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	<title>In Japan &#187; Kultur</title>
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	<description>Von Akita bis Yokohama&#160;&#160;&#160;               </description>
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		<title>Yokohama &#8211; Die zweitgrößte Stadt Japans</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 12:31:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DF</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
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		<description><![CDATA[Yokohama geht unscheinbar aus dem Süden Tokios hervor und ist ein Bestandteil des Ballungsgebiets um die japanische Hauptstadt. Somit stellt die Stadt einen bedeutenden Industrie- sowie Handelsstandpunkt dar. Yokohama gilt mit 3,5 Millionen Einwohnern als die zweitgrößte Stadt Japans – gleich nach Tokio. Überall ist der Charme eines Seehandelszentrum allgegenwärtig. Gemeinsam mit seinem bedeutenden Handelshafen befindet sich Yokohama auf der westlichen Seite der Bucht von Tokio und circa 30 Kilometer von der größten Metropole Japans entfernt. Der Charme, der die Stadt durchzieht, ist vor allem durch Yokohamas Geschichte als bedeutendes internationales Seehandelszentrum maßgeblich beeinflusst. Kannai – das historische Stadtzentrum mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Yokohama geht unscheinbar aus dem Süden Tokios hervor und ist ein Bestandteil des Ballungsgebiets um die japanische Hauptstadt. Somit stellt die Stadt einen bedeutenden Industrie- sowie Handelsstandpunkt dar. Yokohama gilt mit 3,5 Millionen Einwohnern als die zweitgrößte Stadt Japans – gleich nach Tokio.</strong></p>
<p><a title="Yokohama - Zweitgrößte Stadt Japans ©Flickr/ xiquinhosilva" rel="lightbox" href="/wp-content/uploads/2011/08/5104908979_d6eaf94531.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-802" title="Yokohama - Zweitgrößte Stadt Japans ©Flickr/ xiquinhosilva" src="/wp-content/uploads/2011/08/5104908979_d6eaf94531.jpg" alt="Yokohama - Zweitgrößte Stadt Japans ©Flickr/ xiquinhosilva" width="500" height="334" /></a></p>
<p>Überall ist der Charme eines Seehandelszentrum allgegenwärtig. Gemeinsam mit seinem bedeutenden Handelshafen befindet sich Yokohama auf der westlichen Seite der Bucht von <a href="/tag/tokio" target="_blank">Tokio</a> und circa 30 Kilometer von der größten Metropole Japans entfernt. Der Charme, der die Stadt durchzieht, ist vor allem durch Yokohamas Geschichte als bedeutendes internationales Seehandelszentrum maßgeblich beeinflusst.</p>
<p><span id="more-799"></span></p>
<h3>Kannai – das historische Stadtzentrum mit europäischen Wurzeln</h3>
<p>1858 erklärte man den Hafen zu einem der fünf <strong>Vertragshäfen für internationalen Handel</strong>, was dazu führte, dass sich Kolonien europäischer und amerikanischer Kaufleute dort ansiedelten. Auf diese sind auch die meisten Gebäude, die man im westlichen Stil vorfindet und die den Zweiten Weltkrieg sowie das große Erdbeben 1923 zu überdauern vermochten, zurückzuführen.</p>
<p>Das Gebiet, in dem sich im 19. Jahrhundert erste europäische Kaufleute ansiedelten heißt Kannai und gilt heute als das alte Zentrum Yokohamas. Hier kann man Relikte dieser Zeit in Form von im europäischen Stil errichteten Gebäuden betrachten.</p>
<h3>Chinatown lockt Millionen von Touristen mit kulinarischen Genüssen</h3>
<p>Nicht nur Europäer fühlten sich von dieser Stadt angezogen, auch viele Chinesen fanden im 19. Jahrhundert den Weg in diesen Teil Japans. Auf diese Weise entstand Chinatown, die bis heute die größte ihrer Art in ganz Japan sowie ein beliebtes Ausflugsziel bei Touristen ist.</p>
<p>Chinatown wurde – um genau zu sein – 1863 von zugewanderten Chinesen gegründet. Als eine der größten touristischen <a href="/tag/sehenswurdigkeiten" target="_blank">Sehenswürdigkeiten</a> zieht sie pro Jahr über 18 Millionen Reisende an, die durch die eng konstruierten Straßen schlängeln, in einem der mehr als 200 Restaurants das <a href="/tag/essen" target="_blank">Essen</a> zu genießen oder in einem der 300 Geschäfte zu stöbern.</p>
<p>Der <strong>Schrein Kantei-byo</strong>, der der Schutzgottheit Guan Yu geweiht ist, bildet das spirituelle Zentrum Chinatowns. Das achtstöckige Yokohama Daisekai-Museum, das eine Art chinesischen Themenpark im Stil von Disney darstellen soll, ist dem Versuch gewidmet, das Shanghai der 20er und 30er Jahre nachzubilden.</p>
<h3><a href="/wp-content/uploads/2011/08/445974432_92e85664d1.jpg" rel="lightbox[799]"><img class="alignleft size-full wp-image-806" title="Sankei-en - Yokohama ©Flickr/ gin_e" src="/wp-content/uploads/2011/08/445974432_92e85664d1.jpg" alt="Sankei-en - Yokohama ©Flickr/ gin_e" width="225" height="300" /></a>Sankei-en: Architektonische und landschaftliche Schönheit</h3>
<p>Sankei-en befindet sich im Süden der Stadt und diente einst einem  reichen Seidenkaufmann als Privatresidenz, der um seine Villa herum  einen Park konstruieren ließ, um dort wertvolle alte Gebäude aus  Kamakura und der Region Kansai errichten zu lassen. Sankei-en umfasst  eine Gesamtfläche von rund 175.000 Quadratmetern und verfügt darüber  hinaus über Teiche, Bäche und hügelige Wege.</p>
<p>Heutzutage ist es möglich mehrere Gebäude aus dem 17. Jahrhundert zu besuchen sowie <a href="/die-japanische-tee-tradition" target="_blank">Teezeremonie</a>-Häuser  oder auch eine 500 Jahre alte Pagode. Allesamt sehen aus, als  entstammten sie einem Bilder Buch und faszinieren jedes Jahr viele  Reisende.</p>
<h3>Yamashita-koen bietet viel Sehenswertes</h3>
<p>Nördlich an Chinatown grenzt Yamashita-koen, ein <strong>Park der direkt am Wasser</strong> positioniert ist und den Mittelpunkt vom traditionellen Sightseeing-Viertel der Stadt bildet. Hier lässt sich allerlei besichtigen vom Yokohama Archives of History mit seinen Ausstellungen zur Stadt<a href="/category/geschichte-japans" target="_blank">geschichte</a> über das Seidenmuseum bis zur Hikawa-maru, die während der 1930er Jahre als Luxusliner zwischen Yokohama und Seattle fungierte.</p>
<p>Wenn man den <strong>Marine Tower</strong>, den man 1961 zum 100-jährigen Geburtstag des Hafens erbaute, mit 106 m Höhe besteigt erhält man einen relativ guten Blick über das Areal des Hafens – wenn auch er nicht uneingeschränkt ist.</p>
<h3>Yamate: Atemberaubender Blick auf die Bay Bridge</h3>
<p>Yamate und Chinatown werden durch den Metropolitan Expressway und die <strong>neu-moderne Shoppingmeile Motomachi</strong> voneinander getrennt. Auch die<strong> Christ Church</strong>, die 1862 gegründet und 1947 wieder errichtet wurde, und der Ausländerfriedhof auf dem westlichen Hang des Hügels erinnern an die europäische Bauart. Auf  dem Friedhof fanden über 4.500 Menschen aus mehr als 40 Nationen ihre letzte Ruhe.</p>
<p>Vom nahen <strong>Harbour View Park</strong> kann man einen herrlichen Ausblick auf den Hafen und die Yokohama Bay Bridge genießen. Die Brücke wurde eigentlich 1989 errichtet, um das steigende Verkehrsaufkommen im Stadtbereich Yokohomas zu beruhigen. Doch mittlerweile ist die Yokohama Bay Bridge zu einem markanten Merkmal der Skyline Yokohamas geworden.</p>
<p>Yokohama kann man von Frankfurt am Main per Direktflug erreichen, man sollte jedoch auch die Flughäfen in den Nachbarländern Deutschlands als Abflugort in Erwägung ziehen. So bieten beispielsweise Airports in der Schweiz und den Niederlanden Flüge in Japans zweitgrößte Metropole an.</p>
