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	<title>In Japan &#187; Geschichte Japans</title>
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	<description>Von Akita bis Yokohama&#160;&#160;&#160;               </description>
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		<title>Neues Tsunami-Frühwarnsystem greift innerhalb von 12 Minuten</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 06:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mayumi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte Japans]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeben]]></category>
		<category><![CDATA[Geographie]]></category>
		<category><![CDATA[Tsunami]]></category>

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		<description><![CDATA[Die bisher verheerendste Tsunami-Katastrophe in Südost-Asien 2004 kostete über 230.000 Menschen das Leben. Im März 2011 war ein Tsunami Auslöser der Atomkatastrophe in japanischen Fukushima. Die zerstörerischen Riesenwellen gehören zu den verhängnisvollsten Naturkatastrophen. Doch mit immer besser werdenden Frühwarnsystemen können Menschenleben gerettet werden. Seit 2005 arbeiten Experten des Deutschen GeoForschungsZentrums (GFZ) in Potsdam mit gemeinsam mit 20 nationalen und internationalen Partnerorganisationen an einem neuen Frühwarnsystem für Tsunamis. Dieses Jahr wurde das sogenannte „German Indonesian Tsunami Early Warning System“ (GITEWS) in Betrieb genommen. Durch seismische Sensoren, GPS-Technologie und Ozean-Bojen erlaubt dieses komplexe System noch exaktere Vorhersagen als seine Vorgänger. Enstehung von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die bisher verheerendste Tsunami-Katastrophe in Südost-Asien 2004 kostete über 230.000 Menschen das Leben. Im März 2011 war ein Tsunami Auslöser der Atomkatastrophe in japanischen Fukushima. Die zerstörerischen Riesenwellen gehören zu den verhängnisvollsten                                 Naturkatastrophen. Doch mit immer besser werdenden Frühwarnsystemen können Menschenleben gerettet werden. </strong></p>
<p><strong><a title="AICHI, Japan (March 20, 2011) photo by Lance Cpl. Garry Welch ©flickr/Official U.S. Navy Imagery" rel="lightbox" href="/wp-content/uploads/2011/07/Official-U.S.-Navy-Imagery.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-750" title="AICHI, Japan (March 20, 2011) photo by Lance Cpl. Garry Welch ©flickr/Official U.S. Navy Imagery" src="/wp-content/uploads/2011/07/Official-U.S.-Navy-Imagery.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><br />
</strong></p>
<p>Seit <strong>2005 </strong>arbeiten Experten des Deutschen <strong>GeoForschungsZentrums</strong> (GFZ) in Potsdam mit gemeinsam mit 20 nationalen und internationalen Partnerorganisationen an einem neuen <strong>Frühwarnsystem</strong> für Tsunamis. Dieses Jahr wurde das sogenannte <strong>„German Indonesian Tsunami Early Warning System“</strong> (GITEWS) in Betrieb genommen. Durch seismische Sensoren, GPS-Technologie und Ozean-Bojen erlaubt dieses komplexe System noch exaktere <strong>Vorhersagen</strong> als seine Vorgänger.</p>
<p><span id="more-747"></span></p>
<h3>Enstehung von Tsunamis</h3>
<p>Die häufigste <strong>Ursache</strong> für Tsunamis sind Erdbeben unterhalb des Meeresbodens. Zu etwa <strong>90%</strong> ist diese plötzlich Hebung und Senkung des Ozeanbodens der Auslöser einer Tsunami-Welle. Die restlichen 10% werden durch <strong>Vulkanaktivitäten</strong>,  Erdrutsche unter der Wasseroberfläche und in extrem seltenen Fällen  durch Meteoriteneinschläge ausgelöst. Zentrale Komponente der Tsunami-Frühwarnsysteme ist dementsprechend das schnelle Erfassen und Auswerten von <strong>Seebeben</strong>.</p>
<h3>Japan &#8211; Ein Land in der Tsunami-Gefahrenzone</h3>
<p>Tsunamis treten zu 79% im Pazifik auf. Besonders <strong>Japan</strong> befindet sich in einer Gefahrenzone. Aufgrund seiner <a href="/tag/geographie" target="_blank">geografischen Lage</a> hatte der Inselstaat in den letzten 1000 Jahren die meisten <strong>Tsunami-Opfer</strong> zu beklagen. So wundert es nicht, dass sich der Begriff „Tsunami“ aus den japanischen Worten „tsu“ für Hafen und „nami“ für Welle ableitet. Er wurde von japanischen Fischern geprägt, hat sich inzwischen aber weltweit durchgesetzt. Die <strong>„Hafenwellen“</strong> sind auf dem offenen Meer oftmals nicht in ihrem vollen Ausmaß erkennbar, erst in Häfen und Buchten kommt ihre zerstörerische Kraft zum Vorschein.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/mTKZ-cqDhbU" frameborder="0" allowFullScreen="true"> </iframe></p>
<h3>Tsunami-Frühwarnsysteme</h3>
<p>Der Mensch hat einer Tsunami-Welle nichts entgegen zu setzen. Rollt ein Tsunami auf das Festland zu, hilft nur noch die <strong>Flucht</strong>. Doch über die Jahrzehnte wurden immer bessere Frühwarnsysteme entwickelt, die den Menschen mehr <strong>Zeit</strong> verschaffen, sich in Sicherheit zu bringen. Inzwischen schützen sich rund <strong>26 Pazifikstaaten</strong> mit solchen Frühwarnsystemen.</p>
<h3>„Pacific Tsunami Warning Center“ warnt seit 1949 vor Tsunamis</h3>
<p>Die Frühwarnsystem machen sich <strong>Informationen</strong> zu Nutzen, die schon vor der Entstehung des eigentlichen Tsunamis messbar sind. Zwischen 1950 und 1965 wurde dazu ein Netz von <strong>Sensoren</strong> auf dem Meeresboden und an Land installiert, das kontinuierlich alle relevanten <strong>Daten</strong>, wie seismische Wellen und Plattenbewegungen etc. misst. Diese Daten werden per Satellit an das <strong>„Pacific Tsunami Warning Center“</strong> (PTWC) auf  Hawaii gesendet, wo sie laufend ausgewertet werden. Innerhalb von <strong>20-30 Minuten</strong> kann auf Grundlage dieser Daten ein Warnung verbreitet werden.</p>
<h3>Das neue Tsunami -Frühwarnsystem &#8220;GITEWS&#8221;</h3>
<p>Das neue <a href="/tag/tsunami" target="_blank">Tsunami</a>-Frühwarnsystem<strong> „German Indonesian Tsunami Early Warning System“ (GITEWS)</strong> wird seit 2011 erstmals in <strong>Indonesien</strong> eingesetzt. Ein Netzwerk aus Erdbebenmeldern, Wasserstandsmessern und Sensoren am Meeresboden erfasst auffällige Veränderungen und kann die Bevölkerung innerhalb von <strong>12 Minuten</strong> vor der herannahenden Gefahr warnen. Bis 2012 soll die Zeit sogar auf 10 Minuten verkürzt werden.</p>
<h3>Tsunami-Frühwarnsysteme helfen nicht überall</h3>
<p>Viele Länder in den <strong>Risikogebieten</strong> verfügen über ein effektives Kommunikationssystem und Notstandspläne, um im Ernstfall rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen. In anderen weniger gut vernetzten Regionen greifen die Frühwarnsysteme jedoch noch nicht. Dies betrifft vor allem das Gebiet um den <strong>indischen Ozean</strong>. In vielen dünn besiedelten Arealen können die Warnungen nur eingeschränkt verbreitet werden und erreichen die Menschen oft zu spät.<br />
