, fügte dem Gegner tiefe Schnittwunden zu und trennte oft ganze Gliedmaßen ab.</p>
<h3>Samurai – Der Verhaltenskodex Bushido</h3>
<p>Die Ausbildung der Samurai war geprägt von viel Fleiß und hartem Drill. Außerdem mussten sich die Krieger an einen bestimmten Verhaltenskodex (Bushido) halten. <strong>Bushido</strong> bedeutet <strong>„Weg des Kriegers“</strong> und war mit bestimmten Tugenden und Forderungen verbunden.</p>
<p>Dieser<strong> Ehrenkodex</strong> beschäftigte sich hauptsächlich mit der absoluten Loyalität eines Samurai gegenüber seinen Herrn. Wenn dieser Herr starb, begingen Samurai in der Regel Selbstmord oder verließen ihre Familie, um auf Wanderschaft zu gehen und nach einem neuen Vorgesetzten zu suchen.</p>
<p>Der Lebensweg Bushido beinhaltete <strong>sieben Tugenden</strong> wie <strong>Loyalität, Höflichkeit, Mut, Aufrichtigkeit, Güte, Ehre und Wahrheit</strong>. Auch wenn diese Tugenden durch den Samurai verletzt wurden, war der rituelle Selbstmord (Seppuku) der oft gewählte Ausweg, um die Ehre der Familie oder des Herrn wieder herzustellen.</p>
<h3>Samurai – Das Ende einer Ära</h3>
<p>Als 1853 vier Schiffe aus Amerika nach Japan kamen, wurde die Herrschaft der Samurai nach und nach beendet. Schließlich sollte sich Japan der neuen Welt öffnen, um Handel zwischen den USA und dem fernöstlichen Land zu betreiben. Daraufhin entstand <strong>1876 eine neue Armee</strong> und der Kaiser hob den Samurai-Status auf. Die Krieger mussten alle Privilegien aufgeben und das Tragen der Schwerter und der Rüstung war in der Öffentlichkeit nicht mehr gestattet.</p>
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		<title>Japanische Kampfsportarten und Kampfkünste</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Jan 2011 09:30:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mayumi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Samurai]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
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		<description><![CDATA[Japanische Kampfsportarten und Kampfkünste haben auf der asiatischen Insel eine lange Tradition und gehören seit jeher zum kulturellen Leben der Menschen. Wer schon einmal in Japan gewesen ist, hat sicherlich festgestellt, dass die Bewohner des Inselstaates sehr traditionsbewusst und diszipliniert sind. Diese beiden Tugenden spiegeln sich auch in den jahrhundertalten japanischen Kampfsportarten und Kampfkünsten wider. Japanische Kampfsport und Kampfkunst – Die Geschichte Die ersten Sportarten gab es schon in der Jōmon-Zeit (10.000 – 300 v.Chr.). Das Jagen und Bogenschießen diente in dieser Zeit aber in erster Linie zum Nahrungserwerb. Erst in der Asuka-Zeit (538 – 710 n.Chr.) bildete sich eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Japanische Kampfsportarten und Kampfkünste haben auf der asiatischen Insel eine lange Tradition und gehören seit jeher zum kulturellen Leben der Menschen. </strong></p>
<p><a title="Kendo ©Flickr Universidad de Navarra " href="/wp-content/uploads/2011/01/Kendo.jpg" rel="lightbox[259]"><img class="alignnone size-full wp-image-260" src="/wp-content/uploads/2011/01/Kendo.jpg" alt="Kendo ©Flickr Universidad de Navarra " width="500" height="333" /></a></p>
<p>Wer schon einmal in Japan gewesen ist, hat sicherlich festgestellt, dass die Bewohner des Inselstaates sehr traditionsbewusst und diszipliniert sind. Diese beiden Tugenden spiegeln sich auch in den jahrhundertalten<strong> japanischen Kampfsportarten und Kampfkünsten</strong> wider.</p>
<h3><span id="more-259"></span>Japanische Kampfsport und Kampfkunst – Die Geschichte</h3>