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		<title>Origami – Herkunft und Bedeutung</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 06:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mayumi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Als Origami bezeichnet man die Kunst des Papierfaltens. 2- oder 3-dimensionale Papierflieger, Tiere, Gegenstände und geometrische Körper – der Kreativität des Origamisten sind keine Grenzen gesetzt. Die Kunst des Origami geht auf eine japanische Tradition zurück. Heute ist die Technik des Papierfaltens weltweit verbreitet. Sogar Origami Vereinen kann man heutzutage beitreten. Über die Jahre hat sich die Origami-Kultur stetig erweitert und ist zu einer richtigen Wissenschaft angewachsen. Origami &#8211; Herkunft Der Begriff Origami leitet sich aus den japanischen Worten oru für falten und kami für Papier, japan. 折り紙, ab. Seine erste Blütezeit in Japan erlebte das Papierfalten in der Muromachi-Zeit, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Als Origami bezeichnet man die Kunst des Papierfaltens. 2- oder 3-dimensionale Papierflieger, Tiere, Gegenstände und geometrische Körper – der Kreativität des Origamisten sind keine Grenzen gesetzt.<br />
</strong></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2011/08/adactio.jpg" rel="lightbox[778]"><img class="alignnone size-full wp-image-784" title="Origami-Kranich © flickr / adactio" src="/wp-content/uploads/2011/08/adactio.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Die <strong>Kunst</strong> des Origami geht auf eine <strong>japanische Tradition</strong> zurück. Heute ist die Technik des <strong>Papierfaltens</strong> weltweit verbreitet. Sogar Origami Vereinen kann man heutzutage beitreten. Über die Jahre hat sich die <strong>Origami-<a href="/tag/kultur" target="_blank">Kultur</a></strong> stetig erweitert und ist zu einer richtigen <strong>Wissenschaft</strong> angewachsen.</p>
<p><span id="more-778"></span></p>
<h3>Origami &#8211; Herkunft</h3>
<p>Der <strong>Begriff</strong> Origami leitet sich aus den japanischen Worten <strong>oru</strong> für falten und <strong>kami</strong> für Papier, japan. 折り紙, ab. Seine erste <strong>Blütezeit</strong> in Japan erlebte das Papierfalten in der <strong>Muromachi-Zeit</strong>, zwischen 1333–1568. Da Papier damals ein sehr <strong>teures Gut</strong> war, handelte es sich zu dieser Zeit noch um<strong> traditionelle Faltungen</strong>, die nur wenigen Menschen vorbehalten war. Eine Zweite Blüte erlebte das Origami in <strong>Japan</strong> zwischen 1603 und 1868, in der <strong>Edo-Zeit</strong>. In dieser Zeit entwickelte sich auch in <strong>Europa</strong> eine ähnliche Faltkunst.</p>
<h3>Origami-Boom im 20. Jahrhundert</h3>
<p>Zu Beginn der <strong>Faltkunst</strong> gab es nur eine geringe Anzahl an <strong>Modellen</strong>. So wurde in Japan traditionell der <strong>Kranich</strong> gefaltet, während man in Spanien sogenannte <strong>Pajaritas</strong>, ebenfalls ein Vogel, aus Papier formte. Die Wende brachte im <strong>20. Jahrhundert</strong> der Japaner  <strong>Akira Yoshizawa</strong>. Neben den <a href="/tag/tradition" target="_blank">traditionellen</a> Modellen schuf er <strong>Vorlagen</strong> für diverse moderne Faltobjekte. Gemeinsam mit <strong>Samuel Randlett </strong>entwickelte Yoshizawa außerdem ein <strong>System für Faltanleitungen</strong>. In einfachen systematischen Zeichnungen bzw. <strong>Diagrammen </strong>konnten nun neue Faltvorlagen <strong>weitergegeben</strong> und einfach verständlich gemacht werden. Mit dem <strong>Ergebnis</strong>, dass heute nahezu alles aus Papier gefaltet werden kann.</p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/HdzvwdC1wbI&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/HdzvwdC1wbI&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<h3>Unterschiedliche Bereiche des Origami</h3>
<p>Heute unterscheidet man zwischen verschiedenen <strong>Teilbereichen</strong> des Origami, die jedoch auch untereinander <strong>vermischt </strong>werden können. In einigen Bereichen faltet man beispielsweise nur mit<strong> einem Blatt Papier</strong>, während man in anderen mehrere <strong>Figuren </strong>miteinander verknüpft. Manchmal kommen<strong> Schere und Klebstoff</strong> zum Einsatz, in anderen Bereichen ist dies verpönt etc. <strong>Faltanleitungen</strong>, auch in Form von Videos lassen sich zu Hauf im <strong>Internet </strong>finden. Inzwischen gibt es sogar ein <strong>Computerprogramm</strong>, dass bei dem Entwurf neuer Modelle hilft.</p>
<h3>Der Kranich &#8211; Das klassische Origami-Modell</h3>
<p><a href="/wp-content/uploads/2011/08/Fusion-Youth-Theatre.jpg" rel="lightbox[778]"><img class="alignleft size-medium wp-image-787" title="Papierkraniche am Denkmal für die koreanischen Opfer der Atombombe in Hiroshima © flickr /  Fusion Youth Theatre" src="/wp-content/uploads/2011/08/Fusion-Youth-Theatre-300x225.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Der<strong> Kranich</strong> ist das wohl bekannteste <strong>Origami-Modell</strong>. In Japan ist es  <strong>Symbol für ein glückliches, langes Leben</strong>. Eine alte japanische Legende besagt, dass derjenige, der <strong>1000 Origami-Kraniche</strong> faltet, von den Göttern  einen <strong>Wunsch</strong> erfüllt bekommt. Noch heute wird in Japan zu <strong>besonderen Anlässen</strong>, wie Geburtstagen, Hochzeiten etc., symbolisch ein gefalteter Kranich überreicht. Auch sind die Papierkraniche zum<strong> Symbol der Friedensbewegung und des Widerstandes gegen Atomwaffen</strong> geworden. Dies geht auf den Tod des 12-jährigen Atombombenopfers  <strong>Sadako Sasaki </strong>zurück, die mit dem Falten von Kranichen gegen ihre Leukämie ankämpfte. Symbolisch werden die Kraniche heute an <strong>Gedenkstätten</strong> für die Atomopfer niedergelegt, wie z.B. im Friedenspark von <strong><a href="/hiroshima-und-nagasaki-heute" target="_blank">Hiroshima</a></strong>.</p>
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		<title>Sumo-Ringen – Die traditionelle japanische Kampfsportart</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 06:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mayumi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Essen Japan]]></category>
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		<description><![CDATA[Sumoringen ist in Japan ein traditionelle Kampfsportart, die als Nationalsportart fast den Stellenwert von Fußball in Deutschland einnimmt. Der Begriff Sumō stammt von dem Verb sumafu, das „sich wehren“ bedeutet. Die Sumoringer bezeichnet man dabei als Sumōtori. Ziel des Sumo-Ringens ist es, den Gegner aus dem Gleichgewicht zu bringen, so dass dieser den Boden mit einem anderen Körperteil als den Fußsohlen berührt. Eine andere Möglichkeit, den Kampf zu gewinnen, ist den Gegner ausserhalb des sandbedeckten Kreises zu drängen, der mit mit Seilen umspannt ist. Dabei kann ein Kampf gelegentlich nur wenige Sekunden dauern. Auf klassischen Sumo-Tunieren gibt es deshalb meist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><strong>Sumoringen ist in Japan ein traditionelle Kampfsportart, die als Nationalsportart fast den Stellenwert von Fußball in Deutschland einnimmt. Der Begriff Sumō stammt von dem Verb sumafu, das „sich wehren“ bedeutet. Die Sumoringer bezeichnet man dabei als Sumōtori.</strong></p>
<p><strong><a href="/wp-content/uploads/2011/07/Krista-Rob.jpg" rel="lightbox[713]"><img class="alignnone size-full wp-image-717" title="Sumo-Ringen ©flickr/Krista &amp; Rob" src="/wp-content/uploads/2011/07/Krista-Rob.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><br />
</strong></p>
<p>Ziel des Sumo-Ringens ist es, den Gegner aus dem <strong>Gleichgewicht </strong>zu bringen, so dass dieser den Boden mit einem <strong>anderen Körperteil</strong> als den <strong>Fußsohlen </strong>berührt. Eine andere Möglichkeit, den Kampf zu gewinnen, ist den Gegner ausserhalb des <strong>sandbedeckten Kreises</strong> zu drängen, der mit mit Seilen umspannt ist. Dabei kann ein Kampf gelegentlich nur <strong>wenige Sekunden </strong>dauern. Auf klassischen Sumo-Tunieren gibt es deshalb meist <strong>mehrere hundert Kämpfe</strong>.</p>
<p><span id="more-713"></span></p>
<h3>Geschichte des Sumoringens</h3>