In Japan schützen sich einige <strong>Küstenstädte</strong> zusätzlich durch bis zu 10 m hohe Deiche. Zusätzlich werden Veränderungen des <strong>Meeresspiegel </strong>vom Küstenschutz überwacht und bei einem <a href="/tag/erdbeben" target="_blank">Erdbeben </a>der Stärke 4 wird automatische ein Tsunami-Alarm ausgelöst.</p>
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		<title>Hiroshima und Nagasaki heute</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 06:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mayumi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte Japans]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Sehenswürdigkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[In Hiroshima und Nagasaki schlugen am 6. und 9. August 1945 zwei Atombomben ein, obwohl der Zweite Weltkrieg in Europa bereits vorbei war und auch Japan kurz vor der Kapitulation stand. Der Atomangriff forderte hunderttausende Opfer, die entweder sofort tot waren oder an den Folgen starben. Nach dem Atomangriff begann man in Hiroshima und Nagasaki 1949 mit dem Wiederaufbau. Hiroshima hat sich heute mit 1,1 Millionen Einwohnern zur elftgrößten Stadt Japans entwickelt. Zahlreiche Orte erinnern in beiden Städten noch an die Greueltaten. Der Atombombenabwurf über Hiroshima Am 6. August 1945 um 8:15 Uhr Ortszeit warf das amerikanische Kriegsflugzeug &#8220;Enola Gay&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p><strong>In Hiroshima und Nagasaki schlugen am 6. und 9. August 1945 zwei Atombomben ein, obwohl der Zweite Weltkrieg in Europa bereits vorbei war und auch Japan kurz vor der Kapitulation stand. Der Atomangriff forderte hunderttausende Opfer, die entweder sofort tot waren oder an den Folgen starben. </strong></p>
<p><strong><a href="/wp-content/uploads/2011/06/DoNotLick.jpg" rel="lightbox[673]"><img class="alignnone size-full wp-image-674" title="Atombombenkuppel von Hiroshima © flickr/DoNotLick" src="/wp-content/uploads/2011/06/DoNotLick.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a><br />
</strong></p>
<p>Nach dem Atomangriff begann man in Hiroshima und Nagasaki 1949 mit dem <strong>Wiederaufbau</strong>. Hiroshima hat sich heute mit<strong> 1,1 Millionen Einwohnern</strong> zur elftgrößten Stadt Japans entwickelt. Zahlreiche Orte erinnern in beiden Städten noch an die Greueltaten.</p>
<p><span id="more-673"></span></p>
<h3>Der Atombombenabwurf über Hiroshima</h3>
<p><a href="/wp-content/uploads/2011/06/xiquinhosilva2.jpg" rel="lightbox[673]"><img class="alignleft size-medium wp-image-675" title="Hiroshima nach der Atombombe 1945 ©flickr/ xiquinhosilva2" src="/wp-content/uploads/2011/06/xiquinhosilva2-300x177.jpg" alt="" width="270" height="159" /></a>Am <strong>6. August 1945</strong> um 8:15 Uhr Ortszeit warf das amerikanische Kriegsflugzeug &#8220;Enola Gay&#8221; die Atombombe &#8220;Little Boy&#8221; aus 9450 Metern Höhe über der Stadt Hiroshima ab. Dort kam diese dann 580 Meter über dem Boden zur Explosion. Dieser erste Einsatz einer Atombombe im Krieg zerstörte etwa <strong>80 Prozent</strong> der Stadt und tötete <strong>zwischen 90.000 und 200.000 Menschen</strong>. Die Druckwelle ließ die Lungen der Menschen zusammenfallen und schleuderte sie meterhoch in die Luft. Am Nullpunkt stieg die Temperatur auf <strong>3000 bis 4000 Grad</strong> Celsius.</p>
<p>Insgesamt kostete der Atomangriff rund <strong>330.000 Menschen</strong> das Leben, da  viele an den Folgeschäden der radioaktiven Strahlen starben. Da Little Boy nicht auf dem Boden aufschlug, ist die <strong>Strahlenbelastung </strong>dort heute nicht höher als die gewöhnliche Hintergrundstrahlung an anderen Gebieten der Erde.</p>
<h3>Hiroshima heute nach der Atombombe</h3>
<p><a href="/wp-content/uploads/2011/06/Kenichi-Nobusue.jpg" rel="lightbox[673]"><img class="alignright size-medium wp-image-676" title="Die Karpfenburg in Hiroshima ©flickr/ Kenichi Nobusue" src="/wp-content/uploads/2011/06/Kenichi-Nobusue-300x199.jpg" alt="" width="270" height="179" /></a>Nachdem die Stadt Hiroshima durch den Abwurf<strong> fast vollständig zerstör</strong>t worden war, begann man ab 1949 mit dem Wiederaufbau. Hiroshima hat deshalb heute nur wenige <a href="/tag/sehenswurdigkeiten" target="_blank">Sehenswürdigkeiten</a>. Ursprünglich hatte die Stadt sich um die zwischen 1592 und 1599 gebaute <strong>Karpfenburg </strong>entwickelt. Da auch diese dem Erdboden gleich gemacht worden war, baute man sie ab <strong>1958 </strong>wieder auf und nutzt sie heute als <strong>Museum für die Geschichte Hiroshimas</strong> vor dem Zweiten Weltkrieg.</p>
<h3>Die Atombombenkuppel von Hiroshima</h3>
<p>Die Atombombenkuppel ist als Mahnmal bis heute im Zustand nach dem Bombenabwurf bestehen geblieben. Obwohl es nur 160 Meter vom Bodennullpunkt entfernt war, blieb das Gebäude mit seiner typischen <strong>Dachkonstruktion </strong>erhalten. Die Ruine der ehemaligen Industrie- und Handelskammer liegt auf der gegenüberliegenden Seite des <strong>Friedensgedenkparks</strong>, in dem sich auch das <strong>Friedensmuseum Hiroshima</strong> befindet. Der Atombombenkuppel gehört seit 1996 trotz des Einspruchs der USA und Chinas zum <strong>Weltkulturerbe der UNESCO</strong>.</p>
<h3>Die Atombombe auf Nagasaki</h3>
<p><a href="/wp-content/uploads/2011/06/Nagasaki-National-Peace-Memorial-Hall-for-the-Atomic-Bomb-Victims-von-mab-ken.jpg" rel="lightbox[673]"><img class="alignright size-medium wp-image-677" title="Nagasakis nationales Friedensdenkmal für die Opfer der Atombombe ©flickr/ mab-ken" src="/wp-content/uploads/2011/06/Nagasaki-National-Peace-Memorial-Hall-for-the-Atomic-Bomb-Victims-von-mab-ken-300x199.jpg" alt="" width="243" height="161" /></a></p>
<p>Nagasaki war vor dem zweiten Weltkrieg durch die Schiffbauindustrie zu Bedeutung gekommen. Am <strong>9. August</strong> <strong>1945 </strong>warfen die Amerikaner um 11:02 Uhr die Atombombe &#8220;Fat Man&#8221; über der Mitsubishi-Waffenfabrik ab, obwohl die Schiffswerften das eigentliche Ziel gewesen waren. Obwohl die Bombe 2km vom Ziel entfernt detonierte, weil der Abwurf wegen starker Wolkenbildung per Radar gesteuert wurde, wurde fast die <strong>halbe Stadt zerstört </strong>und <strong>circa 36.000 der 200.000 Einwohner </strong>unmittelbar getötet.  In den Monaten und Jahren nach dem Abwurf starben Schätzungsweise bis zu <strong>140.000</strong> an den Folgeschäden, viele Opfer erkrankten an <strong>Leukämie</strong>. Die genauen Zahlen schwanken aber <strong>zwischen 120.000 und 250.000 Opfern</strong>. Das japanische Gesundheitsministerium zählt heute über <strong>300.000 Menschen</strong>, die an den Langzeitfolgen beider Angriffe verstorben sind.</p>
<h3>Nagasaki heute nach dem Atomangriff</h3>
<p><a href="/wp-content/uploads/2011/06/jewell-willett.jpg" rel="lightbox[673]"><img class="alignleft size-medium wp-image-678" title="Friedenspark in Nagasaki ©flickr/ jewell willett" src="/wp-content/uploads/2011/06/jewell-willett-225x300.jpg" alt="" width="203" height="270" /></a></p>
