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	<title>In Japan &#187; Kanji</title>
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	<description>Von Akita bis Yokohama&#160;&#160;&#160;               </description>
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		<title>Die Kunst der Kalligraphie</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Oct 2010 08:55:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daichi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Kunst der Kalligraphie hat in Japan eine sehr lange Tradition. Der japanische Name Shodō bedeutet &#8220;Weg des Schreibens&#8221;. Das Schreiben als Kunstform wurde etwa im 6. Jahrhundert nach dem Vorbild der chinesischen Kalligraphie entwickelt. Seit dieser Zeit haben sich weder die Ästhetik noch die Werkzeuge großartig verändert. Noch heute fertigt man Kalligraphie an, in dem man Schriftzeichen mit Tusche und einem Pinsel auf Papier aufträgt. Die Kunstfertigkeit des Schaffenden wird dabei danach beurteilt, ob durch einen eigenen charakteristischen Stil ein möglichst expressiver Ausdruck erreicht wird. Die Kunst der Kalligraphie &#8211; Kunsthandwerk mit festgelegtem Ablauf Für die Anfertigung eines Werkes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="/wp-content/uploads/2010/09/2564784794_775d2928d1.jpg" rel="lightbox[76]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-77" title="Japanische Kalligraphie ©flickr.com/Catching Flies" src="/wp-content/uploads/2010/09/2564784794_775d2928d1-150x150.jpg" alt="Japanische Kalligraphie ©flickr.com/Catching Flies" width="150" height="150" /></a>Die Kunst der Kalligraphie hat in Japan eine sehr lange Tradition. Der japanische Name Shodō bedeutet &#8220;Weg des Schreibens&#8221;.</strong></p>
<p>Das Schreiben als Kunstform wurde etwa im 6. Jahrhundert nach dem Vorbild der chinesischen Kalligraphie entwickelt. Seit dieser Zeit haben sich weder die Ästhetik noch die Werkzeuge großartig verändert.<span id="more-76"></span></p>
<p>Noch heute  fertigt man Kalligraphie an, in dem man <a href="/japanische-schriftzeichen-lernen" target="_blank">Schriftzeichen</a> mit Tusche und einem Pinsel auf Papier aufträgt. Die Kunstfertigkeit des Schaffenden wird dabei danach beurteilt, ob durch einen eigenen charakteristischen Stil ein möglichst expressiver Ausdruck erreicht wird.</p>
<h3>Die Kunst der Kalligraphie &#8211; Kunsthandwerk mit festgelegtem Ablauf</h3>
<p>Für die Anfertigung eines Werkes gibt es einen streng festgelegten Ablauf. <strong>Die Zeichen sind genau festgeschrieben, genauso die Reihenfolge, in der man die Striche auf das Papier bringt</strong> und das zu verwendende Arbeitsmaterial.</p>
<p>Also ist die Interpretation des Künstlers und der persönliche Stil das, was eigentlich die Kunstfertigkeit ausmacht. Sehr wichtig ist auch, dass die eigentliche handwerkliche Arbeit ohne Unterbrechung durchgeführt wird.</p>
<p>Sobald der Pinsel das Blatt berührt, muss also das Zeichen fertiggestellt werden, <strong>Nachbesserungen sind nicht gestattet</strong>. Dadurch können unerwünschte Stellen oder Fehler ein komplettes Kunstwerk ruinieren. Genauso können aber auch Zufälligkeiten, solange sie geplant und einberechnet sind, genau den gewünschten Ausdruck herbeiführen.</p>
<p>Diese Arbeitsweise hat aber auch den Vorteil, dass Betrachter, die den Arbeitsprozess kennen, die Entstehung des Werkes genau nachvollziehen können und sich somit voll auf die Interpretation des persönlichen Stils konzentrieren können.</p>
<p>In Japan gab es zu keiner Zeit eine Beamtenklasse wie die Literaten in China, die sich ausschließlich mit der Schaffung von Kalligraphie beschäftigte. Stattdessen war es eine Kunstform, die neben Mönchen hauptsächlich von Samurai ausgeübt wurde. Dadurch ergeben sich klare Stilunterschiede.</p>
<p>Der chinesische Stil ist oft sehr präsise mit dünner, akkurater Linienführung, während <strong>der japanische Stil kraftvoll und stark stilisiert erscheint und die Zeichen sehr viel Energie ausstrahlen</strong>. In der japanischen Kalligraphie finden sowohl Kanji als auch die Silbenschriften Hiragana und Katakana Verwendung.</p>
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		<title>Japanische Schriftzeichen lernen</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Sep 2010 14:38:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daichi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sprache & Schrift]]></category>
