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	<title>In Japan &#187; Kunst &amp; Kultur</title>
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	<description>Von Akita bis Yokohama&#160;&#160;&#160;               </description>
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		<title>Glauben und Religion in Japan – Shinto und Buddhismus</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Dec 2010 10:06:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DF</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte Japans]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Glauben und Religion in Japan kommen seit jeher in mehreren nebeneinander existierenden Formen vor, die sich zu einem Synkretismus vermischt haben. Die wichtigsten Formen sind der Buddhismus und der Shinto. Der Buddhismus hat sich bereits im 5. bzw. 6. Jahrhundert in Japan ausgebreitet und ist, wie auch der Shinto, von Einflüssen des Konfuzianismus und des Daoismus geprägt. Statistisch gesehen gehören die meisten Japaner diesen beiden Hauptreligionen an. Shinto Die auch als Shintoismus bezeichnete Religionsform wird fast ausschließlich in Japan praktiziert. Der Begriff Shinto bedeutet übersetzt soviel wie „Weg der Götter“. Aus geschichtlicher Perspektive gesehen war die Religion lange Zeit von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Glauben und Religion in Japan kommen seit jeher in mehreren nebeneinander existierenden Formen vor, die sich zu einem Synkretismus vermischt haben. Die wichtigsten Formen sind der Buddhismus und der Shinto.</strong></p>
<p><strong><a title="pray © Flickr / Jesslee Cuizon" rel="lightbox" href="/wp-content/uploads/2010/12/508977152_2937065689.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-210" title="pray © Flickr / Jesslee Cuizon" src="/wp-content/uploads/2010/12/508977152_2937065689.jpg" alt="pray © Flickr / Jesslee Cuizon" width="500" height="500" /></a><br />
</strong></p>
<p>Der Buddhismus hat sich bereits im 5. bzw. 6. Jahrhundert in Japan ausgebreitet und ist, wie auch der Shinto, von Einflüssen des Konfuzianismus und des Daoismus geprägt. Statistisch gesehen gehören die meisten Japaner diesen beiden Hauptreligionen an.<span id="more-204"></span></p>
<h3>Shinto</h3>
<p>Die auch als Shintoismus bezeichnete Religionsform wird fast ausschließlich in Japan praktiziert. Der Begriff Shinto bedeutet übersetzt soviel wie <strong>„Weg der Götter“</strong>.</p>
<p>Aus geschichtlicher Perspektive gesehen war die Religion lange Zeit von Elementen des <strong>Konfuzianismus</strong> und des Buddhismus durchzogen und wurde erst mit Beginn der sogenannten Meiji-Restauration zu einer einheitlichen Religion umgedeutet. Sie erlangte schließlich den Status einer japanischen „Urreligion“.</p>
<p>Aber auch heute ist man sich bezüglich einer einheitlichen Definition nicht einig. Nach Ansicht des japanischen Religionshistorikers Obayashi Taryo ist Shinto „im weitesten Sinne die Urreligion Japans, im engeren Sinne ein aus Urreligion und chinesischen Elementen zu politischen Zwecken ausgebautes System“.</p>
<p>Im Jahr 2003 zählte der Shinto etwa 108 Millionen Anhänger, was ungefähr 84 Prozent der gesamten japanischen Bevölkerung entspricht. Eine andere Statistik geht hingegen davon aus, dass nur etwa vier Millionen Anhänger des Shinto zu verzeichnen sind. Die Unterschiede lassen darauf schließen, dass es schwierig ist, eine genaue Definition als Glaubensgemeinschaft anzustellen.</p>
<p><strong>Buddhismus</strong></p>
<p>Der Buddhismus wird von vielen als Religion bezeichnet, andere hingegen erachten ihn vielmehr als philosophische Lebenseinstellung. Der in Indien beheimatete Glaube hat weltweit etwa 230 bis 500 Millionen Anhänger und ist nach dem Christentum, dem Islam und dem Hinduismus die <strong>viertgrößte Religion der Welt</strong>.</p>
<p>Dem Buddhismus liegen die Lehren des Siddhartha Gautama zugrunde, der wahrscheinlich im 5. bzw. 4. Jahrhundert v. Chr. in Nordindien lebte. Er gilt als der historische Buddha, was soviel wie <strong>„Erwachter“ </strong>bedeutet.</p>