<p>Nagasaki wurde nach dem Atombombenabwurf wieder aufgebaut, jedoch in einer vollkommen anderen Form als vor dem Krieg. Einige Mahnmale wurden als Erinnerung stehen gelassen, so auch im <strong>Friedenspark</strong>. Darüber hinaus hat die Stadt, die <strong>heute 440.000 Einwohner </strong>zählt, ein <strong>Atombomben-<a href="/tag/museum" target="_blank">Museum </a></strong>eingerichtet. Die bunten Bänder im Friedenspark sind miteinander verflochtene Papierstücke. Sie haben die Form eines Kranichs und sind ein Symbol der <strong>Hoffnung</strong>, da man nach alter Tradition einen Herzenswunsch erfüllt bekam, wenn man tausend Origami zu Kranichen gefaltet hatte. Heute stehen die <strong>Origami Kraniche </strong>weltweit ebenfalls als ein <strong>Zeichen gegen den Ein</strong><strong>satz von Atomwaffen</strong>.</p>
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		<title>Der Kimono – Traditionelles Kleidungsstück in Japan</title>
		<link>https://jpinn.com/der-kimono-%e2%80%93-traditionelles-kleidungsstuck-in-japan</link>
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		<pubDate>Mon, 09 May 2011 07:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mayumi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte Japans]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Kleidung]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Kimono ist das traditionelle japanische Kleidungsstück. Seit der Heian-Zeit (794-1192) hat sich sein Aussehen kaum verändert. Die traditionelle Kleidung wird zu verschiedenen Anlässen getragen &#8211; alltäglicher ist ein Yukata. Dieser Sommer-Kimono ist preisgünstiger und leichter zu binden. Mit dem richtigen Schnittmuster kann man ihn leicht selbst nähen. Bis heute ist der Kimono das traditionelle Kleidungsstück in Japan, das zu besonderen Anlässen wie Teezeremonien oder Hochzeiten getragen wird. Das Wort Kimono bedeutet auf deutsch „Anziehsache“ und wurde ursprünglich für alle Arten von japanischer Kleidung verwendet. Je nach Stellung variiert sein Muster, sein Stoff, seine Farbe und sein Schnitt, vor allem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Kimono ist das traditionelle japanische Kleidungsstück. Seit der Heian-Zeit (794-1192) hat sich sein Aussehen kaum verändert. Die traditionelle Kleidung wird zu verschiedenen Anlässen getragen &#8211; alltäglicher ist ein Yukata. Dieser Sommer-Kimono ist preisgünstiger und leichter zu binden. Mit dem richtigen Schnittmuster kann man ihn leicht selbst nähen.<br />
</strong></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2011/04/mrhayata.jpg" rel="lightbox[515]"><img class="alignleft size-medium wp-image-516" title="Kimono © flickr/ mrhayata" src="/wp-content/uploads/2011/04/mrhayata-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a></p>
<p>Bis heute ist der Kimono das traditionelle Kleidungsstück in <a href="/tag/japan" target="_blank">Japan</a>, das zu besonderen Anlässen wie <strong><a href="/die-japanische-tee-tradition" target="_blank">Teezeremonien </a></strong>oder <strong>Hochzeiten </strong>getragen wird. Das Wort Kimono bedeutet auf deutsch „<strong>Anziehsache</strong>“ und wurde ursprünglich für alle Arten von japanischer Kleidung verwendet. Je nach Stellung variiert sein <strong>Muster</strong>, sein <strong>Stoff</strong>, seine <strong>Farbe </strong>und sein <strong>Schnitt</strong>, vor allem die Länge der Ärmel, die teilweise bis auf den Boden fallen können. Geishas und ihre Auszubildenden Maikos tragen eine besondere Form des Kimonos, den es auch für Männer gibt. Zusammengehalten wird der Kimono von einem schärpenartigen Gürtel, dem am Rücken geknoteten <strong>Obi</strong>.</p>
<p><span id="more-515"></span></p>
<h3>Kimonos sind aufwendig und teuer</h3>
<p>Ein traditioneller Kimono kann bis zu <strong>20.000 Euro</strong> kosten. Vor allem größer ausfallende Kimonos sind teuer, da die japanische Kleidung aus einem <strong>einzigen Stoffballen </strong>hergestellt wird. Kimonos werden in der japanischen <a href="/tag/kultur" target="_blank">Kultur </a>von Hand genäht und kosten leicht über 10 000 Euro. Dazu benötigt die japanische Frau ebenso ein <strong>Unterkleid</strong>, den <strong>Obi</strong> oder <strong>Sandalen </strong>und Zubehör wie eine <strong>Holzpuppe </strong>oder einen <strong>Sonnenschirm</strong>. Vor allem der Obi kann leicht mehrere tausend Euro kosten. Oftmals werden alte Kimonos deshalb auch weiterverkauft.</p>
<h3>Verschiedene Formen von Kimonos</h3>
<p><a href="/wp-content/uploads/2011/04/Indaia-Cultural.jpg" rel="lightbox[515]"><img class="alignright size-medium wp-image-522" title="Männer-Kimono © flickr/ Indaia Cultural" src="/wp-content/uploads/2011/04/Indaia-Cultural-300x199.jpg" alt="" width="243" height="161" /></a></p>
<p>Der förmlichste Kimono für eine verheiratete Frau ist der schwarze <strong>Kurotomesode</strong>, unverheiratete Frauen tragen einen <strong>Furisode</strong>, dessen Ärmel rund einen Meter lang sind. Kimonos für Männer sind schlichter und in der Regel in dunklen Farben gehalten. Jeder Kimono kann durch das Tragen eines <strong>Hakama </strong>aufgewertet werden. Der weite Hosenrock wird bei vielen japanischen Kampfsportarten getragen. Inzwischen gibt es Hakama auch für Frauen.</p>
<h3>Yukata &#8211; Der Sommer-Kimono</h3>
<p>Eine beliebte Variante des Kimono ist der <strong>Yukata</strong>. Das Kleidungsstück mit <a href="/tag/tradition" target="_blank">Tradition</a> ist aus Baumwolle gefertigt und leichter zu binden. Häufig trägt man einen Yukata nach dem <strong>Baden </strong>oder auf <strong>Festen </strong>im Sommer. Das Tragen ist nicht so spezifisch geregelt, wie bei einem Kimono.</p>
<h3><a href="/wp-content/uploads/2011/04/Paul-Mannix.jpg" rel="lightbox[515]"><img class="alignleft size-medium wp-image-525" title="Maikos im Kimono © flickr/ Paul Mannix" src="/wp-content/uploads/2011/04/Paul-Mannix-300x225.jpg" alt="" width="192" height="144" /></a></h3>
<h3>Geishas tragen Kimono</h3>
<p>Kimonos sieht man in Japan heute nur noch selten. Meist werden sie in der Öffentlichkeit von <strong>Geishas </strong>oder ihren Anwärterinnen, den <strong>Maikos</strong>, getragen. Während die Kimonos der Geishas meist in <strong>lila </strong>oder <strong>schwarz </strong>gehalten sind und bis zum Boden reichen, trägt eine Maiko auffällig <strong>bunte Kleidung</strong>. Sie gehören nicht in die traditionelle Rangordnung der Gesellschaft und unterscheiden sich deshalb auch durch ihre Schminkweise.</p>
<h3>Kimono kaufen oder selbst nähen?</h3>
<p><a href="/wp-content/uploads/2011/04/Indaia-Cultural-21.jpg" rel="lightbox[515]"><img class="alignright size-medium wp-image-529" title="Kimono © flickr/ Indaia Cultural" src="/wp-content/uploads/2011/04/Indaia-Cultural-21-300x199.jpg" alt="" width="210" height="139" /></a></p>