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		<description><![CDATA[Japanische Schriftzeichen zu lernen kann für Europäer sehr schwierig sein. Nicht nur die ungewohnte Leserichtung, sondern vor allem die drei Schriftsysteme sorgen für Verwirrung. Auch die Anzahl an möglichen Zeichen macht es weitaus schwieriger, die Sprache zu lesen als sie in gehörter Form zu verstehen. Die japanische Schrift besteht aus den Kanji-Zeichen und den Silbenschriften Hiragana und Katakana. Zusätzlich findet auch das lateinsche Alphabet Verwendung, welches Rōmaji genannt wird. Japanische Schriftzeichen &#8211; Kanji und Kana Kanji sind Logogramme und bestehen meist aus zwei Zeichen. Jedes Zeichen hat dabei eine eigene Bedeutung. Diese Form der Schrift wurde ursprünglich von der chinesischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Japanische Schriftzeichen zu lernen kann für Europäer sehr schwierig sein. Nicht nur die ungewohnte Leserichtung, sondern vor allem die drei Schriftsysteme sorgen für Verwirrung. Auch die Anzahl an möglichen Zeichen macht es weitaus schwieriger, die Sprache zu lesen als sie in gehörter Form zu verstehen.</strong></p>
<p><strong><a href="/wp-content/uploads/2010/09/169867635_44f0e68fa5.jpg" rel="lightbox[67]"><img class="alignnone size-full wp-image-73" title="Katakana in der Werbung ©flickr.com/tiseb" src="/wp-content/uploads/2010/09/169867635_44f0e68fa5.jpg" alt="Katakana in der Werbung ©flickr.com/tiseb" width="500" height="375" /></a><br />
</strong></p>
<p>Die japanische Schrift besteht aus den <strong>Kanji</strong>-Zeichen und den Silbenschriften<strong> Hiragana und Katakana</strong>. Zusätzlich findet auch das lateinsche Alphabet Verwendung, welches <strong>Rōmaji </strong>genannt wird.<span id="more-67"></span></p>
<h3>Japanische Schriftzeichen &#8211; Kanji und Kana</h3>
<p>Kanji sind Logogramme und bestehen meist aus zwei Zeichen. Jedes Zeichen hat dabei eine eigene Bedeutung. Diese Form der Schrift wurde ursprünglich von der chinesischen Schrift adaptiert. In japanischen Texten übernimmt oft ein Kanji die Funktion als Wortstamm.</p>
<p>Ungewohnt für Europäer ist die andere Schreib- und Leserichtung von japanischen Texten. <strong>Man liest zwar ebenfalls von oben nach unten, beginnt aber in der Spalte die rechts steht</strong>. Dadurch ergibt sich bei Büchern der Effekt, dass es so scheint als würde man von hinten nach vorn lesen, da sich der Buchrücken auf der linken Seite befindet, wenn man auf der ersten Seite anfängt.</p>
<p>Diese Art des Lesens erfordert auf jeden Fall erstmal einiges an Übung. Allerdings gibt es mittlerweile vor allem bei den populär gewordenen Mangas auch in anderen Sprachen häufig die klassisch japanische Druck- und Leserichtung.</p>
<p>Die japanische Silbenschrift hat sich erst im 9. Jahrhundert gebildet. Kana sind wesentlich stilisierter und weniger komplex als Kanji und haben keine eigene Bedeutung. Sie stehen für einen phonetischen Laut.</p>
<h3>Hiragana und Katagana</h3>
<p>Hiragana ist die erste Form der Kana, deren Zeichen rundlich aussehen. Es gibt für jede Silbe der japanischen Sprache ein Zeichen. <strong>Für diese Zeichen gibt es ein Alphabet, dass als Fünfzig-Laute-Tafel bezeichnet wird</strong>. Diese Silben zu lernen sollte der erste Schritt sein, wenn man die japanische Schrift verstehen möchte, da man gleichzeitig weiß, wie ein Wort ausgesprochen wird.</p>
<p>Verwendet werden Hiragana hauptsächlich für Vorsilben oder wenn es für ein Wort kein eigenes Kanji gibt. Hiragana kann man zum Beispiel mit dem phonetischen Alphabet in Wörterbüchern vergleichen, dass hinter den Wörtern in Klammern steht, um die Aussprache zu verdeutlichen.</p>
<p>Katakana bestehen meistens aus bestimmten Teilen eines Kanji und besitzen ein sehr eckiges Erscheinungsbild. Verwendet werden sie häufig als Textauszeichnung, um eine bestimmten Textabschnitt hervorzuheben.</p>
<p><strong>Deshalb findet man sehr viele Katakana in der Werbung, ähnlich wie die fett oder kursiv gedruckten Anpreisungen</strong> bei nichtasiatischen Produkten, wenn man die Aufmerksamkeit des Betrachters erwecken möchte. Katakana eignen sich sehr gut, um ein Wort nur nach der Aussprache umzusetzen und werden auch für Worte aus anderen Sprachen verwendet. Dadurch kann man mit japanischen Silben ein Fremdwort so schreiben, dass es automatisch von Japanern richtig ausgesprochen werden kann.</p>
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