<p>Die Praxis des Buddhismus basiert auf den vier edlen Wahrheiten. Dazu gehört, erstens, die Erkenntnis, dass das Leben von Leiden begleitet wird, zweitens die Erkenntnis, dass Gier, Verblendung und Hass diese Leiden hervorrufen und drittens, dass diese Ursachen beseitigt werden müssen, um das Leiden zu beenden. Und viertens schließt sich die Erkenntnis an, dass der Weg dahin über den achtfachen Pfad absolviert werden muss.</p>
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		<title>Origami – kunstvolles Papierfalten</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Dec 2010 08:31:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mayumi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Tradition]]></category>

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		<description><![CDATA[Origami ist eine Papierfalttechnik, die schon vor der Erfindung des Papiers, 100 v. Chr. in China, mit Materialien wie beispielsweise Stoffen angewendet wurde. Die Ursprünge der wundervollen asiatischen Falttechnik reichen also schon weit zurück und beschränkt sich nicht nur auf Papier. Im 16. Jahrhundert breitete sich Origami in weitere Gebiete, unter anderem über Meopotamien und Ägypten bis nach Westeuropa aus. Zunächst waren nur die traditionellen Modelle wie die Pajarita oder der Kranich bekannt. Doch der Japaner Akira Yoshizawa durchbrach die konventionellen Vorlagen und schuf neue Modelle und Techniken. Zusammen mit Samuel Randlett entwickelte er ein einfaches System, um die Faltanleitungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Origami ist eine Papierfalttechnik, die schon vor der Erfindung des Papiers, 100 v. Chr. in China, mit Materialien wie beispielsweise Stoffen angewendet wurde. </strong></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2010/12/Modular-Origami.jpg" rel="lightbox[181]"><img class="alignnone size-full wp-image-182" src="/wp-content/uploads/2010/12/Modular-Origami.jpg" alt="Modular Origami ©Flickr Nanimo" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Die Ursprünge der wundervollen <strong>asiatischen Falttechnik</strong> reichen also schon weit zurück und beschränkt sich nicht nur auf Papier. Im 16. Jahrhundert breitete sich <strong>Origami</strong> in weitere Gebiete, unter anderem über Meopotamien und Ägypten bis nach Westeuropa aus.</p>
<p><span id="more-181"></span>Zunächst waren nur die traditionellen Modelle wie die Pajarita oder der Kranich bekannt. Doch der Japaner <strong>Akira Yoshizawa</strong> durchbrach die konventionellen Vorlagen und schuf neue Modelle und Techniken. Zusammen mit<strong> Samuel Randlett</strong> entwickelte er ein einfaches System, um die Faltanleitungen zu erstellen, das jeder verstehen kann. Innerhalb kürzester Zeit entwickelte sich Origami zu einer hochkomplexen Falttechnik.</p>
<h3>Origami – Was Sie dafür benötigen</h3>
<p>Fortgschrittene Origami-Liebhaber benötigen für das Falten einer Figur nur <strong>Origami-Papier</strong>. Dieses spezielle und quadratische Papier ist auf der einen Seite weiß und auf der anderen Seite farbig. Für einige Origami-Objekte benötigt man jedoch das festere und stabile Aquarell- oder Elefantenhautpapier.</p>
<h3>Origami – International verständlich</h3>
<p>Die Anleitungen enthalten immer die gleichen Symbole, die beim Falten eingehalten werden müssen und international verständlich sind:</p>
<ul>
<li><strong>Talfalte:</strong> In der Mitte des Papiers befindet sich eine gestrichelte Linie und mit dem Pfeil wird angezeigt , in welche Richtung gefaltet werden muss.</li>
<li><strong>Bergfalte:</strong> Die Punkt-Strich-Linie befindet sich im oberen Viertel des Papiers. Auch hier zeigt der Pfeil wieder an, in welche Richtung man falten muss.</li>
<li><strong>Entfalten:</strong> Wenn Sie das Papier entfalten sollen, dann wird das durch einen Doppelpfeil angezeigt. Die entstandene Falz wird durch eine gerade Linie angezeigt.</li>