<p>Die <strong>erste Erwähnung </strong>des Sumo-Ringens stammt aus dem Jahr <strong>712</strong>, als<strong> zwei Götter</strong> den Streit um einen Insel durch einen Ringkampf entschieden. Der erste Kampf wird in einem Buch aus dem Jahr 720 auf das Jahr <strong>23 v. Chr.</strong> datiert. Bis ins Mittelalter war es üblich, dass einer der beiden Kämpfer starb.</p>
<p>Archäologische Funde beweisen, dass das Sumo-Ringen bereits um <strong>500 </strong>statt fand, damals waren die Regeln jedoch noch anders und es gab <strong>keinen festgelegten Ring</strong>. Die ersten nachgewiesenen Sumo-Kämpfe fanden im Jahr 642 am<strong> Hof von Kōgyoku</strong> statt. Regelmäßige Veranstaltungen hatten <a href="/tag/tradition" target="_blank">Tradition </a>am Hofe des Kaisers und festigten ein <strong>erstes Regelwerk</strong>.</p>
<p>In den kommenden Jahrzehnten verlagerte sich der Sumosport <strong>vom Hofe auf die Straße </strong>und begann sich ab dem <strong>17. Jahrhundert professionell </strong>zu organisieren. Ab <strong>1719 </strong>bestand die <strong>Sumo-Organisation</strong>, die nur noch professionelle Sumokämpfe organisierte und viele der aktuellen Systeme und Elemente entstanden. Nach einem Rückgang der Popularität im 19. Jahrhundert, veranstaltete der Sumo-Organisation ab 1926 wieder Tuniere, denen auch erstmals <strong>Frauen </strong>beiwohnen durfte.</p>
<h3>Regeln des Sumo-Ringens</h3>
<p>Zunächst einmal verliert der Kämpfer beim Sumoringen, der zuerst in <strong>Boden </strong>außerhalb des <strong>4,55m großen Kreises</strong> betritt oder den <strong>Boden </strong>mit einem anderen <strong>Körperteil </strong>als dem <strong>Fuß </strong>berührt. Dafür unterscheidet der Verband der Sumoringer zwischen <strong>82 Siegtechniken</strong>. Einige Griffe, die sogenannte <strong>Kinjite</strong>, wie Würgen, Kratzen, Faustschläge, Treten, Griff in die Schrittgegend oder Haare ziehen sind verboten. Ansonsten darf der Sumoringer <strong>schleudern</strong>, <strong>werfen</strong>, <strong>schlagen </strong>und <strong>schieben </strong>nach Belieben und den Gegner <strong>am Gürtel festhalten</strong>.</p>
<p>Im Ring (<strong>Dohyō</strong>) wird der der Richter (<strong>Tachi-ai</strong>) von fünf Linienrichtern (<strong>Shikirisen</strong>) unterstützt. Diese wachen über den Kampf, der nicht mehr als<strong> drei Mal vier Minuten</strong> dauern darf, meist ist er jedoch schon nach <strong>einigen Sekunden</strong> vorbei. Vor dem eigentlichen <a href="/tag/sport">Sport</a>, finden einige <strong>Zeremonien </strong>wie das Betreten des Ringes <strong>Dohyō-iri</strong> statt, bei dem die Sumoringer ihre <strong>Beweglichkeit </strong>unter Beweis stellen. Vor jedem Kampf streuen beide Sumoringer ein wenig <strong>Salz </strong>in den Ring, damit dieser so gereinigt wird.</p>
<h3>Eigenschaften eines Sumoringers</h3>
<p>Sumoringer wirken <strong>fettleibig</strong>, ihr Körper ist jedoch Ergebnis eines <strong>speziellen<a href="/tag/essen-japan" target="_blank"> japanischen Essens.</a></strong> Nach einem morgendlichen Training essen die Sumoringer mittags und abends den fettigen und proteinhaltigen Eintopf <strong>Chanko-nabe</strong>, den sie selbst zubereiten. Ein Mittagsschlaf soll dabei die <strong>Gewichtszunahme </strong>erhöhen. Für ihr hohes Gewicht sind sie meist sehr <strong>sportlich</strong>, <strong>reaktionsschnell </strong>und <strong>gelenkig</strong>.</p>
<p>Das Gewicht der Sumoringer ist in keiner Weise beschränkt. Die meisten von ihnen wiegen um <strong>150kg</strong>. Der schwerste professionelle Sumoringer brachte ein Kampfgewicht von <strong>280kg</strong> auf die Waage. Viele Sumoringer leiden aufgrund des Übergewichts an <strong>Herz-Kreislauf-Erkrankungen</strong> oder <strong>Gelenkbeschwerden</strong>.</p>
<h3>Organisation der Sumo-Wettkämpfe</h3>
<p>Das <strong>Ozumō</strong>, ist der professionelle Sumoring-Verband in Japan. Dieser wacht sowohl auf die <strong>Einhaltung der Regeln</strong> als auch über die <strong>Lebensweise der Sumoringer</strong> in ihrem speziellen <strong>Sumochulen (Heya)</strong>. Sogar <a href="/tag/verhaltensregeln" target="_blank">Verhaltensregeln </a>wie Alltagskleidung sind genau vorgeschrieben. Die oberste Division ist nochmals in einzelne Ränge unterteilt. Hohe Sumoringer genießen das Privileg eines <strong>eigenen Gehilfen</strong> und ein <strong>eigenes Zimmer i</strong>m Heya. In Japan gibt es rund <strong>300 aktive Verbände</strong>, international existieren <strong>17 nationale Verbände</strong>.</p>
<p>Die <strong>Sumotuniere (Basho) </strong>finden <strong>alle 2 Monate statt</strong> und dauern immer von <strong>Sonntag bis Sonntag</strong>.  Neben einem Festgeld können die Sumoringer dort Preisgelder gewinnen. Unter den Kämpfern sind dabei keine <strong>Frauen</strong>, die den Sport professionell betreiben. Da die Riten des Sumo-Sports tief in den Ritualen des <a href="/glauben-und-religion-in-japan-–-shinto-und-buddhismus" target="_blank"><strong>Shintoismus</strong></a>, der japanischen Religion, feststecken, darf eine Frau beispielsweise den <strong>Dohyō </strong>nicht betreten, da sie als <strong>unrein </strong>gilt.</p>
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		<title>Jui Jitsu – Japanische Kampfkunst der Samurai</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 06:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kazujoshi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Tradition]]></category>
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		<description><![CDATA[Jui Jitsu ist eine waffenlose Selbstverteidigung nach Tradition der japanischen Samurai-Kämpfer. Dabei wendet der Juika das sanfte Prinzip der Nachgiebigkeit aus dem traditionellen Bushidō Verhaltenskodex in Verbindung mit verschiedenen Kampftechniken mit Schlägen und Würfen an, die sich auch zur Grundlage von Jūdō und Aikidō entwickelten. Der Begriff Jui Jitsu beschreibt die Philosophie dieses japanischen Kampfsports sehr gut, denn aus dem Japanischen bedeutet er soviel wie „sanfte Kunst“ oder „flexible Technik“. Den Jui Jitsu zeichnet aus, dass er sehr vielseitig ist und die Kampftechnik so individuell an den Gegner angepasst werden kann. Deshalb eignet er sich besonders gut zur Selbstverteidigung und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jui Jitsu ist eine waffenlose Selbstverteidigung nach Tradition der japanischen Samurai-Kämpfer. Dabei wendet der Juika das sanfte Prinzip der Nachgiebigkeit aus dem traditionellen Bushidō Verhaltenskodex in Verbindung mit verschiedenen Kampftechniken mit Schlägen und Würfen an, die sich auch zur Grundlage von Jūdō und Aikidō entwickelten.<br />
</strong></p>
<p><a title="Jui Jitsu - Waffenlose Kampfkunst der japanischen Samurai ©Flickr Gord Bell" rel="lightbox" href="/wp-content/uploads/2011/06/juijitsu_Gord-Bell.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-705" title="Jui Jitsu - Waffenlose Kampfkunst der japanischen Samurai ©Flickr Gord Bell" src="/wp-content/uploads/2011/06/juijitsu_Gord-Bell.jpg" alt="" width="500" height="385" /></a></p>
<p>Der Begriff Jui Jitsu beschreibt die Philosophie dieses japanischen Kampfsports sehr gut, denn aus dem Japanischen bedeutet er soviel wie<strong> „sanfte Kunst“ oder „flexible Technik“</strong>. Den Jui Jitsu zeichnet aus, dass er sehr vielseitig ist und die Kampftechnik so<strong> individuell an den Gegner angepasst </strong>werden kann. Deshalb eignet er sich besonders gut zur Selbstverteidigung und wird in Elementen sogar von der deutschen Polizei eingesetzt. <span id="more-704"></span></p>
<h3><strong>Entstehung der Kampfkunst Jui Jitsu</strong></h3>
<p>Um <a href="japanische-kampfsportarten-und-kampfkunste" target="_blank">japanische Kampfsportarten und Kampfkünste</a> drehen sich viele <strong>Mythen aufgrund der Entstehung der Technik</strong>. Die erste Schule der „Kunst der Nachgiebigkeit“ eröffnete der japanische Arzt Akiyama im 16. Jahrhundert unter dem Namen <strong>Yoshin-Ryū (Weiden-Schule)</strong>, nachdem er beobachtet hatte, dass starke Baumstämme unter dem Gewicht von Schnee brechen, während schmale Weidenäste nachgeben und somit standhalten können.</p>