<p>Mit dem richtigen Schnittmuster ist ein Kimono recht <strong>einfach </strong>selbst zu nähen, da er einen <strong>einheitlichen Schnitt</strong> hat. Dennoch ist der Kauf eines Obi weiterhin teuer, da der Gürtel schwer selbst zu machen ist. Männer haben es da leichter, ihr Obi ist um einiges kürzer und schmaler. Darüber hinaus ist es kompliziert, einen Kimono anzuziehen, da man dafür<strong> über 20 Handgriffe</strong> benötigt. Ein Kimono für Frauen besteht aus <strong>zwölf oder mehr</strong> Einzelstücken, die man in einer festgelegten Reihenfolge anziehen muss. Männerkimonos haben in der Regel nur höchstens <strong>fünf </strong>Teile. In Japan bieten Kimonoexperten Unterricht im richtigen Tragen der traditionellen Kleidung an.</p>
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		<title>Der 60-Jahre-Zyklus des Japanischen Kalenders</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 07:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kazujoshi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte Japans]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Schrift]]></category>
		<category><![CDATA[Tradition]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus der Kombination der zehn Himmelsstämme und zwölf Erdzweige ergibt sich der 60-Jahre-Zyklus des Japanischen Kalenders. Deshalb steht erst das Jahr 2071 wieder unter dem Zeichen Hase mit dem Element Metall wie 2011. Die komplizierte Errechnung des Japanischen wie auch des Chinesischen Kalenders resultiert aus der exakten astronomischen Beobachtung von Sonne und Mond. Um zu verstehen, wie es zu so vielen Kombinationsmöglichkeiten kommen kann, dass eine Wiederholung nur alle 60 Jahre möglich ist, muss man die Berechnung Schritt für Schritt zurück verfolgen und jede Phase einzeln betrachten. Die zehn Himmelsstämme Die zehn Himmelsstämme ergeben zusammen mit den zwölf Tierkreiszeichen den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aus der Kombination der zehn Himmelsstämme und zwölf Erdzweige ergibt sich der 60-Jahre-Zyklus des Japanischen Kalenders. Deshalb steht erst das Jahr 2071 wieder unter dem Zeichen Hase mit dem Element Metall wie 2011.</strong></p>
<p><a title="Das Jahr 2011 steht im Zeichen des Lepus (Hase) © flickr madmiked" href="../wp-content/uploads/2011/03/tierzeichen_madmiked.jpg" rel="lightbox[431]"><img title="Das Jahr 2011 steht im Zeichen des Lepus (Hase) © flickr madmiked" src="../wp-content/uploads/2011/03/tierzeichen_madmiked.jpg" alt="Das Jahr 2011 steht im Zeichen des Lepus (Hase) © flickr madmiked" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Die komplizierte Errechnung des Japanischen wie auch des Chinesischen Kalenders resultiert aus der exakten astronomischen Beobachtung von Sonne <strong>und</strong> Mond. Um zu verstehen, wie es zu so vielen <strong>Kombinationsmöglichkeiten</strong> kommen kann, dass eine <strong>Wiederholung nur alle 60 Jahre </strong>möglich ist, muss man die Berechnung Schritt für Schritt zurück verfolgen und jede Phase einzeln betrachten.</p>
<h3><span id="more-431"></span>Die zehn Himmelsstämme</h3>
<p>Die zehn Himmelsstämme ergeben zusammen mit den <a href="japanische-stern-und-tierkreiszeichen-und-was-sie-bedeuten" target="_blank">zwölf Tierkreiszeichen</a> den 60-Jahre-Zyklus des Japanischen und Chinesischen Kalenders.</p>
<p>Jedem Jahr wird ein Himmelsstamm zugeordnet. Jedoch muss man sie wiederum genauer betrachten, denn auch sie sind eine Kombination. Die Varianten der zehn Himmelsstämme ergeben sich aus den <strong>fünf Wandlungsphasen jeweils in Yīn oder Yáng</strong>.</p>
<h3>Die Elemente der fünf Wandlungsphasen</h3>
<p>Die fünf Wandlungsphasen, auch <strong>Fünf-Elemente-Lehre </strong>genannt, beziehen sich auf Werden, Wandlung und Vergehen in der Natur. Sie beziehen sich also nicht auf statische Eigenschaften, sondern auf Veränderung.</p>
<p>Die fünf Wandlungsphasen sind bedeutend für beispielsweise Shiatsu oder Feng Shui aber auch Akupunktur und Medizin. Die <strong>fünf Elemente</strong> Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser zeigen mit ihren abstrahierten Eigenschaften die Beziehung zwischen Erde, Mensch und himmlischen Sphären auf.</p>
<p>Aus der griechischen Philosophie sind vier Elemente bekannt: Feuer, Wasser, Erde und Luft.</p>
<p><strong>Folgende Eigenschaften schreiben die Asiaten den fünf Elementen zu:</strong><br />
<strong>Holz:</strong> Aufbruch, Entwicklung, Impuls, Expansion horizontal links<br />
<strong>Feuer:</strong> Dynamik, Ausgestaltung, Aktion, vertikal oben<br />
<strong>Erde: </strong>Wandlung, Veränderung, Fruchtbildung, horizontal rechts<br />
<strong>Metall: </strong>Kondensation, Ablösung, Sinken, Reife, Kontraktion<br />
<strong>Wasser:</strong> Betrachtung, Ruhe, Orientierung, vertikal unten</p>
<p>In Japan hat man allerdings eine an <strong>westliche Elemente</strong> angepasste Version eingeführt. So sind die Elemente Erde, Wasser, Feuer, Luft und die aus tibetischer Tradition stammende Leere für Japanische Kampfsportarten und Kampfkünste von Bedeutung.</p>
<h3>Yīn und Yáng – Gegensätze, die sich anziehen</h3>
<p>Yīn und Yáng bezeichnet im Japanischen den <strong>kleinen und den großen Bruder</strong>. Es geht um das Prinzip zweier polar einander entgegengesetzter und dennoch aufeinander bezogener Kräfte.</p>
<p>So verbinden die zehn Himmelsstämme die <strong>Polarität mit den Naturgesetzen</strong>. Ein Himmelsstamm kann also ein Element in Yīn oder Yáng bedeuten. Deshalb ergeben sich also aus den fünf Elementen zusammen mit Yīn und Yáng zehn Himmelsstämme.</p>
<h3>Die zwölf Erdzweige/ Tierkreiszeichen</h3>
<p>Die zwölf Erdzweige, die zusammen mit den zehn Himmelsstämmen den 60-Jahre-Zyklus ergeben, sind mit den bekannten Tierzeichen gleichzusetzten. Also steht beispielsweise das Jahr <strong>2011 im Zeichen des Hasen (Erdzweig) mit dem Element Metall (Wandlungsphase) im Yīn</strong>. Und diese Kombination sehen wir erst in 60 Jahren wieder.</p>
<p><a title="Das Jahr 2011 steht im Zeichen des Lepus (Hase) © flickr madmiked" href="../wp-content/uploads/2011/03/tierzeichen_madmiked.jpg" rel="lightbox[431]"><br />
</a></p>
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		<title>Japanische Stern- und Tierkreiszeichen und was sie bedeuten</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 06:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kazujoshi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte Japans]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Tradition]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltensregeln]]></category>