</ul>
<h3>Origami – Die verschiedenen Bereiche</h3>
<p>Wer ein <strong>2- oder 3-dimensionales Origami-Objekt</strong> erschaffen möchte, der hat viele unterschiedliche Möglichkeiten:</p>
<ul>
<li><strong>Wetfolding:</strong> Aus feuchtem Papier wird eine naturgetreue Figur erstellt, weil sich das Papier besser bearbeiten lässt.</li>
<li><strong>Modulares Origami:</strong> Hier werden mehrere Einzelteile zu einem Objekt zusammengesetzt.</li>
<li><strong>Kirigami:</strong> Hier wird das Papier an einigen Stellen eingeschnitten, um es besser Falten zu können.</li>
<li><strong>Multipiece Origami:</strong> Mit Kleber wird eine Puppe oder ähnliches aus verschiedenen Teilen zusammengesetzt.</li>
<li><strong>Klassisches Origami:</strong> Das klassische Origami wird ohne Schere und Kleber und nur mit einem quadratischen Stück Papier durchgeführt.</li>
</ul>
<p>Wenn Sie Ihren Lieben eine Freude machen möchten oder einfach nur Ihr Zuhause gestalten möchten, können Sie das mit den Origami-Figuren. Anleitungen und Anregungen erhalten Sie in Fachbüchern und im Internet.</p>
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		<title>Verhaltensregeln bei der Japanreise</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Oct 2010 07:45:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daichi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache & Schrift]]></category>
		<category><![CDATA[Bad]]></category>
		<category><![CDATA[Maske]]></category>
		<category><![CDATA[Pantoffel]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensregeln]]></category>

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		<description><![CDATA[Rein kulturell gibt es einige Unterschiede zwischen Japanern und Europäern. Und nicht immer ist dabei das richtige Verhalten zu erraten. Es gibt in Japan zahlreiche kulturelle Fettnäpfchen, in die man wahrscheinlich treten wird, wenn man sich nicht vorher darüber informiert. Verhaltensregeln in Japan &#8211; ungewohnt für Europäer Sicherlich haben die meisten Menschen schon davon gehört, dass man in Japan die Schuhe auszieht, bevor man eine Wohnung oder ein Restaurant betritt. Das ist bis heute so, allerdings werden manchmal Pantoffeln angeboten, die man überziehen kann. Diese sollte man allerdings nicht mit den Pantoffeln in einer Toilette verwechseln. Dort befinden sich oft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rein kulturell gibt es einige Unterschiede zwischen Japanern und Europäern. Und nicht immer ist dabei das richtige Verhalten zu erraten.</strong></p>
<p><strong><a href="/wp-content/uploads/2010/10/3481522245_fb8cd080ed.jpg" rel="lightbox[98]"><img class="alignnone size-full wp-image-108" title="Gesichtsmaske bei Erkältung 0169flickr.com/shibuya246" src="/wp-content/uploads/2010/10/3481522245_fb8cd080ed.jpg" alt="Gesichtsmaske bei Erkältung 0169flickr.com/shibuya246" width="500" height="479" /></a><br />
</strong></p>
<p>Es gibt in Japan zahlreiche kulturelle Fettnäpfchen, in die man wahrscheinlich treten wird, wenn man sich nicht vorher darüber informiert.<span id="more-98"></span></p>
<h3>Verhaltensregeln in Japan &#8211; ungewohnt für Europäer</h3>
<p>Sicherlich haben die meisten Menschen schon davon gehört, dass man in Japan die Schuhe auszieht, bevor man eine Wohnung oder ein Restaurant betritt. Das ist bis heute so, allerdings werden manchmal Pantoffeln angeboten, die man überziehen kann.</p>
<p>Diese sollte man allerdings nicht mit den Pantoffeln in einer Toilette verwechseln. Dort befinden sich oft <strong>spezielle Toiletten-Pantoffeln, die unter keinen Umständen außerhalb des Raumes getragen werden dürfen</strong>.</p>
<p>Bei der Besichtigung von Tempeln gilt ähnliches. Wenn der Boden des Tempels aus Stein ist, darf man zwar wahrscheinlich die Schuhe anbehalten, zur Sicherheit sollte man sich jedoch umschauen, ob in der Nähe andere Schuhe ausgezogen herumstehen.</p>