<p>Auch die Samurai praktizierten Jui Jitsu, um bei Waffenverlust -oder Verbot weiterkämpfen zu können. Mit der speziellen Technik, die <strong>entgegen dem Prinzip Kraft gegen Kraft</strong> funktioniert, kann der Juika körperlich überlegene Gegner waffenlos besiegen. Die <a href="/tag/kultur" target="_blank">Kultur</a> der Nachgiebigkeit ist Sinnbild der Samurai.</p>
<h3><strong>Der Verhaltenskodex Bushidō beim Jui Jitsu</strong></h3>
<p>Jui Jitsu funktioniert einerseits mit verschiedenen Kampftechniken, andererseits aber auch mit <strong>Stärkung von Charakter und Selbstbewusstsein</strong> durch die geistig-philosophischen Grundlagen der <a href="/tag/verhaltensregeln" target="_blank">Verhaltensregeln</a> Bushidō.</p>
<p>Der <strong>„Weg des Kriegers“</strong> wurde für/von den <a href="samurai-der-weg-des-krieges" target="_blank">Samurai </a>entwickelt und begründet vor allem <strong>moralische Grundsätze wie die absolute Loyalität </strong>des Samurai gegenüber seinem Daimyō (Herrscher Japans) oder die<strong> sieben Tugenden eines Kriegers:</strong> Aufrichtigkeit und Gerechtigkeit, Mut, Güte, Höflichkeit, Wahrheit und Wahrhaftigkeit, Ehre und Pflicht und Loyalität. Treue, Höflichkeit, Tapferkeit, Offenheit und Einfachheit (Reinheit) zählen zu den <strong>Hauptanforderungen an einen Samurai</strong> im Sinne des Bushidō.</p>
<h3><strong>Kampftechniken als Grundlage weiterer Kampfsportarten</strong></h3>
<p>Beim Jui Jitsu erlernen die Schüler nach alter <a href="/tag/tradition" target="_blank">Tradition</a> zunächst<strong> Schlag-, Stoß-, Tritt- und Beintechniken</strong>. Außerdem spielt die Fallschule eine wesentliche Rolle. Nach diesen Grundlagen für ein verletzungsarmes Training folgen <strong>Würfe, Hebeltechniken und Festlegetechniken sowie waffenlose Verteidigungstechniken</strong> gegen Angriffe. Eine gute Fitness zählt ebenfalls zu den Grundlagen bei der Konditionierung im Bodenkampf des Jui Jitsu.</p>
<p>Aus dem Jui Jitsu entwickelten sich <strong>neue Kampfkünste mit jeweils verschiedenen Akzenten</strong>. So konzentriert sich zum Beispiel Jūdō auf die Würfe im Nahkampf und Aikidō auf ausladende, runde Bewegungen und Hebeltechniken des Jui Jitsu aus <a href="/tag/japan" target="_blank">Japan</a>.</p>
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		<title>Hiroshima und Nagasaki heute</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 06:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mayumi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte Japans]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Sehenswürdigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[In Hiroshima und Nagasaki schlugen am 6. und 9. August 1945 zwei Atombomben ein, obwohl der Zweite Weltkrieg in Europa bereits vorbei war und auch Japan kurz vor der Kapitulation stand. Der Atomangriff forderte hunderttausende Opfer, die entweder sofort tot waren oder an den Folgen starben. Nach dem Atomangriff begann man in Hiroshima und Nagasaki 1949 mit dem Wiederaufbau. Hiroshima hat sich heute mit 1,1 Millionen Einwohnern zur elftgrößten Stadt Japans entwickelt. Zahlreiche Orte erinnern in beiden Städten noch an die Greueltaten. Der Atombombenabwurf über Hiroshima Am 6. August 1945 um 8:15 Uhr Ortszeit warf das amerikanische Kriegsflugzeug &#8220;Enola Gay&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p><strong>In Hiroshima und Nagasaki schlugen am 6. und 9. August 1945 zwei Atombomben ein, obwohl der Zweite Weltkrieg in Europa bereits vorbei war und auch Japan kurz vor der Kapitulation stand. Der Atomangriff forderte hunderttausende Opfer, die entweder sofort tot waren oder an den Folgen starben. </strong></p>
<p><strong><a href="/wp-content/uploads/2011/06/DoNotLick.jpg" rel="lightbox[673]"><img class="alignnone size-full wp-image-674" title="Atombombenkuppel von Hiroshima © flickr/DoNotLick" src="/wp-content/uploads/2011/06/DoNotLick.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a><br />
</strong></p>
<p>Nach dem Atomangriff begann man in Hiroshima und Nagasaki 1949 mit dem <strong>Wiederaufbau</strong>. Hiroshima hat sich heute mit<strong> 1,1 Millionen Einwohnern</strong> zur elftgrößten Stadt Japans entwickelt. Zahlreiche Orte erinnern in beiden Städten noch an die Greueltaten.</p>
<p><span id="more-673"></span></p>
<h3>Der Atombombenabwurf über Hiroshima</h3>
<p><a href="/wp-content/uploads/2011/06/xiquinhosilva2.jpg" rel="lightbox[673]"><img class="alignleft size-medium wp-image-675" title="Hiroshima nach der Atombombe 1945 ©flickr/ xiquinhosilva2" src="/wp-content/uploads/2011/06/xiquinhosilva2-300x177.jpg" alt="" width="270" height="159" /></a>Am <strong>6. August 1945</strong> um 8:15 Uhr Ortszeit warf das amerikanische Kriegsflugzeug &#8220;Enola Gay&#8221; die Atombombe &#8220;Little Boy&#8221; aus 9450 Metern Höhe über der Stadt Hiroshima ab. Dort kam diese dann 580 Meter über dem Boden zur Explosion. Dieser erste Einsatz einer Atombombe im Krieg zerstörte etwa <strong>80 Prozent</strong> der Stadt und tötete <strong>zwischen 90.000 und 200.000 Menschen</strong>. Die Druckwelle ließ die Lungen der Menschen zusammenfallen und schleuderte sie meterhoch in die Luft. Am Nullpunkt stieg die Temperatur auf <strong>3000 bis 4000 Grad</strong> Celsius.</p>
<p>Insgesamt kostete der Atomangriff rund <strong>330.000 Menschen</strong> das Leben, da  viele an den Folgeschäden der radioaktiven Strahlen starben. Da Little Boy nicht auf dem Boden aufschlug, ist die <strong>Strahlenbelastung </strong>dort heute nicht höher als die gewöhnliche Hintergrundstrahlung an anderen Gebieten der Erde.</p>
<h3>Hiroshima heute nach der Atombombe</h3>
<p><a href="/wp-content/uploads/2011/06/Kenichi-Nobusue.jpg" rel="lightbox[673]"><img class="alignright size-medium wp-image-676" title="Die Karpfenburg in Hiroshima ©flickr/ Kenichi Nobusue" src="/wp-content/uploads/2011/06/Kenichi-Nobusue-300x199.jpg" alt="" width="270" height="179" /></a>Nachdem die Stadt Hiroshima durch den Abwurf<strong> fast vollständig zerstör</strong>t worden war, begann man ab 1949 mit dem Wiederaufbau. Hiroshima hat deshalb heute nur wenige <a href="/tag/sehenswurdigkeiten" target="_blank">Sehenswürdigkeiten</a>. Ursprünglich hatte die Stadt sich um die zwischen 1592 und 1599 gebaute <strong>Karpfenburg </strong>entwickelt. Da auch diese dem Erdboden gleich gemacht worden war, baute man sie ab <strong>1958 </strong>wieder auf und nutzt sie heute als <strong>Museum für die Geschichte Hiroshimas</strong> vor dem Zweiten Weltkrieg.</p>
<h3>Die Atombombenkuppel von Hiroshima</h3>
<p>Die Atombombenkuppel ist als Mahnmal bis heute im Zustand nach dem Bombenabwurf bestehen geblieben. Obwohl es nur 160 Meter vom Bodennullpunkt entfernt war, blieb das Gebäude mit seiner typischen <strong>Dachkonstruktion </strong>erhalten. Die Ruine der ehemaligen Industrie- und Handelskammer liegt auf der gegenüberliegenden Seite des <strong>Friedensgedenkparks</strong>, in dem sich auch das <strong>Friedensmuseum Hiroshima</strong> befindet. Der Atombombenkuppel gehört seit 1996 trotz des Einspruchs der USA und Chinas zum <strong>Weltkulturerbe der UNESCO</strong>.</p>
<h3>Die Atombombe auf Nagasaki</h3>
<p><a href="/wp-content/uploads/2011/06/Nagasaki-National-Peace-Memorial-Hall-for-the-Atomic-Bomb-Victims-von-mab-ken.jpg" rel="lightbox[673]"><img class="alignright size-medium wp-image-677" title="Nagasakis nationales Friedensdenkmal für die Opfer der Atombombe ©flickr/ mab-ken" src="/wp-content/uploads/2011/06/Nagasaki-National-Peace-Memorial-Hall-for-the-Atomic-Bomb-Victims-von-mab-ken-300x199.jpg" alt="" width="243" height="161" /></a></p>