<p>Die ersten Sportarten gab es schon in der Jōmon-Zeit (10.000 – 300 v.Chr.). Das Jagen und Bogenschießen diente in dieser Zeit aber in erster Linie zum Nahrungserwerb. Erst in der Asuka-Zeit (538 – 710 n.Chr.) bildete sich eine Elite heraus, die Sport zum Zeitvertreib nutzte. So wurden zum Beispiel erste Sumō-Kämpfe ausgetragen.</p>
<p>Die populärsten Sportarten waren bis zum Ende des 19. Jahrhunderts vor allem<strong> Bogenschießen (Kyudo)</strong>, <strong>Reiten (Bajutsu) </strong> und <strong>Schwertkampf (Kenjutsu)</strong>. Die Bushi, der Kriegerstand, verwendeten diese Sportarten zur Vorbereitung auf den Krieg.</p>
<p>Erst im 20. Jahrundert wurden die klassischen Bujutsu-Künste zu den bekannten Kampfsportarten und Kampfkünsten, wie <strong>Judo</strong>, <strong>Aikido</strong> oder <strong>Kendo</strong>, entwickelt. Das Karate, dessen eigentliche Wurzeln in China liegen, erreichte durch die Verschmelzung chinesischer und japanischer Einflüsse im Okinawa des 19 Jahrhunderts seine heutige Form und verbreitete sich nach dem Zweiten Weltkrieg von dort aus über die ganze Welt.</p>
<h3>Kampfsport vs. Kampfkunst</h3>
<p>In Expertenkreisen wird sehr genau zwischen Kampfsport und Kampfkunst unterschieden. Bei <strong>Kampfsportarten (z.B. Sumo oder Karate)</strong> steht der Wettkampf im Vordergrund. Zwei Sportler kämpfen hier gegeneinander und müssen sich dabei an bestimmte Regeln halten. Ziel ist es, dass am Ende jedes Wettbewerbs ein Sieger hervorgeht.</p>
<p><strong>Kampfkunst</strong> hingegen befasst sich mit der reinen Selbstverteidigung, um etwa in Gefahrensituationen angemessen reagieren zu können (z.B. Aikido). Ziel ist es, den Gegner oder Feind zu besiegen. Bei der Kampfkunst stehen nicht die Regeln im Vordergrund, sondern die erfolgreiche Anwendung der Prinzipien. Aber nicht nur die Kampftechniken bilden eine wichtige Säule der Kampfkunst, auch die philosophischen und religiösen Aspekte sind ein wichtiges Merkmal. Die Sportler müssen sich an einen bestimmten <strong>Verhaltens- oder Ehrenkodex </strong>(z.B. Bushidō oder Hagakure) halten.</p>
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		<title>Akira Kurosawa</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Oct 2010 07:20:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daichi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Japanischer Film]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Akira Kurosawa]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
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		<category><![CDATA[Toshiro Mifune]]></category>

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		<description><![CDATA[Akira Kurosawa war ein Regisseur, der den japanischen Film maßgeblich bekannt gemacht hat. Zahlreiche Werke von ihm wurden von Hollywood als Remake mit westlichem Setting kopiert. Die Folge waren einige der berühmtesten Italo-Western. Zu seinen bekanntesten Filmen gehören &#8220;Die sieben Samurai&#8221; und &#8220;Yojimbo-Der Leibwächter&#8221;. Geboren wure Akira Kurosawa 1910 in Tokio. Bevor er sich dem Film zuwandte, vesuchte sich Kurosawa als Maler und Illustrator. Durch seinen Bruder, der Stummfilmerzähler war, kam Akira Kurosawa mit dem Medium Film in Kontakt und begann, Drehbücher zu schreiben. Seine erste Regiearbeit hatte er erst im Alter von 33 Jahren, doch durch den zunehmenden Erfolg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Akira Kurosawa war ein Regisseur, der den japanischen Film maßgeblich bekannt gemacht hat. Zahlreiche Werke von ihm wurden von Hollywood als Remake mit westlichem Setting kopiert. Die Folge waren einige der berühmtesten Italo-Western.</strong></p>