<p>In Japan gibt es öffentliche Bäder. Dort ist es grundsätzlich <strong>untersagt, mit Duschbad oder Seife in eine Badewanne zu steigen</strong>. Die eigentliche Reinigung findet in Japan vorher unter der Dusche statt. Die Badewanne selbst ist ein Ort der Entspannung und jede Verunreinigung wird nicht gern gesehen. Übrigens ist es dort auch oft untersagt, sichtbare Tattoos zu zeigen. Das ist historisch zu erklären, da Tattoos ein Zeichen der Yakuza waren.</p>
<p>In der Öffentlichkeit gilt es als <strong>unhygienisch, vor anderen Leuten ein Taschentuch zu benutzen</strong>. Wenn man erkältet ist, sollte man stattdessen eine Maske tragen, um andere nicht anzustecken.</p>
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		<title>Die Kunst der Kalligraphie</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Oct 2010 08:55:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daichi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache & Schrift]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Kunst der Kalligraphie hat in Japan eine sehr lange Tradition. Der japanische Name Shodō bedeutet &#8220;Weg des Schreibens&#8221;. Das Schreiben als Kunstform wurde etwa im 6. Jahrhundert nach dem Vorbild der chinesischen Kalligraphie entwickelt. Seit dieser Zeit haben sich weder die Ästhetik noch die Werkzeuge großartig verändert. Noch heute fertigt man Kalligraphie an, in dem man Schriftzeichen mit Tusche und einem Pinsel auf Papier aufträgt. Die Kunstfertigkeit des Schaffenden wird dabei danach beurteilt, ob durch einen eigenen charakteristischen Stil ein möglichst expressiver Ausdruck erreicht wird. Die Kunst der Kalligraphie &#8211; Kunsthandwerk mit festgelegtem Ablauf Für die Anfertigung eines Werkes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="/wp-content/uploads/2010/09/2564784794_775d2928d1.jpg" rel="lightbox[76]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-77" title="Japanische Kalligraphie ©flickr.com/Catching Flies" src="/wp-content/uploads/2010/09/2564784794_775d2928d1-150x150.jpg" alt="Japanische Kalligraphie ©flickr.com/Catching Flies" width="150" height="150" /></a>Die Kunst der Kalligraphie hat in Japan eine sehr lange Tradition. Der japanische Name Shodō bedeutet &#8220;Weg des Schreibens&#8221;.</strong></p>
<p>Das Schreiben als Kunstform wurde etwa im 6. Jahrhundert nach dem Vorbild der chinesischen Kalligraphie entwickelt. Seit dieser Zeit haben sich weder die Ästhetik noch die Werkzeuge großartig verändert.<span id="more-76"></span></p>
<p>Noch heute  fertigt man Kalligraphie an, in dem man <a href="/japanische-schriftzeichen-lernen" target="_blank">Schriftzeichen</a> mit Tusche und einem Pinsel auf Papier aufträgt. Die Kunstfertigkeit des Schaffenden wird dabei danach beurteilt, ob durch einen eigenen charakteristischen Stil ein möglichst expressiver Ausdruck erreicht wird.</p>
<h3>Die Kunst der Kalligraphie &#8211; Kunsthandwerk mit festgelegtem Ablauf</h3>
<p>Für die Anfertigung eines Werkes gibt es einen streng festgelegten Ablauf. <strong>Die Zeichen sind genau festgeschrieben, genauso die Reihenfolge, in der man die Striche auf das Papier bringt</strong> und das zu verwendende Arbeitsmaterial.</p>
<p>Also ist die Interpretation des Künstlers und der persönliche Stil das, was eigentlich die Kunstfertigkeit ausmacht. Sehr wichtig ist auch, dass die eigentliche handwerkliche Arbeit ohne Unterbrechung durchgeführt wird.</p>
<p>Sobald der Pinsel das Blatt berührt, muss also das Zeichen fertiggestellt werden, <strong>Nachbesserungen sind nicht gestattet</strong>. Dadurch können unerwünschte Stellen oder Fehler ein komplettes Kunstwerk ruinieren. Genauso können aber auch Zufälligkeiten, solange sie geplant und einberechnet sind, genau den gewünschten Ausdruck herbeiführen.</p>
<p>Diese Arbeitsweise hat aber auch den Vorteil, dass Betrachter, die den Arbeitsprozess kennen, die Entstehung des Werkes genau nachvollziehen können und sich somit voll auf die Interpretation des persönlichen Stils konzentrieren können.</p>