<p>Nagasaki war vor dem zweiten Weltkrieg durch die Schiffbauindustrie zu Bedeutung gekommen. Am <strong>9. August</strong> <strong>1945 </strong>warfen die Amerikaner um 11:02 Uhr die Atombombe &#8220;Fat Man&#8221; über der Mitsubishi-Waffenfabrik ab, obwohl die Schiffswerften das eigentliche Ziel gewesen waren. Obwohl die Bombe 2km vom Ziel entfernt detonierte, weil der Abwurf wegen starker Wolkenbildung per Radar gesteuert wurde, wurde fast die <strong>halbe Stadt zerstört </strong>und <strong>circa 36.000 der 200.000 Einwohner </strong>unmittelbar getötet.  In den Monaten und Jahren nach dem Abwurf starben Schätzungsweise bis zu <strong>140.000</strong> an den Folgeschäden, viele Opfer erkrankten an <strong>Leukämie</strong>. Die genauen Zahlen schwanken aber <strong>zwischen 120.000 und 250.000 Opfern</strong>. Das japanische Gesundheitsministerium zählt heute über <strong>300.000 Menschen</strong>, die an den Langzeitfolgen beider Angriffe verstorben sind.</p>
<h3>Nagasaki heute nach dem Atomangriff</h3>
<p><a href="/wp-content/uploads/2011/06/jewell-willett.jpg" rel="lightbox[673]"><img class="alignleft size-medium wp-image-678" title="Friedenspark in Nagasaki ©flickr/ jewell willett" src="/wp-content/uploads/2011/06/jewell-willett-225x300.jpg" alt="" width="203" height="270" /></a></p>
<p>Nagasaki wurde nach dem Atombombenabwurf wieder aufgebaut, jedoch in einer vollkommen anderen Form als vor dem Krieg. Einige Mahnmale wurden als Erinnerung stehen gelassen, so auch im <strong>Friedenspark</strong>. Darüber hinaus hat die Stadt, die <strong>heute 440.000 Einwohner </strong>zählt, ein <strong>Atombomben-<a href="/tag/museum" target="_blank">Museum </a></strong>eingerichtet. Die bunten Bänder im Friedenspark sind miteinander verflochtene Papierstücke. Sie haben die Form eines Kranichs und sind ein Symbol der <strong>Hoffnung</strong>, da man nach alter Tradition einen Herzenswunsch erfüllt bekam, wenn man tausend Origami zu Kranichen gefaltet hatte. Heute stehen die <strong>Origami Kraniche </strong>weltweit ebenfalls als ein <strong>Zeichen gegen den Ein</strong><strong>satz von Atomwaffen</strong>.</p>
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		<title>Takeshis Castle – Japanische Gameshow wie bei Super Mario</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 06:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kazujoshi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Japanischer Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Tradition]]></category>

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		<description><![CDATA[Die international bekannte Spielshow Takeshis Castle ist eine Mischung aus realen Jump ’n’ Run-Computerspielen, fiesen Bundeswehr-Schikanen und lustigen Kinderstreichen. In Deutschland lief die Show um Beat Takeshi (Takeshi Kitano) und General Lee auf DSF und RTL 2. Spiel ohne Grenzen und Entern oder Kentern nahmen sich ein Beispiel am japanischen Vorbild. In Takeshis Castle müssen die freiwilligen Kandidaten Stands hinlegen und Aufgaben lösen, wie sie ihr Held Super Mario in der virtuellen Welt der Computerspiele bewältigt. Schade nur, dass die echten Menschen keinerlei Superkräfte haben und über keine Sonderfunktionen verfügen. Schade ist es aber eigentlich nur für die Kandidaten selbst, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die international bekannte Spielshow Takeshis Castle ist eine Mischung aus realen Jump ’n’ Run-Computerspielen, fiesen Bundeswehr-Schikanen und lustigen Kinderstreichen. In Deutschland lief die Show um Beat Takeshi (Takeshi Kitano) und General Lee auf DSF und RTL 2. Spiel ohne Grenzen und Entern oder Kentern nahmen sich ein Beispiel am japanischen Vorbild. </strong></p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/uOHnxMD_xDc&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/uOHnxMD_xDc&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p>In Takeshis Castle müssen die freiwilligen Kandidaten Stands hinlegen und Aufgaben lösen, wie sie ihr <strong>Held <a href="super-mario-–-der-bekannteste-klempner-aus-japan" target="_blank">Super Mario</a> in der virtuellen Welt der Computerspiele</strong> bewältigt. Schade nur, dass die echten Menschen keinerlei Superkräfte haben und über keine Sonderfunktionen verfügen. Schade ist es aber eigentlich nur für die Kandidaten selbst, denn das <strong>Fernsehpublikum amüsierte sich international prächtig</strong> über die vielen erfolglosen Versuche, die Burg des Takeshi zu erobern. <span id="more-662"></span></p>
<h3><strong>Takeshis Castle: Erfolgreiche Spielshow mit echten Hindernissen</strong></h3>
<p>In der Show tritt das <strong>Team unter General Hayati Tani</strong>, in Deutschland auch <strong>General Lee</strong> genannt, gegen Takeshi und seine Kämpfer an. Das Team besteht aus 90 bis 150 Freiwilligen, wovon einer nach dem anderen im Laufe der Etappen rausfliegt. Doch dieses Spiel gehört heute fast zur japanischen <a href="/tag/kultur" target="_blank">Kultur</a> wie Sushi oder Kimono. <strong>Mitmachen ist hier alles</strong> und bedeutete den Japanern sehr viel. Sie reisten oft aus dem ganzen Land an, um an den Spielen teilzunehmen.</p>
<p>Takeshi, verkörpert von dem Regisseur und Schauspieler <a href="takeshi-kitano" target="_blank">Takeshi Kitano</a>, tritt mit seiner Leibgarde an, die aus verschiedenen gemeinen Monstern besteht. Die <strong>äußerst kreativen Etappen- und Teamspiele</strong> müssen alle bewältigt werden, um die Burg zu erobern und das Spiel zu gewinnen. In<strong> nur 9 von 133 Spielen</strong> gelang die Eroberung des <strong>Takeshi Castle</strong>.</p>
<h3><strong>Takeshis Castle: Pannenshow mit viel Körpereinsatz</strong></h3>
<p>Die verschiedenen Spieletappen sind immer wieder für eine Überraschung gut und stehen fast <strong>in der <a href="/tag/tradition" target="_blank">Tradition</a> einer guten Pannenshow</strong>. Die Aufgaben gehen von leichten Geschicklichkeitsübungen über fast lebensgefährliche Einsätze. Das Scheitern der Kandidaten gehört zum Spiel, denn <strong>Schadenfreude ist auch im japanischen Fernsehen die schönste Freude</strong>.</p>
<p>Sie werden gedrillt und gejagd, unmöglichen Situationen ausgesetzt und zur Schau gestellt. Die Freiwilligen aus <a href="/tag/japan" target="_blank">Japan</a> kommen an ihre Grenzen und lieben den <strong>Nervenkitzel der Show</strong>. Ob man nun den Weg aus einem <strong>Türen-Labyrinth </strong>auf der Flucht vor Monstern finden muss oder <strong>gegen Türen rennt</strong>, von denen nur manche aus Papier sind, macht gleich viel Spaß. Besonders beliebt waren auch Mauern, die kaum zu erklettern waren und auf der anderen Seite stets ein <strong>Schlammbad</strong> versprachen oder die schmale Bahn, auf der einem Felsbrocken entgegen rollten.</p>
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		<title>Super Mario – Der bekannteste Klempner aus Japan</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Jun 2011 06:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mayumi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kyoto]]></category>

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		<description><![CDATA[Super Mario macht nun schon seit 1980 die Welt von Nintendo unsicher und ist die bekannteste Videospielfigur der Welt. Die Videospiele Reihe Super Mario verkaufte sich mit 295 Millionen Exemplaren so oft, wie keine andere. Die blaue Hose und das rote T-Shirt trägt er erstmals in seinem ersten eigenen Spiel 1983. „Mamma mia“ und „It&#8217;s a me“ gehören wohl zu den bekanntesten Sprüchen des kleinen Italieners Super Mario von Nintendo. Mit seinen Freunden Luigi, Yoshi, Toad und Co. machte er die heimische Konsolenwelt unsicher und begab sich in seinen Jump &#8216;n&#8217; Run auf einen Siegeszug um die Welt. Super Marios [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><strong>Super Mario macht nun schon seit 1980 die Welt von Nintendo unsicher und ist die bekannteste Videospielfigur der Welt. Die Videospiele Reihe Super Mario verkaufte sich mit 295 Millionen Exemplaren so oft, wie keine andere. Die blaue Hose und das rote T-Shirt trägt er erstmals in   seinem ersten eigenen Spiel 1983. </strong></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2011/06/J-from-the-UK.jpg" rel="lightbox[638]"><img class="alignnone size-full wp-image-642" title="Super Mario Galaxy © flickr/ J from the UK" src="/wp-content/uploads/2011/06/J-from-the-UK.jpg" alt="" width="500" height="344" /></a></p>