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		<description><![CDATA[Alle 60 Jahre wiederholt sich in Japan und China der Zyklus der Tierkreiszeichen. Jedes Jahr steht im Zeichen eines von zwölf Tieren. Die Bedeutung der asiatischen Sternzeichen und des chinesischen Horoskops fasziniert Europa schon lange. Das Jahr 2011 ist das Jahr des Hasen in Kombination mit dem Element Metall. Diese besondere Kombination wird es erst im Jahr 2071 wieder geben, denn der japanische Kalender rechnet in einem 60-Jahre-Zyklus. Und als wäre das nicht schon kompliziert genug, fängt so ein neues Jahr mit einem neuen der zwölf Tierkreiszeichen nicht wie bei uns mit dem 1. Januar an, sondern erstreckt sich irgendwo [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Alle 60 Jahre wiederholt sich in Japan und China der Zyklus der Tierkreiszeichen. Jedes Jahr steht im Zeichen eines von zwölf Tieren. Die Bedeutung der asiatischen Sternzeichen und des chinesischen Horoskops fasziniert Europa schon lange. </strong></p>
<p><a title="Tierkreiszeichen © flickr Osman S Borutecene" href="../wp-content/uploads/2011/03/kalender_-Osman-S-Borutecene.jpg" rel="lightbox[395]"><img title="Tierkreiszeichen © flickr Osman S Borutecene" src="../wp-content/uploads/2011/03/kalender_-Osman-S-Borutecene.jpg" alt="Tierkreiszeichen © flickr Osman S Borutecene" width="500" height="400" /></a></p>
<p>Das Jahr <strong>2011 ist das Jahr des Hasen</strong> in Kombination mit dem Element Metall. Diese besondere Kombination wird es erst im Jahr 2071 wieder geben, denn der japanische Kalender rechnet in einem <a href="der-60-jahre-zyklus-des-japanischen-kalenders" target="_blank">60-Jahre-Zyklus</a>.<br />
<span id="more-395"></span></p>
<p>Und als wäre das nicht schon <strong>kompliziert </strong>genug, fängt so ein neues Jahr mit einem neuen der <strong>zwölf Tierkreiszeichen</strong> nicht wie bei uns mit dem 1. Januar an, sondern erstreckt sich irgendwo über den Januar oder Februar.</p>
<h3>Neujahr im Februar &#8211; Mond und Sonne</h3>
<p>So begann das Jahr <strong>2011</strong>, das im Zeichen des Hasen steht, nach dem chinesischen Kalender am<strong> 3. Februar</strong>. Das Jahr des Metall-Hasen wird bis zum <strong>22. Januar 2012</strong> gehen. Am 23. Januar 2012 beginnt ein neues Jahr, nämlich das des Drachen in Kombination mit dem Element Wasser.</p>
<p>Die Berechnung des japanischen Kalenders ist deswegen so kompliziert, weil er auf den <strong>exakten astronomischen Stellungen von Mond und Sonne</strong> fußt. Die meisten asiatischen Länder benutzen deswegen heute offiziell den gregorianischen Kalender, so wie wir ihn kennen.</p>
<h3>Tierkreiszeichen: Die Legende der zwölf Tiere</h3>
<p>Warum nun sind es zwölf Tiere und wie kommt es, dass es gerade <strong>diese Tiere</strong> sind? Wie vieles hägt diese Erklärung mit <a href="glauben-und-religion-in-japan-–-shinto-und-buddhismus" target="_blank">Glauben und Religion in Japan</a> zusammen. Der Legende nach lud <strong>Buddha</strong> zum Neujahrsfest alle Tiere zu sich ein. Doch nur zwölf Tiere kamen der Einladung in dieser Reihenfolge nach: erst die <strong>Ratte</strong>, dann das <strong>Rind</strong>, der <strong>Tiger</strong>, <strong>Hase</strong>, <strong>Drache</strong>, dann die <strong>Schlange</strong>, das <strong>Pferd</strong>, <strong>Schaf</strong>, der <strong>Affe</strong>, <strong>Hahn</strong>, <strong>Hund</strong> und als letztes Tier das <strong>Schwein</strong>.</p>
<p>Zum Dank beschloss Buddha, dass <strong>jedes Tier das Schicksal über ein Jahr lenken</strong> sollte. Und so entstand das Horoskop mit den zwölf Tierkreiszeichen.</p>
<h3>Die zwölf Tiere und wofür sie stehen</h3>
<p>Genauso wie <a href="japanische-namen-herkunft-und-bedeutung" target="_blank">Japanische Namen</a> haben auch die Tierzeichen eine Bedeutung. Jedes Tier steht<strong> für bestimmte charakterliche Eigenschaften</strong>. So sagt man  von einem Menschen, der beispielsweise im Jahr der Ratte (z.B. 1984)  geboren ist, er sei sehr schlau und gesellig.</p>
<ol>
<li><strong>Ratte:</strong> schlau, aktiv, gesellig, selbstsicher, perfektionistisch</li>
<li><strong>Rind/Büffel:</strong> verlässlich, fleißig, ruhig, impulsiv und mit gutem Gedächtnis</li>
<li><strong>Tiger:</strong> Anführer, selbstbezogen, dominant, heißblütig, romantisch</li>
<li><strong>Pferd:</strong> voller Energie, guter Beobachter, kultiviert, fleißig, manchmal schwach</li>
<li><strong>Affe:</strong> lustig, kreativ, gerissen, großzügig, nicht immer aufrichtig</li>
<li><strong>Hund:</strong> ernsthaft, ehrlich, gerecht, sensibel, idealistisch, verlässlich</li>
<li><strong>Hase:</strong> schwierig, beliebt, kultiviert, pessimistisch, konservativ, unsicher</li>
<li><strong>Drache:</strong> Denker, begabt, zäh, unanfechtbar, mächtig</li>
<li><strong>Schlange:</strong> entschieden, charmant, beliebt, ruhig, unwiderstehlich</li>
<li><strong>Schaf/Ziege:</strong> naturverbunden, kreativ, unsicher, schutzbedürftig, charmant</li>
<li><strong>Hahn:</strong> sechster Sinn, geradeaus, attraktiv, skeptisch, erfolgreich</li>
<li><strong>Schwein:</strong> aufrichtig, rein, tolerant, freigiebig, verlässlich, perfekter Gefährte</li>
</ol>
<h3>Die zwölf Tierkreiszeichen und ihre weitere Verwendung in Japan</h3>
<p>Die zwölf Tierzeichen (auch: Erdzweige) ergeben zusammen mit den zehn  Himmelsstämmen den <a href="der-60-jahre-zyklus-des-japanischen-kalenders" target="_blank">60-Jahre-Zyklus</a> des Chinesischen und Japanischen  Kalenders. Gleichzeitig stehen sie jeweils für eine<strong> (Doppel-)Stunde  eines Tages</strong>, die <strong>drei Monate der Jahreszeiten</strong> oder <strong>eine Himmelsrichtung</strong>.</p>
<p>Die chinesischen Tierkreiszeichen werden vom <strong>Mond</strong>, nicht von der Sonne  (wie im europäischen Horoskop) beeinflusst. Der <strong>einfache Zyklus</strong> dauert nicht wie  bei uns zwölf Monate, sondern 12 Jahre. Da nach dem Mondkalender ein  Jahr am <strong>zweiten Neumond nach der Wintersonnenwende</strong> beginnt, kann der  Beginn und die Länge eines Jahres variieren.</p>
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		<title>150 Jahre Deutsch-Japanische Freundschaft: Das Japan-Jahr 2011</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 08:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mayumi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte Japans]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Edo]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Tradition]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Freundschaft zwischen Deutschland und Japan gibt es schon 150 Jahre und 2011 soll dieses Jubiläum gebührend gefeiert werden. Alles begann im Herbst 1860 als Graf zu Eulenburg mit seiner Preußischen Ostasien-Expedition in Edo (im heutigen Tokio) landete. Die beiden unterschiedlichen Länder verstanden sich so gut, dass sie im Januar 1861 einen Deutsch-Japanischen Handels- und Freundschaftsvertrag  unterschrieben. Das Japan-Jahr 2011 Um diesen Geburtstag standesgemäß zu feiern, finden sowohl in Japan als auch in Deutschland verschiedene Veranstaltungen unter dem Motto „150 Jahre Freundschaft – Deutschland und Japan“ statt. Bundespräsident Christian Wulff und der japanische Kronprinz Naruhito übernehmen die Schirmherrschaft. Ziel der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine Freundschaft zwischen Deutschland und Japan gibt es schon 150 Jahre und 2011 soll dieses Jubiläum gebührend gefeiert werden. </strong></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2011/03/Freundschaft-Deutschland-Japan.jpg" rel="lightbox[358]"><img class="alignnone size-full wp-image-359" title="Freundschaft Deutschland Japan ©Flickr  AlineGomes. " src="/wp-content/uploads/2011/03/Freundschaft-Deutschland-Japan.jpg" alt="Freundschaft Deutschland Japan ©Flickr  AlineGomes. " width="500" height="332" /></a></p>