<p>In Japan gab es zu keiner Zeit eine Beamtenklasse wie die Literaten in China, die sich ausschließlich mit der Schaffung von Kalligraphie beschäftigte. Stattdessen war es eine Kunstform, die neben Mönchen hauptsächlich von Samurai ausgeübt wurde. Dadurch ergeben sich klare Stilunterschiede.</p>
<p>Der chinesische Stil ist oft sehr präsise mit dünner, akkurater Linienführung, während <strong>der japanische Stil kraftvoll und stark stilisiert erscheint und die Zeichen sehr viel Energie ausstrahlen</strong>. In der japanischen Kalligraphie finden sowohl Kanji als auch die Silbenschriften Hiragana und Katakana Verwendung.</p>
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		<title>Manga &#8211; japanische Comics</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Sep 2010 13:45:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daichi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Anime]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Comic Messe]]></category>
		<category><![CDATA[Dojinshi]]></category>
		<category><![CDATA[Manga]]></category>

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		<description><![CDATA[Manga ist mittlerweile zum allgemeinen Ausdruck für japanische Comics geworden. In Japan selbst hingegen wird der Begriff für alle Comics verwendet. Japanische Comics enthalten typische Stilelemente, sowohl in gedruckter Form als auch bei Zeichentrickfilmen. Zur besseren Unterscheidung werden japanische Trickfilme mittlerweile Anime genannt. In Japan werden zwar alle Comics Manga genannt, allerdings gibt es auch dort regionale Abgrenzungen. Koreanische Comics werden dort beispielsweise Manhwa und chinesische als Manhua bezeichnet in Anlehnung an landestypische Lautunterschiede. Manga &#8211; japanische Comics für jede Lesergruppe Im Gegensatz zu europäischen oder amerikanischen Comics gibt es bei japanischen Mangas spezielle Arten die an die Ziel-Leserschaft angepasst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Manga ist mittlerweile zum allgemeinen Ausdruck für japanische Comics geworden. In Japan selbst hingegen wird der Begriff für alle Comics verwendet.</strong></p>
<p><strong><a href="/wp-content/uploads/2010/09/4864971327_0c91fb7d5a1.jpg" rel="lightbox[18]"><img class="alignnone size-full wp-image-58" title="Dragonball Manga ©flickr.com/kamisama.com.br" src="/wp-content/uploads/2010/09/4864971327_0c91fb7d5a1.jpg" alt="Dragonball Manga ©flickr.com/kamisama.com.br" width="461" height="270" /></a><br />
</strong></p>
<p>Japanische Comics enthalten typische Stilelemente, sowohl in gedruckter Form als auch bei Zeichentrickfilmen. Zur besseren Unterscheidung werden japanische Trickfilme mittlerweile <strong>Anime</strong> genannt.<span id="more-18"></span></p>
<p>In Japan werden zwar alle Comics Manga genannt, allerdings gibt es auch dort regionale Abgrenzungen. <strong>Koreanische Comics werden dort beispielsweise Manhwa und chinesische als Manhua bezeichnet</strong> in Anlehnung an landestypische Lautunterschiede.</p>
<h3>Manga &#8211; japanische Comics für jede Lesergruppe</h3>
<p>Im Gegensatz zu europäischen oder amerikanischen Comics gibt es bei japanischen Mangas spezielle Arten die an die Ziel-Leserschaft angepasst sind. <strong>Für jede Alterschicht gibt es beispielsweise spezielle Mangas, vom Kleinkind bis zum Rentner</strong>. Auch für die verschiedensten Fachgebiete und Hobbies gibt es Bücher in Mangaform.</p>
<p>Thematisch gibt es auch Unterteilungen. Manga für Mädchen heissen Shōjo, die für Jungen Shōnen. Sehr populär sind in Japan auch von Fans gezeichnete Mangas ihrer Lieblingsfiguren. Diese inoffiziellen Fortsetzungen werden Dōjinshi genannt. <strong> Zwei Mal im Jahr findet in Tokio unter dem Namen Comic Market die größte Comic-Messe der Welt statt</strong>. Jedesmal nehmen mehr als 40.000 Aussteller daran teil und präsentieren ihre Werke.</p>
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