<p>„Mamma mia“ und „It&#8217;s a me“ gehören wohl zu den bekanntesten Sprüchen des kleinen Italieners Super Mario von Nintendo. Mit seinen Freunden Luigi, Yoshi, Toad und Co. machte er die heimische Konsolenwelt unsicher und begab sich in seinen Jump &#8216;n&#8217; Run auf einen Siegeszug um die Welt.</p>
<p><span id="more-638"></span></p>
<h3>Super Marios Geburtsstunde</h3>
<p>Zu Beginn sollte Super Mario eigentlich <strong>Mr. Video</strong> heißen, Entwickler <strong>Shigeru Miyamoto</strong> entschied sich dann aber für den Namen <strong>Jumpman</strong>. Zum Namen Super Mario inspirierte schließlich der <strong>italienische Vermieter</strong> des Nintendo-Gebäudes in <a href="/kyotobeliebtestes-touristenziel-in-japan" target="_blank">Kyoto </a>Namens <strong>Mario Segale</strong>. Die Uniform des kleinen Italieners war zunächst blau-rot, dann rot-braun und schließlich in rot-blau. Seinen ersten Auftritt hatte Mario im Spiel <strong>Donkey Kong</strong> (1981), darin war er allerdings noch <strong>Zimmermann</strong>.</p>
<h3>Mario Bros: Das erste Super Mario-Spiel</h3>
<p>Erst als einige Kollegen von  Shigeru Miyamoto sagten, Super Mario sehe mehr aus wie ein <strong>Klempner</strong>, wechselte man den Beruf der kleinen Spielfigur. Sein erstes eigenes Spiel erhielt er im Jahr <strong>1983 </strong>mit  <strong>Mario Bros</strong>. Gemeinsam mit seinem Bruder <strong>Luigi </strong>muss er das <strong>Pilzkönigreich</strong> von <strong>Prinzessin Peach</strong> verteidigen und sie aus den Händen des bösen Erzfeindes <strong>Bowser </strong>befreien.</p>
<h3>Super Mario wird erwachsen</h3>
<p>Insgesamt drei <strong>Super Mario Bros</strong> Spiele erschienen zwischen 1985 und 1990. Für die neue Spielekonsole Super Nintendo Entertainment System veröffentlichte Nintendo <strong>1990 </strong>das Spiel <strong>Super Mario World</strong>, fünf Jahre später folgte <strong>Super Mario World 2: Yoshi’s Island</strong>. Das Spiel <strong>Super Mario 64</strong> wurde 1996 gemeinsam mit der neuen Spielekonsole Nintendo 64 herausgegeben und war das 3D-Debüt des kleinen Italieners. 2002 kam dann die Nintendo GameCube auf den Markt, die erstmals nur mit einem Luigi-Spiel ausgestattet war. Erst einige Monate später erschein <strong>Super Mario Sunshine</strong>, in dem Mario so realistisch wie nie zuvor dargestellt wurde.</p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/a_C56vwp7Vo&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/a_C56vwp7Vo&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<h3>Super Mario auf der Wii spielen</h3>
<p>Mit der <a href="/nintendo-–-japanischer-videospiele-und-konsolen-hersteller" target="_blank">Nintendo </a>Wii erschienen 2007 das orchestrierte Spiel <strong>Super Paper Mario</strong> und das 3D-Spiel <strong>Super Mario Galaxy</strong>. <strong>New Super Mario Bros</strong> und <strong>Super Mario Galaxy 2</strong> wurden 2009 auf der <strong>E3</strong> vorgestellt. In New Super Mario Bros kann man erstmals<strong> zu viert </strong>die Welt von Super Mario erkunden. In  Super Mario Galaxy 2 übt Mario viele <strong>neue Moves</strong> aus und bekommt noch größere Unterstützung durch seinen Kumpel <strong>Yoshi</strong>.</p>
<h3>Super Mario: Held der Zukunft</h3>
<p>Super Mario wird uns auch in Zukunft erhalten bleiben, und wir dürfen uns noch auf viele weitere <strong>Abenteuer </strong>des kleinen  Italieners aus <a href="/tag/japan" target="_blank">Japan</a> freuen. Zum Schluss noch einmal ein Video, das zeigt, was man mit Super Mario alles anstellen kann, wenn man das Spiel beherrscht.</p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/GDhYmpX9DLM&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/GDhYmpX9DLM&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
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		<title>Japanologie an der Uni studieren: Was muss ich beachten?</title>
		<link>https://jpinn.com/japanologie-an-der-uni-studieren-was-muss-ich-beachten</link>
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		<pubDate>Mon, 23 May 2011 06:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mayumi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache & Schrift]]></category>
		<category><![CDATA[Kalligraphie]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Schrift]]></category>
		<category><![CDATA[Tradition]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Studiengang Japanologie beschäftigt sich mit der Sprache, Literatur und Kunst Japans. Im deutschsprachigen Raum kann man an 20 Universitäten, z.B. in München oder Frankfurt Japanologie studieren. Das Studienfach Japanologie hat jedoch eine enorm hohe Abbrecherquote und so gilt es, sich vor dem Studienanfang genau über die Voraussetzungen, Inhalte und Perspektiven zu informieren. Wer sich für ein Studium der Japanologie entscheidet, trifft damit eine Entscheidung, die viel Disziplin verlangen wird, das beweist die hohe Abbrecherquote. Viele Studienanfänger haben aber auch falsche Vorstellungen von den Inhalten des Studiums. Die Universität München führt aus diesem Grund eine Eignungsprüfung für ihre Studenten durch. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Studiengang Japanologie beschäftigt sich mit der Sprache, Literatur und Kunst Japans. Im deutschsprachigen Raum kann man an 20 Universitäten, z.B. in München oder Frankfurt Japanologie studieren. Das Studienfach Japanologie hat jedoch eine enorm hohe Abbrecherquote und so gilt es, sich vor dem Studienanfang genau über die Voraussetzungen, Inhalte und Perspektiven zu informieren.</strong></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2011/05/Olis-Olois.jpg" rel="lightbox[582]"><img class="alignnone size-full wp-image-583" title="Japanologie studieren ©flickr/ Olis Olois" src="/wp-content/uploads/2011/05/Olis-Olois.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a>Wer sich für ein Studium der Japanologie entscheidet, trifft damit eine Entscheidung, die viel <strong>Disziplin </strong>verlangen wird, das beweist die hohe <strong>Abbrecherquote</strong>. Viele Studienanfänger haben aber auch<strong> falsche Vorstellungen</strong> von den Inhalten des Studiums. Die Universität München führt aus diesem Grund eine <strong>Eignungsprüfung </strong>für ihre Studenten durch. Hier ist es aber nicht nötig, bereits Japanisch zu sprechen.</p>
<p><span id="more-582"></span></p>
<h3>Voraussetzungen für ein Japanologie-Studium</h3>
<p>Wer Japanologie erfolgreich studieren möchte, sollte große Begeisterung für die <strong>japanische </strong><a href="/tag/kultur" target="_blank"><strong>Kultur</strong> </a>empfinden und sich bewusst machen, dass die Struktur des Japanischen von der indo-europäischen Denkweise abweicht und die <a href="/japanische-schriftzeichen-lernen">Schriftzeichen erlernen </a>ist schwer. Voraussetzung ist eine große <strong>sprachliche Begabung</strong>, <strong>Ausdauer</strong> und <strong>Fleiß</strong>. Da viele Fachtexte auf <strong>Englisch </strong>sind, muss auch diese Sprache gut beherrscht werden. Einen Einblick in die Kultur und ihre <a href="/tag/tradition" target="_blank">Traditionen</a>, sollte man am besten direkt <strong>vor Ort </strong>gewonnen haben, um die Auseinandersetzung mit einer neuen Kultur zu erleichtern. An vielen Universitäten kann das Studium nur zum <strong>Wintersemester </strong>begonnen werden. Eine Anmeldung muss dann bis Mitte Juli erfolgen. Häufig wird vorher ein Eignungsfeststellungsverfahren durchgeführt. Dabei sollen die potenziellen Studienanfänger vor allem noch einmal ihre <strong>eigene Motivation</strong> überprüfen.</p>