<p>Alles begann im Herbst <strong>1860 als Graf zu Eulenburg mit seiner Preußischen Ostasien-Expedition </strong>in Edo (im heutigen <a href="/tokio-japans-hauptstadt" target="_blank">Tokio</a>) landete. Die beiden unterschiedlichen Länder verstanden sich so gut, dass sie im Januar 1861 einen Deutsch-Japanischen Handels- und Freundschaftsvertrag  unterschrieben.</p>
<p><span id="more-358"></span></p>
<h3>Das Japan-Jahr 2011</h3>
<p>Um diesen Geburtstag standesgemäß zu feiern, finden sowohl in Japan als auch in Deutschland verschiedene Veranstaltungen unter dem Motto <strong>„150 Jahre Freundschaft – Deutschland und Japan“</strong> statt. Bundespräsident <strong>Christian Wulff</strong> und der japanische<strong> Kronprinz Naruhito</strong> übernehmen die Schirmherrschaft.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/Qc4xJ-tB_i0" frameborder="0" allowFullScreen="true"> </iframe></p>
<p>Ziel der Jubiläumsfeier zwischen Deutschland und Japan ist es, alte Verbindungen zu pflegen und neue Kontakte zu knüpfen. Außerdem sollen beide Nationen enger zusammenrücken und die jüngere Generation eine für sie fremde Kultur kennen lernen.</p>
<p>Nach der großen Eröffnungsfeier am 16. 10. 2010 an der Deutschen Schule Tokyo Yokohama finden nun <strong>bis Ende 2011 regelmäßig </strong><a href="http://www.de.emb-japan.go.jp/dj2011/index.html" target="_blank">Veranstaltungen</a><strong>, Festivals, Workshops, Messen oder Konzerte in beiden Ländern</strong> statt, die jeweils die andere Kultur präsentiert.</p>
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		<title>Samurai &#8211; Der Weg des Krieges</title>
		<link>https://jpinn.com/samurai-der-weg-des-krieges</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 08:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mayumi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte Japans]]></category>
		<category><![CDATA[Samurai]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Tradition]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Samurai waren treue Ritter und Krieger, die das Land Japan über 700 Jahre beherrschten und mit allen Mitteln auch verteidigten. Der Mythos um den Kriegerstand und ihre berühmten Samurai Schwerter lebt bis heute und wird immer wieder thematisiert. Samuari waren Soldaten im Dienst des Kaisers und der Adelsstämme, die als gut ausgebildete Krieger die richtige Kampfkunst beherrschten und weiterentwickeln sollten. Vor allem als 792 n. Chr. die Wehrpflicht in Japan abgeschafft wurde und das neue Heer nicht mehr in der Lage war, das Land zu verteidigen, stiegen die Samurai zu einer besonderen und einflussreichen Schicht auf. Samurai – Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Samurai waren treue Ritter und Krieger, die das Land Japan über 700 Jahre beherrschten und mit allen Mitteln auch verteidigten. Der Mythos um den Kriegerstand und ihre berühmten Samurai Schwerter lebt bis heute und wird immer wieder thematisiert.</strong></p>
<p><a title="Samurai Rüstung ©Flickr bram_souffreau" href="/wp-content/uploads/2011/02/Samurai-Rüstung.jpg" rel="lightbox[325]"><img class="size-full wp-image-326 alignleft" src="/wp-content/uploads/2011/02/Samurai-Rüstung.jpg" alt="Samurai Rüstung ©Flickr bram_souffreau" width="250" height="331" /></a>Samuari waren <strong>Soldaten im Dienst des Kaisers und der Adelsstämme</strong>, die als gut ausgebildete Krieger die richtige <strong>Kampfkunst </strong>beherrschten und weiterentwickeln sollten. Vor allem als 792 n. Chr. die Wehrpflicht in Japan abgeschafft wurde und das neue Heer nicht mehr in der Lage war, das Land zu verteidigen, stiegen die Samurai zu einer besonderen und einflussreichen Schicht auf.</p>
<h3>Samurai – Die Ausbildung</h3>
<p>Die Ausbildung eines Samurai begann damals schon im frühen <strong>Alter von drei Jahren</strong>. Ziel dieser Lehrzeit war es, den eigenen <strong>Körper besser zu beherrschen und Schmerzen zu unterdrücken</strong>. So mussten die Jungen beispielsweise im Winter barfuß gehen oder eine Nacht auf dem Richtplatz oder dem Friedhof verbringen.</p>
<p><span id="more-325"></span>Im Alter zwischen fünf und sieben Jahren begann dann die <strong>Ausbildung mit den Waffen</strong>. Bogenschießen, Speer- und Schwertkampf standen auf dem Lehrplan. Außerdem wurden die angehenden Samurai im Reiten, Schwimmen und in der Kampfkunst Jiu-Jitsu unterrichtet.</p>
<h3>Samurai &#8211; Die Ausrüstung: Katana, Wakzashi, Yoroi und Yumi</h3>
<p>Die Ausbildung eines jungen Samurai übernahm immer ein älterer und erfahrener Krieger, der für den Lehrling Tag und Nacht verantwortlich war. Die Lehrzeit endete im Alter von 15 Jahren mit einer feierlichen Zeremonie, in der der junge Samurai seinen Kindernamen ablegte und ein Schwerterpaar (Daisho), nämllich <strong>Kurz- (Wakizashi) und Langschwert (Katana), sowie eine Rüstung (Yoroi)</strong> erhielt.</p>
<p>Weiter waren die Samurai oft mir einem Dolch (Tanto), Lanzen (Naginata bzw. Yari) und ein Langbogen (Da-kyu).</p>
<p>Das Schwert der Samurai war jedoch die Seele eines jeden Krieges. Mit seiner eleganten und stabilen Form und seiner absoluten scharfen und robusten Klinge, bildete die Waffe mit dem Krieger eine Art Symbiose. Die leicht gebogene, meist reichlich verzierte Waffe mit verschieden gehärteter Vorder- bzw. Rückseite, fügte dem Gegner tiefe Schnittwunden zu und trennte oft ganze Gliedmaßen ab.</p>
<h3>Samurai – Der Verhaltenskodex Bushido</h3>
<p>Die Ausbildung der Samurai war geprägt von viel Fleiß und hartem Drill. Außerdem mussten sich die Krieger an einen bestimmten Verhaltenskodex (Bushido) halten. <strong>Bushido</strong> bedeutet <strong>„Weg des Kriegers“</strong> und war mit bestimmten Tugenden und Forderungen verbunden.</p>
<p>Dieser<strong> Ehrenkodex</strong> beschäftigte sich hauptsächlich mit der absoluten Loyalität eines Samurai gegenüber seinen Herrn. Wenn dieser Herr starb, begingen Samurai in der Regel Selbstmord oder verließen ihre Familie, um auf Wanderschaft zu gehen und nach einem neuen Vorgesetzten zu suchen.</p>
<p>Der Lebensweg Bushido beinhaltete <strong>sieben Tugenden</strong> wie <strong>Loyalität, Höflichkeit, Mut, Aufrichtigkeit, Güte, Ehre und Wahrheit</strong>. Auch wenn diese Tugenden durch den Samurai verletzt wurden, war der rituelle Selbstmord (Seppuku) der oft gewählte Ausweg, um die Ehre der Familie oder des Herrn wieder herzustellen.</p>