<p><strong><a href="/wp-content/uploads/2010/10/2251498602_928b616034.jpg" rel="lightbox[112]"><img class="alignnone size-full wp-image-113" title="Die sieben Samurai ©flickr.com/j | t" src="/wp-content/uploads/2010/10/2251498602_928b616034.jpg" alt="Die sieben Samurai ©flickr.com/j | t" width="500" height="384" /></a><br />
</strong></p>
<p>Zu seinen bekanntesten Filmen gehören &#8220;Die sieben Samurai&#8221; und &#8220;Yojimbo-Der Leibwächter&#8221;.<span id="more-112"></span></p>
<p>Geboren wure Akira Kurosawa 1910 in <a href="tokio-japans-hauptstadt" target="_blank">Tokio</a>. Bevor er sich dem Film zuwandte, vesuchte sich Kurosawa als Maler und Illustrator. Durch seinen Bruder, der Stummfilmerzähler war, kam Akira Kurosawa mit dem Medium Film in Kontakt und begann, Drehbücher zu schreiben.</p>
<p>Seine erste Regiearbeit hatte er erst im Alter von 33 Jahren, doch durch den zunehmenden Erfolg konnte er 1959 schließlich seine eigene Produktionsfirma gründen.</p>
<h3>Akira Kurosawa &#8211; bekanntester Regisseur von Samurai-Filmen</h3>
<p>Erfolgreich war er vor allem mit Filmen aus der Zeit der Samurai. In den USA wurde er hauptsächlich dadurch bekannt, weil Hollywood einige Filme von ihm als Western neu verfilmte, die dann sehr erfolgreich wurden. So ist das Remake von &#8220;Die sieben Samurai&#8221; der Film &#8220;Die glorreichen Sieben&#8221;. &#8220;Yojimbo-Der Leibwächter&#8221; wurde als &#8220;Für eine Handvoll Dollar&#8221; neu verfilmt.</p>
<p>Bei vielen seiner Filme spielen die selben Schauspieler mit. Am bekanntesten dürfte dabei der<strong> Schauspieler Toshiro Mifune sein, der in vielen Produktionen des Regisseurs eine Rolle übernommen hat</strong>.</p>
<p>Bei Samurai-Filmen von Kurosawa ist auffällig, dass, im Gegensatz zu Filmen anderer Regisseure, die Schauplätze und Darsteller meist sehr verarmt und heruntergekommen aussehen. <strong>Die Samurai sind nicht die strahlenden Krieger, sondern eine aussterbende Kaste, die durch Technik und kulturellen Wandel allmählich verdrängt wird</strong>.</p>
<p>Akira Kurosawa starb 1998  in Setagaya.</p>
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		<title>Geschichte Japans &#8211; die Vereinigung des Landes</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 12:34:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daichi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte Japans]]></category>
		<category><![CDATA[Edo]]></category>
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		<category><![CDATA[Samurai]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Geschichte Japans reicht sehr weit zurück. Die Vereinigung des Landes und die Herrschaft des Shogun Tokugawa spielen dabei eine zentrale Rolle. Durch die geographische Isolation als Inselgruppe hat sich in Japan eine einzigartige Kultur entwickelt. Japan verschloss sich lange Zeit der Außenwelt, sodass &#8211; abgesehen von Nachbar China &#8211; wenige andere Kulturen die japanische Entwicklung beeinflussten.  Chinesische Einflüsse lassen sich allerdings viele erkennen, zum Beispiel bei Schrift und Sprache. Westlichen Einfluß gibt es in Japan erst seit dem Ende der Isolation 1854. Dadurch wurde das Land zur ersten asiatische Industrienation. Doch auch heute, wo Japan einer der modernsten Industriestaaten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Geschichte Japans reicht sehr weit zurück. Die Vereinigung des Landes und die Herrschaft des Shogun Tokugawa spielen dabei eine zentrale Rolle. Durch die geographische Isolation als Inselgruppe hat sich in Japan eine einzigartige Kultur entwickelt.</strong></p>