<h3>Studiengang Japanologie</h3>
<p>Japanologie kann man als <strong>Bachelor </strong>und <strong>Master </strong>an <strong>20 Universitäten im deutschsprachigen Raum </strong>studieren: Berlin, Bochum, Bonn, Bremen, Duisburg, Düsseldorf, Erlangen, Frankfurt, Halle, Hamburg, Heidelberg, Köln, Leipzig, München, Trier, Tübingen, Wien, Würzburg und Zürich. Bei der Wahl des Studienortes sollte auch darauf geachtet werden, an einem Ort zu wohnen, an dem man sich wohl fühlt, da ein <strong>angenehmes Umfeld</strong> stark zum Erfolg eines Japanologiestudiums beitragen kann.</p>
<h3>Inhalte des Studiengangs Japanologie</h3>
<p>Während des Studiums müssen einzelne <strong>Module </strong>absolviert werden, die aus zwei oder drei aufeinander aufbauenden Lehrveranstaltungen basieren z.B. <strong>Sprachübungen</strong>, <strong>Grammatik </strong>und <strong><a href="/tag/schrift" target="_blank">Schriftsystem</a></strong>. Neben Pflichtmodulen können Wahlmodule je nach eigenen Interessen besucht werden. Neben der <strong>Sprachausbildung </strong>beschäftigt man sich auch mit <strong>Staat, Gesellschaft, Wirtschaft, Literatur, <a href="/category/geschichte-japans" target="_blank">Geschichte</a>, Entwicklung und Literatur <a href="/tag/japan" target="_blank">Japans</a></strong>. Je nach Universität kann ein bestimmter <strong>Schwerpunkt </strong>innerhalb des Studiums gelegt werden. In München kann man beispielsweise sehr gut japanische <strong>Umgangssprache </strong>lernen, während <strong>japanisches Recht </strong>nur in Frankfurt studierbar ist. Oft ist die Wahl eines <strong>Nebenfaches </strong>erforderlich, hier kann zum Beispiel durch eine Wahl der Wirtschaftswissenschaften die spätere Jobsuche erleichtert werden. An vielen Universitäten ist auch ein <strong>Praktikum </strong>Teil des Studiums.</p>
<h3>Perspektiven nach dem Japanologie-Studium</h3>
<p>Das Studium qualifiziert noch für keinen spezifischen Beruf. Es empfiehlt sich die Teilnahme an <strong>Ausbildungsmöglichkeiten </strong>innerhalb eines Betriebes, aber auch eine Karriere im <strong>diplomatischen Dienst</strong> oder im <strong>Bibliothekswesen </strong>ist möglich. Es ist vor allem wichtig, <strong>Arbeitserfahrung </strong>direkt in Japan gewonnen zu haben &#8211; hierzu eignen sich bestimmte <a href="/deutsch-japanisches-austauschprogramm-2011" target="_blank">deutsch-japanische Austauschprogramme</a> schon während des Studiums &#8211; und das Fach Japanologie mit einem sinnvollen <strong>Nebenfach </strong>zu kombinieren. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, eine <strong>wissenschaftliche Karriere</strong> in Forschungsinstituten anzustreben.</p>
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		<title>Geisha – Die japanische Unterhaltungskünstlerin</title>
		<link>https://jpinn.com/geisha-%e2%80%93-die-japanische-unterhaltungskunstlerin-2</link>
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		<pubDate>Mon, 16 May 2011 06:07:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mayumi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Tradition]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://jpinn.com/?p=558</guid>
		<description><![CDATA[Geishas gibt es in Japan seit dem 17. Jahrhundert. Zunächst war der Beruf nur für Männer vorgesehen. Heute bewahren die japanischen Unterhaltungskünstlerinnen in ihren seidenen Kimonos die Traditionen und Bräuche des Landes. Geishas sind klassische japanische Unterhaltungskünstlerinnen. Ihre Ausbildung beginnt früh und dauert fünf Jahre. In dieser Zeit werden sie in Tanz, Gesang, Konversation und dem Spielen von Musikinstrumenten unterrichtet. Sie zeichnen sich durch das Tragen eines Kimonos, einen roten Schmollmund und ein weiß geschminktes Gesicht aus, wobei ein Teil der Nackenpartie frei gelassen wird. Geishas waren ursprünglich Männer Der Beruf der Geisha wurde im 17. Jahrhundert zunächst von Männern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Geishas gibt es in Japan seit dem 17. Jahrhundert. Zunächst war der Beruf nur für Männer vorgesehen. Heute bewahren die japanischen Unterhaltungskünstlerinnen in ihren seidenen Kimonos die Traditionen und Bräuche des Landes. </strong></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2011/05/James-Disley.jpg" rel="lightbox[558]"><img class="alignnone size-full wp-image-559" title="Geishas während der Teezeremonie ©flickr/ James Disley" src="/wp-content/uploads/2011/05/James-Disley.jpg" alt="" width="500" height="400" /></a></p>
<p><strong>Geishas </strong>sind klassische japanische <strong>Unterhaltungskünstlerinnen</strong>. Ihre Ausbildung beginnt früh und dauert <strong>fünf Jahre</strong>. In dieser Zeit werden sie in <strong>Tanz</strong>, <strong>Gesang</strong>, <strong>Konversation </strong>und dem <strong>Spielen von Musikinstrumenten</strong> unterrichtet. Sie zeichnen sich durch das Tragen eines <strong><a href="/der-kimono-–-traditionelles-kleidungsstuck-in-japan">Kimonos</a></strong>, einen <strong>roten Schmollmund</strong> und ein <strong>weiß geschminktes Gesicht </strong>aus, wobei ein Teil der <strong>Nackenpartie </strong>frei gelassen wird.</p>
<p><span id="more-558"></span></p>
<h3><a href="/wp-content/uploads/2011/05/ravengirl1220.jpg" rel="lightbox[558]"><img class="alignleft size-medium wp-image-560" title="Eine echte Geisha ©flickr/ ravengirl1220" src="/wp-content/uploads/2011/05/ravengirl1220-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></h3>
<h3>Geishas waren ursprünglich Männer</h3>
<p>Der Beruf der Geisha wurde im 17. Jahrhundert zunächst von Männern ausgeübt, die männliche Gäste mit <strong>Tänzen</strong>, <strong>Gesprächen</strong>, <strong>Liedern </strong>oder<strong> kleinen Kunststücke </strong>für den Besuch eines Freudenmädchens einstimmen sollten. Ab dem 18. Jahrhundert übernahmen auch <strong>Frauen </strong>diese Aufgabe. Da die Kurtisanen Konkurrenz befürchteten, verboten sie den Geishas <strong>auffällige Kleidung</strong>. Wenn eine Geisha wollte, konnte auch sie Liebesdienste verrichten, sie war aber stets vorrangig Unterhaltungskünstlerin. Im 19. Jahrhundert verbot man die Tätigkeit der Geisha als <strong>Prostituierte</strong>, wodurch die Geisha wieder salonfähig wurde.</p>
<h3>Gemeinschaft von Unterhaltungskünstlerinnen</h3>
<p>Meist lebten Geishas im sogenannten <strong>Hanamachi </strong>(Blumen-Viertel)  und schlossen sich in <strong>Okiyas</strong> (weibliche Gemeinschaften) zusammen. Heute existieren nur noch wenige Hanamachis, dies meisten von ihnen in <strong>Kyoto</strong>, wovon <strong>Gion </strong>das größte und bekannteste ist. Die Geishas nennen sich dort <strong>Geikos</strong>, was mit „<strong>Frau der Kunst</strong>“ übersetzt werden kann. In Theater von Gion führen sie jedes Jahr gemeinsam mit den Maikos die <strong>Kirschblütentänze </strong>auf.</p>
<h3><a href="/wp-content/uploads/2011/05/nedrichards.jpg" rel="lightbox[558]"><img class="alignright size-medium wp-image-561" title="Eine Maiko geht spazieren ©flickr/nedrichards" src="/wp-content/uploads/2011/05/nedrichards-300x199.jpg" alt="" width="270" height="179" /></a>Maikos- Geishas in Ausbildung</h3>
<p>Die Leiterin des Okiyas organisiert die <strong>Ausbildung </strong>der Geishas. Diese begann traditionell mit <strong>6 Jahren</strong>, heute treten die Maikos (Tanzmädchen) aber erst mit <strong>16 Jahren</strong> ihre <strong>5 jährige Ausbildung</strong> an. Ihre Kleidung unterscheidet sich vor allem durch die <strong>grellen Farben</strong>. Darüber hinaus darf Sie sich nur die <strong>Unterlippe rot</strong> schminken. Sie werden in <strong>Gesprächsführung</strong>, <strong><a href="/die-kunst-der-kalligraphie" target="_blank">Kalligraphie</a></strong>, den <strong>Sitten </strong>und <strong>Gebräuchen</strong>, der <strong><a href="/tag/kultur" target="_blank">Kultur </a></strong>und der <strong>Geschichte </strong>ihres Heimatlandes vertraut gemacht. Darüber hinaus erlernen sie in der <a href="/tag/tradition">Tradition </a>des Landes verankerte <strong>Tänze </strong>und <strong>Lieder </strong>und können häufig das <strong>Saiteninstrument Shamisen</strong> spielen. Ebenfalls werden sie in die Riten der <strong>Teezeremonie </strong>in <a href="/tag/japan" target="_blank">Japan</a> eingeführt. Eine Geisha muss stets <strong>anmutig</strong> wirken und sich in jeder Situation <strong>angemessen </strong>verhalten können.</p>