<h3>Samurai – Das Ende einer Ära</h3>
<p>Als 1853 vier Schiffe aus Amerika nach Japan kamen, wurde die Herrschaft der Samurai nach und nach beendet. Schließlich sollte sich Japan der neuen Welt öffnen, um Handel zwischen den USA und dem fernöstlichen Land zu betreiben. Daraufhin entstand <strong>1876 eine neue Armee</strong> und der Kaiser hob den Samurai-Status auf. Die Krieger mussten alle Privilegien aufgeben und das Tragen der Schwerter und der Rüstung war in der Öffentlichkeit nicht mehr gestattet.</p>
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		<title>Der Fuji &#8211; höchster Berg Japans</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Jan 2011 08:46:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mayumi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte Japans]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Geographie]]></category>
		<category><![CDATA[Sehenswürdigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Tradition]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Fuji ist der höchste und heiligste Berg in Japan. Mit seiner symmetrischen Form wurde der Gipfel zu einem wahren Symbol des Inselstaates. Der Berg Fuji oder auch Fujisan, wie ihn die Japaner ehrfürchtig nennen, liegt auf der Hauptinsel Honshū zwischen Yamanashi und Shizuoka. An guten und schönen Tagen kann man den 3.776  Meter hohen Gipfel von Yokohama oder Tokio aus sehen. Der Fuji ist eigentlich ein Vulkan, der jedoch das letzte Mal im Jahr 1707 ausgebrochen ist und deshalb als schlafender Vulkan eingestuft wird. Der Fuji – Der Mythos Eine Legende besagt, dass der Berg im 8. Jahrhundert verflucht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Fuji ist der höchste und heiligste Berg in Japan. Mit seiner symmetrischen Form wurde der Gipfel zu einem wahren Symbol des Inselstaates. </strong></p>
<p><a title="Mount Fuji ©Flickr SF Brit" href="/wp-content/uploads/2011/01/Mount-Fuji.jpg" rel="lightbox[270]"><img class="alignnone size-full wp-image-271" src="/wp-content/uploads/2011/01/Mount-Fuji.jpg" alt="Mount Fuji ©Flickr SF Brit" width="500" height="247" /></a></p>
<p>Der Berg Fuji oder auch Fujisan, wie ihn die Japaner ehrfürchtig nennen, liegt auf der Hauptinsel <a href="/die-japanischen-inseln-–-honshu-hokkaido-kyushu-und-shikoku" target="_blank">Honshū</a> zwischen Yamanashi und Shizuoka. An guten und schönen Tagen kann man den<strong> 3.776  Meter</strong> hohen Gipfel von Yokohama oder <a href="tokio-japans-hauptstadt" target="_blank">Tokio</a> aus sehen.</p>
<p><span id="more-270"></span>Der Fuji ist eigentlich ein Vulkan, der jedoch das letzte Mal im Jahr 1707 ausgebrochen ist und deshalb als schlafender Vulkan eingestuft wird.</p>
<h3>Der Fuji – Der Mythos</h3>
<p>Eine Legende besagt, dass der Berg im 8. Jahrhundert verflucht wurde und der Fuji darum das ganze Jahr mit Schnee bedeckt ist. Verschiedene Gottheiten und Heilige (z.B. Fujiwara Kakugyo oder Jikigyo Miroku) in Schreinen (z.B. dem Murayama-Sengen-Schrein) sollten den Vulkan bei einem bevorstehenden Ausbruch milde stimmen und beruhigen.</p>
<p>Der Berg gilt bis heute als <strong>heiliger Berg</strong>. In der alten <a href="/glauben-und-religion-in-japan-–-shinto-und-buddhismus" target="_blank">Shinto Religion</a> war es Pflicht, den Fuji ein  Mal im Leben in weißen Kleidern zu besteigen. Da es Frauen bis ins 19. Jahrhundert hinein nicht gestattet war, den Gipfel des Fujis zu erklimmen, bauten die Japaner eine Mini-Ausführung des Berges.</p>
<h3>Aufstieg auf den Fuji</h3>
<p>Heutzutage pilgern in den Sommermonaten bis zu 3.000 Besucher auf den Gipfel. Durch seine besondere Form ist der Berg Fuji einfach zu erreichen. Jedoch ist der Aufstieg in den Wintermonaten nicht gestattet, weil sich dann &#8211; so der Glaube -  die Berggottheiten auf dem &#8220;Dach Japans&#8221; aufhalten. Erst im Frühjahr wird der Gipfel wieder freigegeben.</p>
<p>Seine symmetrische Form macht den Fuji einzigartig. Der Berg ist ein beliebtes Motiv in der japanischen Kunst und wird auch in der Literatur immer wieder als Thema verwendet.</p>
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		<title>Glauben und Religion in Japan &#8211; Shinto und Buddhismus</title>
		<link>https://jpinn.com/glauben-und-religion-in-japan-%e2%80%93-shinto-und-buddhismus</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Dec 2010 10:06:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DF</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte Japans]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Shinto]]></category>

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		<description><![CDATA[Glauben und Religion in Japan kommen seit jeher in mehreren nebeneinander existierenden Formen vor, die sich zu einem Synkretismus vermischt haben. Die wichtigsten Formen sind der Buddhismus und der Shinto. Der Buddhismus hat sich bereits im 5. bzw. 6. Jahrhundert in Japan ausgebreitet und ist, wie auch der Shinto, von Einflüssen des Konfuzianismus und des Daoismus geprägt. Statistisch gesehen gehören die meisten Japaner diesen beiden Hauptreligionen an. Shinto Die auch als Shintoismus bezeichnete Religionsform wird fast ausschließlich in Japan praktiziert. Der Begriff Shinto bedeutet übersetzt soviel wie „Weg der Götter“. Aus geschichtlicher Perspektive gesehen war die Religion lange Zeit von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Glauben und Religion in Japan kommen seit jeher in mehreren nebeneinander existierenden Formen vor, die sich zu einem Synkretismus vermischt haben. Die wichtigsten Formen sind der Buddhismus und der Shinto.</strong></p>
<p><strong><a title="pray © Flickr / Jesslee Cuizon" rel="lightbox" href="/wp-content/uploads/2010/12/508977152_2937065689.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-210" title="pray © Flickr / Jesslee Cuizon" src="/wp-content/uploads/2010/12/508977152_2937065689.jpg" alt="pray © Flickr / Jesslee Cuizon" width="500" height="500" /></a><br />
</strong></p>
<p>Der Buddhismus hat sich bereits im 5. bzw. 6. Jahrhundert in Japan ausgebreitet und ist, wie auch der Shinto, von Einflüssen des Konfuzianismus und des Daoismus geprägt. Statistisch gesehen gehören die meisten Japaner diesen beiden Hauptreligionen an.<span id="more-204"></span></p>
<h3>Shinto</h3>
<p>Die auch als Shintoismus bezeichnete Religionsform wird fast ausschließlich in Japan praktiziert. Der Begriff Shinto bedeutet übersetzt soviel wie <strong>„Weg der Götter“</strong>.</p>
<p>Aus geschichtlicher Perspektive gesehen war die Religion lange Zeit von Elementen des <strong>Konfuzianismus</strong> und des Buddhismus durchzogen und wurde erst mit Beginn der sogenannten Meiji-Restauration zu einer einheitlichen Religion umgedeutet. Sie erlangte schließlich den Status einer japanischen „Urreligion“.</p>