<p><strong><a href="/wp-content/uploads/2010/08/3013081164_0ac7195371.jpg" rel="lightbox[11]"><img class="alignnone size-full wp-image-12" title="Das moderne Japan ©flickr.com/yamantraipo" src="/wp-content/uploads/2010/08/3013081164_0ac7195371.jpg" alt="Das moderne Japan ©flickr.com/yamantraipo" width="500" height="375" /></a><br />
</strong></p>
<p><strong></strong>Japan verschloss sich lange Zeit der Außenwelt, sodass &#8211; abgesehen von Nachbar China &#8211; wenige andere Kulturen die japanische Entwicklung beeinflussten.  Chinesische Einflüsse lassen sich allerdings viele erkennen, zum Beispiel bei Schrift und Sprache. Westlichen Einfluß gibt es in Japan erst seit dem Ende der Isolation 1854.<span id="more-11"></span></p>
<p>Dadurch wurde das Land zur ersten asiatische Industrienation. Doch auch heute, wo Japan einer der modernsten Industriestaaten ist, spielen Geschichte und Tradition eine sehr wichtige Rolle.</p>
<h3>Geschichte Japans &#8211; die Vereinigung des Landes durch Tokugawa</h3>
<p>Bis zur Edo-Zeit bestanden die japanischen Inseln aus zahlreichen unabhängigen Fürstentümern. Der erste Kontakt mit einer europäischen Nation kam durch den Handel mit Portugiesen zustande. Dadurch kamen auch Feuerwaffen nach Japan, die bei verschiedenen Schlachten entscheidend werden sollten.</p>
<p>Zwischen den Fürstentümern gab es viele Auseinandersetzungen. Die <strong>Einigung des Landes zur Beendigung des Bürgerkriegs war ein langwieriger Prozess, der von Oda Nobunaga begonnen</strong> wurde. Ursprünglich der Daimyō der Provinz Owari, weitete sich sein Einfluß durch zahllose Eroberungen und taktische Begabung stark aus.</p>
<p>Dieser Versuch, ganz Japan zu erobern, wurde von Toyotomi Hideyoshi fortgesetzt. Erstaunlicherweise war Hideyoshi entgegen der Tradition ursprünglich kein Fürst sondern ein einfacher Soldat in Nobunagas Armee gewesen. Nichtsdestotrotz gelang es ihm, sein Gebiet noch weiter zu vergrößern, wobei er im Gegensatz zu Nobunaga eher auf Diplomatie als auf Gewalt setzte.</p>
<p>Als 1598 Toyotomi Hideyoshi starb, drohte das Herrschaftsgebiet erneut zu zerfallen, weil zahlreiche Fürsten Ansprüche auf die Nachfolge anmeldeten. So kam es zur allesentscheidenden<strong> Schlacht von Sekigahara im Jahr 1600</strong>. Den Sieg trug Tokugawa Ieyasu davon und wurde Shogun von Japan. Shogun zu sein bedeutete, als mächtigster Fürst über die etwa 350 übrigen Daimyō genannten Fürsten zu herrschen. Durch das Shogunat der Tokugawa war Japan erstmals vereint und die Kriege zwischen den Fürstentümern Vergangenheit.</p>
<p>Die Tokugawa-Herrschaft dauerte bis 1868 und ist als Edo-Zeit bekannt, da Edo zur Hauptsadt des Shogunats ernannt wurde. In dieser Zeit besaß der kaiserliche Hof keine tatsächliche Macht.</p>
<p>Die Bevölkerung war nach einem <strong>Ständesystem in vier Klassen</strong> unterteilt. Es gab Krieger und Gelehrte, Bauern, Handwerker und Kaufleute. Ein Standeswechsel war größtenteils ausgeschlossen, allerdings konnte man durch wirschaftlichen Erfolg und persönlichen Besitz ein höheres Ansehen besitzen.</p>
<p><strong>Die Samurai besaßen beispielsweise zwar Grundbesitz, konnten wegen ihrer Arbeit für ihre Herren die Felder aber nicht selbst bewirtschaften</strong>. Da sie dennoch auf die Erträge angewiesen waren, überließen sie die grundlegende Bewirtschaftung und Verwaltung der Lehen den Bauern. Die Bauern organisierten sich meist in Gruppen, von denen jede gewisse Aufgaben und Verantwortungen hatten. Wegen Verbechen konnte man vom Stand ausgeschlossen werden. Damit verlor man alle Rechte, den Wohnraum und wurde nicht mehr Teil der Gesellschaft betrachtet.</p>
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