<h3>Die japanischen Unterhaltungskünstlerinnen in der Moderne</h3>
<p>Geishas arbeiten heute in traditionellen <strong>Teehäusern </strong>und werden von wohlhabenden Kunden zur <strong>Abendunterhaltung </strong>gebucht. <strong>Erotik </strong>spielt hier eine untergeordnete bis keine Rolle, obwohl sich dieses <strong>Vorurteil </strong>hartnäckig hält. Für ihre Künste werden sie mit einem stattlichen <strong>Hanadai </strong>(Blumengeld) bezahlt. Sie können über spezielle <strong>Geisha-Agenturen</strong> gebucht werden, ihre Zahl ist in den letzten Jahren allerdings auf <strong>einige hundert</strong> zurück gegangen.</p>
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		<title>Der Kimono – Traditionelles Kleidungsstück in Japan</title>
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		<pubDate>Mon, 09 May 2011 07:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mayumi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte Japans]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kimono]]></category>
		<category><![CDATA[Kleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Kimono ist das traditionelle japanische Kleidungsstück. Seit der Heian-Zeit (794-1192) hat sich sein Aussehen kaum verändert. Die traditionelle Kleidung wird zu verschiedenen Anlässen getragen &#8211; alltäglicher ist ein Yukata. Dieser Sommer-Kimono ist preisgünstiger und leichter zu binden. Mit dem richtigen Schnittmuster kann man ihn leicht selbst nähen. Bis heute ist der Kimono das traditionelle Kleidungsstück in Japan, das zu besonderen Anlässen wie Teezeremonien oder Hochzeiten getragen wird. Das Wort Kimono bedeutet auf deutsch „Anziehsache“ und wurde ursprünglich für alle Arten von japanischer Kleidung verwendet. Je nach Stellung variiert sein Muster, sein Stoff, seine Farbe und sein Schnitt, vor allem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Kimono ist das traditionelle japanische Kleidungsstück. Seit der Heian-Zeit (794-1192) hat sich sein Aussehen kaum verändert. Die traditionelle Kleidung wird zu verschiedenen Anlässen getragen &#8211; alltäglicher ist ein Yukata. Dieser Sommer-Kimono ist preisgünstiger und leichter zu binden. Mit dem richtigen Schnittmuster kann man ihn leicht selbst nähen.<br />
</strong></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2011/04/mrhayata.jpg" rel="lightbox[515]"><img class="alignleft size-medium wp-image-516" title="Kimono © flickr/ mrhayata" src="/wp-content/uploads/2011/04/mrhayata-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a></p>
<p>Bis heute ist der Kimono das traditionelle Kleidungsstück in <a href="/tag/japan" target="_blank">Japan</a>, das zu besonderen Anlässen wie <strong><a href="/die-japanische-tee-tradition" target="_blank">Teezeremonien </a></strong>oder <strong>Hochzeiten </strong>getragen wird. Das Wort Kimono bedeutet auf deutsch „<strong>Anziehsache</strong>“ und wurde ursprünglich für alle Arten von japanischer Kleidung verwendet. Je nach Stellung variiert sein <strong>Muster</strong>, sein <strong>Stoff</strong>, seine <strong>Farbe </strong>und sein <strong>Schnitt</strong>, vor allem die Länge der Ärmel, die teilweise bis auf den Boden fallen können. Geishas und ihre Auszubildenden Maikos tragen eine besondere Form des Kimonos, den es auch für Männer gibt. Zusammengehalten wird der Kimono von einem schärpenartigen Gürtel, dem am Rücken geknoteten <strong>Obi</strong>.</p>
<p><span id="more-515"></span></p>
<h3>Kimonos sind aufwendig und teuer</h3>
<p>Ein traditioneller Kimono kann bis zu <strong>20.000 Euro</strong> kosten. Vor allem größer ausfallende Kimonos sind teuer, da die japanische Kleidung aus einem <strong>einzigen Stoffballen </strong>hergestellt wird. Kimonos werden in der japanischen <a href="/tag/kultur" target="_blank">Kultur </a>von Hand genäht und kosten leicht über 10 000 Euro. Dazu benötigt die japanische Frau ebenso ein <strong>Unterkleid</strong>, den <strong>Obi</strong> oder <strong>Sandalen </strong>und Zubehör wie eine <strong>Holzpuppe </strong>oder einen <strong>Sonnenschirm</strong>. Vor allem der Obi kann leicht mehrere tausend Euro kosten. Oftmals werden alte Kimonos deshalb auch weiterverkauft.</p>
<h3>Verschiedene Formen von Kimonos</h3>
<p><a href="/wp-content/uploads/2011/04/Indaia-Cultural.jpg" rel="lightbox[515]"><img class="alignright size-medium wp-image-522" title="Männer-Kimono © flickr/ Indaia Cultural" src="/wp-content/uploads/2011/04/Indaia-Cultural-300x199.jpg" alt="" width="243" height="161" /></a></p>
<p>Der förmlichste Kimono für eine verheiratete Frau ist der schwarze <strong>Kurotomesode</strong>, unverheiratete Frauen tragen einen <strong>Furisode</strong>, dessen Ärmel rund einen Meter lang sind. Kimonos für Männer sind schlichter und in der Regel in dunklen Farben gehalten. Jeder Kimono kann durch das Tragen eines <strong>Hakama </strong>aufgewertet werden. Der weite Hosenrock wird bei vielen japanischen Kampfsportarten getragen. Inzwischen gibt es Hakama auch für Frauen.</p>
<h3>Yukata &#8211; Der Sommer-Kimono</h3>
<p>Eine beliebte Variante des Kimono ist der <strong>Yukata</strong>. Das Kleidungsstück mit <a href="/tag/tradition" target="_blank">Tradition</a> ist aus Baumwolle gefertigt und leichter zu binden. Häufig trägt man einen Yukata nach dem <strong>Baden </strong>oder auf <strong>Festen </strong>im Sommer. Das Tragen ist nicht so spezifisch geregelt, wie bei einem Kimono.</p>
<h3><a href="/wp-content/uploads/2011/04/Paul-Mannix.jpg" rel="lightbox[515]"><img class="alignleft size-medium wp-image-525" title="Maikos im Kimono © flickr/ Paul Mannix" src="/wp-content/uploads/2011/04/Paul-Mannix-300x225.jpg" alt="" width="192" height="144" /></a></h3>
<h3>Geishas tragen Kimono</h3>
<p>Kimonos sieht man in Japan heute nur noch selten. Meist werden sie in der Öffentlichkeit von <strong>Geishas </strong>oder ihren Anwärterinnen, den <strong>Maikos</strong>, getragen. Während die Kimonos der Geishas meist in <strong>lila </strong>oder <strong>schwarz </strong>gehalten sind und bis zum Boden reichen, trägt eine Maiko auffällig <strong>bunte Kleidung</strong>. Sie gehören nicht in die traditionelle Rangordnung der Gesellschaft und unterscheiden sich deshalb auch durch ihre Schminkweise.</p>
<h3>Kimono kaufen oder selbst nähen?</h3>
<p><a href="/wp-content/uploads/2011/04/Indaia-Cultural-21.jpg" rel="lightbox[515]"><img class="alignright size-medium wp-image-529" title="Kimono © flickr/ Indaia Cultural" src="/wp-content/uploads/2011/04/Indaia-Cultural-21-300x199.jpg" alt="" width="210" height="139" /></a></p>
<p>Mit dem richtigen Schnittmuster ist ein Kimono recht <strong>einfach </strong>selbst zu nähen, da er einen <strong>einheitlichen Schnitt</strong> hat. Dennoch ist der Kauf eines Obi weiterhin teuer, da der Gürtel schwer selbst zu machen ist. Männer haben es da leichter, ihr Obi ist um einiges kürzer und schmaler. Darüber hinaus ist es kompliziert, einen Kimono anzuziehen, da man dafür<strong> über 20 Handgriffe</strong> benötigt. Ein Kimono für Frauen besteht aus <strong>zwölf oder mehr</strong> Einzelstücken, die man in einer festgelegten Reihenfolge anziehen muss. Männerkimonos haben in der Regel nur höchstens <strong>fünf </strong>Teile. In Japan bieten Kimonoexperten Unterricht im richtigen Tragen der traditionellen Kleidung an.</p>
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