<p>Aber auch heute ist man sich bezüglich einer einheitlichen Definition nicht einig. Nach Ansicht des japanischen Religionshistorikers Obayashi Taryo ist Shinto „im weitesten Sinne die Urreligion Japans, im engeren Sinne ein aus Urreligion und chinesischen Elementen zu politischen Zwecken ausgebautes System“.</p>
<p>Im Jahr 2003 zählte der Shinto etwa 108 Millionen Anhänger, was ungefähr 84 Prozent der gesamten japanischen Bevölkerung entspricht. Eine andere Statistik geht hingegen davon aus, dass nur etwa vier Millionen Anhänger des Shinto zu verzeichnen sind. Die Unterschiede lassen darauf schließen, dass es schwierig ist, eine genaue Definition als Glaubensgemeinschaft anzustellen.</p>
<p><strong>Buddhismus</strong></p>
<p>Der Buddhismus wird von vielen als Religion bezeichnet, andere hingegen erachten ihn vielmehr als philosophische Lebenseinstellung. Der in Indien beheimatete Glaube hat weltweit etwa 230 bis 500 Millionen Anhänger und ist nach dem Christentum, dem Islam und dem Hinduismus die <strong>viertgrößte Religion der Welt</strong>.</p>
<p>Der <a href="/tag/religion" target="_blank">Religion </a>des  Buddhismus liegen die Lehren des Siddhartha Gautama zugrunde, der wahrscheinlich im 5. bzw. 4. Jahrhundert v. Chr. in Nordindien lebte. Er gilt als der historische Buddha, was soviel wie <strong>„Erwachter“ </strong>bedeutet.</p>
<p>Die Praxis des Buddhismus basiert auf den vier edlen Wahrheiten. Dazu gehört, erstens, die Erkenntnis, dass das Leben von Leiden begleitet wird, zweitens die Erkenntnis, dass Gier, Verblendung und Hass diese Leiden hervorrufen und drittens, dass diese Ursachen beseitigt werden müssen, um das Leiden zu beenden. Und viertens schließt sich die Erkenntnis an, dass der Weg dahin über den achtfachen Pfad absolviert werden muss.</p>
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		<title>Geschichte Japans &#8211; die Vereinigung des Landes</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 12:34:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daichi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte Japans]]></category>
		<category><![CDATA[Edo]]></category>
		<category><![CDATA[Samurai]]></category>
		<category><![CDATA[Shogun]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Geschichte Japans reicht sehr weit zurück. Die Vereinigung des Landes und die Herrschaft des Shogun Tokugawa spielen dabei eine zentrale Rolle. Durch die geographische Isolation als Inselgruppe hat sich in Japan eine einzigartige Kultur entwickelt. Japan verschloss sich lange Zeit der Außenwelt, sodass &#8211; abgesehen von Nachbar China &#8211; wenige andere Kulturen die japanische Entwicklung beeinflussten.  Chinesische Einflüsse lassen sich allerdings viele erkennen, zum Beispiel bei Schrift und Sprache. Westlichen Einfluß gibt es in Japan erst seit dem Ende der Isolation 1854. Dadurch wurde das Land zur ersten asiatische Industrienation. Doch auch heute, wo Japan einer der modernsten Industriestaaten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Geschichte Japans reicht sehr weit zurück. Die Vereinigung des Landes und die Herrschaft des Shogun Tokugawa spielen dabei eine zentrale Rolle. Durch die geographische Isolation als Inselgruppe hat sich in Japan eine einzigartige Kultur entwickelt.</strong></p>
<p><strong><a href="/wp-content/uploads/2010/08/3013081164_0ac7195371.jpg" rel="lightbox[11]"><img class="alignnone size-full wp-image-12" title="Das moderne Japan ©flickr.com/yamantraipo" src="/wp-content/uploads/2010/08/3013081164_0ac7195371.jpg" alt="Das moderne Japan ©flickr.com/yamantraipo" width="500" height="375" /></a><br />
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<p><strong></strong>Japan verschloss sich lange Zeit der Außenwelt, sodass &#8211; abgesehen von Nachbar China &#8211; wenige andere Kulturen die japanische Entwicklung beeinflussten.  Chinesische Einflüsse lassen sich allerdings viele erkennen, zum Beispiel bei Schrift und Sprache. Westlichen Einfluß gibt es in Japan erst seit dem Ende der Isolation 1854.<span id="more-11"></span></p>
<p>Dadurch wurde das Land zur ersten asiatische Industrienation. Doch auch heute, wo Japan einer der modernsten Industriestaaten ist, spielen Geschichte und Tradition eine sehr wichtige Rolle.</p>
<h3>Geschichte Japans &#8211; die Vereinigung des Landes durch Tokugawa</h3>
<p>Bis zur Edo-Zeit bestanden die japanischen Inseln aus zahlreichen unabhängigen Fürstentümern. Der erste Kontakt mit einer europäischen Nation kam durch den Handel mit Portugiesen zustande. Dadurch kamen auch Feuerwaffen nach Japan, die bei verschiedenen Schlachten entscheidend werden sollten.</p>
<p>Zwischen den Fürstentümern gab es viele Auseinandersetzungen. Die <strong>Einigung des Landes zur Beendigung des Bürgerkriegs war ein langwieriger Prozess, der von Oda Nobunaga begonnen</strong> wurde. Ursprünglich der Daimyō der Provinz Owari, weitete sich sein Einfluß durch zahllose Eroberungen und taktische Begabung stark aus.</p>
<p>Dieser Versuch, ganz Japan zu erobern, wurde von Toyotomi Hideyoshi fortgesetzt. Erstaunlicherweise war Hideyoshi entgegen der Tradition ursprünglich kein Fürst sondern ein einfacher Soldat in Nobunagas Armee gewesen. Nichtsdestotrotz gelang es ihm, sein Gebiet noch weiter zu vergrößern, wobei er im Gegensatz zu Nobunaga eher auf Diplomatie als auf Gewalt setzte.</p>
<p>Als 1598 Toyotomi Hideyoshi starb, drohte das Herrschaftsgebiet erneut zu zerfallen, weil zahlreiche Fürsten Ansprüche auf die Nachfolge anmeldeten. So kam es zur allesentscheidenden<strong> Schlacht von Sekigahara im Jahr 1600</strong>. Den Sieg trug Tokugawa Ieyasu davon und wurde Shogun von Japan. Shogun zu sein bedeutete, als mächtigster Fürst über die etwa 350 übrigen Daimyō genannten Fürsten zu herrschen. Durch das Shogunat der Tokugawa war Japan erstmals vereint und die Kriege zwischen den Fürstentümern Vergangenheit.</p>
<p>Die Tokugawa-Herrschaft dauerte bis 1868 und ist als Edo-Zeit bekannt, da Edo zur Hauptsadt des Shogunats ernannt wurde. In dieser Zeit besaß der kaiserliche Hof keine tatsächliche Macht.</p>
<p>Die Bevölkerung war nach einem <strong>Ständesystem in vier Klassen</strong> unterteilt. Es gab Krieger und Gelehrte, Bauern, Handwerker und Kaufleute. Ein Standeswechsel war größtenteils ausgeschlossen, allerdings konnte man durch wirschaftlichen Erfolg und persönlichen Besitz ein höheres Ansehen besitzen.</p>
<p><strong>Die Samurai besaßen beispielsweise zwar Grundbesitz, konnten wegen ihrer Arbeit für ihre Herren die Felder aber nicht selbst bewirtschaften</strong>. Da sie dennoch auf die Erträge angewiesen waren, überließen sie die grundlegende Bewirtschaftung und Verwaltung der Lehen den Bauern. Die Bauern organisierten sich meist in Gruppen, von denen jede gewisse Aufgaben und Verantwortungen hatten. Wegen Verbechen konnte man vom Stand ausgeschlossen werden. Damit verlor man alle Rechte, den Wohnraum und wurde nicht mehr Teil der Gesellschaft betrachtet.</p>
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